Glühwein, Zimtgeruch und Lebkuchenduft ... Na, wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie ab nach Norwegen! Denn dort gibt es Pfefferkuchen im Überfluss, und zwar in der größten Lebkuchenstadt der Welt. In der norwegischen Stadt Bergen wird in jedem Jahr ein großes Miniaturdorf aus dem Gebäck gebaut – mittlerweile schon seit fast 30 Jahren. Und auch im Corona-Jahr 2020 können Besucher die Weihnachtsstadt, die im alten Schwimmbad Sentralbadet steht, bewundern.

950 Jahre Bergen: Lebkuchenstadt wird noch größer

In der Lebkuchenstadt, die Bergen nachempfunden ist, gibt es mehr als 2000 Lebkuchen-Bauwerke zu sehen. Kirchen, Burgen und Schlösser sorgen für eine märchenhafte Atmosphäre. Auch wenn es draußen gerade keinen Schnee gibt, kommt spätestens beim Anblick der verschneiten Lebkuchenstadt Weihnachtsstimmung auf. Und weil Bergen in diesem Jahr seinen 950. Geburtstag feiert, soll es in dem Pfefferkuchenstädtchen nach eigenen Angaben sogar noch ein paar historische Gebäude mehr zu sehen geben.

Statt einer Reise nach Norwegen: Lebkuchenstadt online bestaunen

Noch bis zum 31. Dezember ist die Lebkuchenstadt geöffnet. Wegen des Coronavirus ist aber nur eine begrenzte Anzahl an Leuten in der „Pepperkakebyen“ erlaubt. Tickets kann man nur online im Voraus kaufen. Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 150 Kronen (rund 14 Euro). 

Eine Reise in das Lebkuchen-Wunderland ist aus Deutschland aber momentan ohnehin fast unmöglich. Wer trotzdem eine Reise nach „Pepperkakebyen“ machen will, kann sich als kleinen Trost zumindest ein paar zauberhafte Bilder anschauen.