„Drei Hasselnüsse für Aschenbrödel“, „Kevin allein zu Haus“, „Kevin allein in New York“, „Tatsächlich Liebe“, „Liebe braucht keine Ferien“, „Der kleine Lord“ – die typischen Weihnachtsklassiker kennt jeder. Doch wie wäre es, in Weihnachtsfilmen einmal um die Welt zu reisen? 

Auch wenn viele Filme in den USA spielen – was weißt du über Weihnachten auf der Pazifik-Insel Guam oder im Elefantenwaisenhaus in Sambia? Wenn wir Weihnachten wegen Corona in der Heimat verbringen müssen, lässt es sich wenigstens virtuell verreisen – der reisereporter nimmt dich mit.

Winter Castle – Romanze im Eishotel

Hast du dir schon einmal gewünscht, in einem Iglu oder Eishotel zu schlafen– abends in die Decke kuscheln, während es um einen herum glitzert und draußen die Polarlichter tanzen? In „Winter Castle – Romanze im Eishotel“ kannst du das erleben – zumindest virtuell. Selbst wer kein Fan von Liebesschnulzen ist – allein aufgrund der imposanten Bilder rund um das Eishotel lohnt dieser Film, der bei TV Now Premium zu sehen. 

Meg und Tony wollen nämlich spontan in einem Eishotel heiraten und laden ihre Eltern sowie die jeweiligen Trauzeugen ein. Meg hat den Plan, ihre Schwester Jenny mit dem Trauzeugen ihres Bald-Mannes, Craig, zu verkuppeln. Doch während Jenny, Craig und seine Tochter sich über das Angebot des Hotels erfreuen – und von Rodeln über Schneeschuhwandern und Langlaufen bis hin zur romantischen Kutschfahrt alles ausprobieren –, ist Craigs Begleitung von der Annäherung gar nicht begeistert.

Das Hotel gibt es übrigens wirklich, falls das nun ganz oben auf eurer Bucket List steht: Gedreht wurde der Film nämlich im Eishotel Hôtel de Glace in Kanada, rund 20 Fahrminuten von Quebec entfernt. 

Das Eishotel aus dem Film „Winter Castle“ bei Quebec in Kanada.

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Weihnachten zu Hause

Weihnachten in Norwegen, das bedeutet viel Schnee, viel Kälte, ein paar Rentiere und dicke Wollpullis. Im vergangenen Jahr haben wir in der ersten Staffel des Netflix-Hits„Weihnachten zu Hause“ mit Krankenschwester Johanne gefiebert, die sich bis Weihnachten einen Freund zulegen wollte, damit sie nicht mehr am Kindertisch essen muss. 

Am Ende blieben nicht nur tolle Bilder des vorweihnachtlichen Norwegen, sondern auch ein Cliffhanger – denn Johanne hatte gleich mehrere Männer mit Potenzial gedatet. Für alle Fans der Serie gibt es gute Nachrichten: Die sechs Folgen der zweiten Staffel sind seit dem 18. Dezember zu sehen.

New York Christmas – Weihnachtswunder gibt es doch

Es schneit, die Lichterketten leuchten, alles ist fürs Fest dekoriert und ganz New York ist in Vorfreude. Doch dann passiert ein Unfall auf glatter Straße und ein Auto rammt ausgerechnet den Stromverteiler für New York. Der Strom fällt also im Stadtgebiet aus – und in „New York Christmas – Weihnachtswunder gibt es doch“ müssen 20 Menschen Heiligabend in sechs verschiedenen Fahrstühlen verbringen.

Während sich der eine zu befreien versucht und sich damit in Lebensgefahr begibt, muss ein anderer Mann mit seinem ehemaligen Chef ausharren, der ihn ausgerechnet an Heiligabend gefeuert hat. In einem Krankenhaus geht es indes um das Leben einer jungen Patientin.

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Holiday in the Wild – Weihnachten in der Wildnis

Tierärztin Kate möchte in „Holiday in the Wild“ (Weihnachten in der Wildnis) die zweiten Flitterwochen nach Sambia, als ihr Sohn Luke auszieht. Doch ihr Mann hat andere Pläne: Er wartete nur auf Lukes Auszug, um sich von Kate zu trennen. Also reist Kate allein nach Sambia. Auf dem Weg zu ihrem Safari-Camp finden ihr Pilot und sie einen verwaisten Elefanten.

Kate möchte den Elefanten nicht alleinlassen – und verlegt ihren Safari-Urlaub kurzerhand um und leistet Freiwilligendienst in einem Elefantenwaisenhaus. Kate kehrt kurze Zeit später zwar wieder nach New York zurück, ihr Herz bleibt jedoch in Sambia. 

Der Film, der seit dem Jahr 2019 auf Netflix zu sehen ist, ist zwar oft an der Grenze des typischen Afrika-Klischee mit den unendlichen Landschaften, wilden Tieren und weißen Rettern, aber er erzählt auch von einer Frau, die für ihr Herzensprojekt alles aufgibt. Und mit den Bildern aus „Holiday in the Wild“ rückt auch die Sehnsucht vom Safari-Urlaub wieder in den Fokus.  

Ein Weihnachtsgeheimnis

Assistenzärztin Laurell will eigentlich mit einem Stipendium nach Boston – wie ihr Vater –, um dort in einem Kinderkrankenhaus zu arbeiten. Als sie abgelehnt wird, nimmt sie in „Das Weihnachtsgeheimnis“, der seit November auf Netflix zu sehen ist, ein Jobangebot in einem kleinen Dorf in Alaska an – kurz vor Weihnachten.

In dem Idyll des alaskischen Dorfes, umgeben von schneebedeckten Bergen, teilweise gefrorenen Flüssen und dichten Wäldern, versucht Laurell, über ihr Scheitern hinwegzukommen – und entdeckt dabei nicht nur ihre Liebe für den Kleinstadt-Charme, sondern auch, dass hier allerlei weihnachtliche Helfer unterwegs sind. Und wer würde sich beim romantischen Ausflug zum Nordlichter-Gucken nicht verlieben? 

Die Winterprinzessin – eine Liebe im Schnee

Ein Jahr Auszeit, ein Sabbatical – weg von Familie, Pflichten und Jobs. Das macht Carly. Allerdings hat Carly keinen normalen Job, sie ist eigentlich im Familienunternehmen beschäftigt – als Prinzessin. Inkognito verbringt sie also ihr Jahr Auszeit, um im Ski-Resort in Snowden Peaks in den USA zu arbeiten. 

Auch in „Die Winterprinzessin – eine Liebe im Schnee“, auf TV Now Premium streambar, steht wie so oft die Romantik im Vordergrund: Den Winterball soll sie nämlich zusammen mit Jesse planen, dem Bruder der Managerin – was gar nicht mehr so einfach ist, als Carlys Bruder, Prinz Gustav, auftaucht. Allerdings kommen Ski-Fans auf ihre Kosten: Virtuell geht es Pisten hinunter, zum Langlaufen und zu romantischen Spaziergängen durch die schneereichen Wälder. 

Home for Christmas

Noch einmal Norwegen und Weihnachten – das passt aber auch zu gut. „Home for Christmas“, im Original „Hjem til jul“ (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Netflix-Serie!), ist die norwegische Antwort auf den Klassiker „Tatsächlich Liebe“, es gibt auch hier mehrere Erzählstränge und verschiedene Protagonisten.

Der Film aus dem Jahr 2010, der gegen Gebühr auf Amazon Prime zu sehen ist, spielt in der fiktiven norwegischen Kleinstadt Skogli in einem Wald an Heiligabend und erzählt aus dem Leben der Bewohner: Da ist ein Migrantenpaar, das in einem Auto ein Kind bekommt, ein Vater, der nicht ohne seine Kinder sein kann und sie als Weihnachtsmann verkleidet besucht, und natürlich auch das Teenager-Paar, das die erste Liebe erlebt, fehlt nicht.

Operation Christmas Drop: Alles Gute kommt von oben

Hast du schon einmal von Guam gehört? Nun, das ist eine Insel in Mikronesien, die amerikanisches Territorium ist. Absolutes Sommer-Paradies-Feeling mit Palmen und Kokosnüssen also! Wie passt das mit Weihnachten zusammen? Nun, man nehme die US-Soldaten, die dort stationiert sind, drehe eine Liebesschnulze und veröffentliche sie als Weihnachtsfilm auf Netflix.

„Operation Christmas Drop: Alles Gute kommt von oben“, angelehnt an eine wirkliche humanitäre Aktion des US-Militärs, ist einer der ersten Filme, die auf Guam gedreht wurden – und die kleine Insel zeigt auch all ihre Schönheit: Plantagen, Strände, wilde Küsten. Und dazwischen eine kleine Weihnachts-Liebesgeschichte.

Erica arbeitet für eine Kongressabgeordnete und diese sieht nicht so wirklich ein, wieso US-Soldaten Weihnachtsgeschenke vom Himmel regnen lassen sollten. Deshalb muss Erica nach Guam und sich alles anschauen. Soldat Andrew, der Weihnachten wieder auf Guam bleiben wird, ist für sie verantwortlich.

Christmas Land

Im finnischen Rovaniemi steht das Original: das Santa Village. In dem Winterpark lebt der Weihnachtsmann das ganze Jahr über, nimmt Post entgegen, die seine fleißigen Helfer bearbeiten, und auch die Rentiere bereiten sich dort auf die Saison vor. Ganz ähnlich sieht es in Christmas Land, Namensgeber des Films „Christmas Land“, der auf Netflix zu sehen ist, aus – nur dass das fiktiv und in den USA ist. 

Christmas Land ist nämlich längst mehr als nur eine Weihnachtsbaumschule, hier ist ein ganzes Dorf entstanden, das Weihnachtsstimmung verbreitet. Bis die Gründerin stirbt und ihre Enkelin Jules, eingefleischte New Yorkerin, Christmas Land erbt. Will Jules das Grundstück zunächst verkaufen, kommen doch nach und nach die Erinnerungen an ihre glückliche Kindheit zurück.

Weihnachten in Rom

Zu Ostern ist in Rom Hauptsaison, aber die italienische Hauptstadt kann auch Weihnachten – immerhin lebt mit dem Papst auch der höchste Vertreter der katholischen Kirche in der Vatikanstadt inmitten Roms. Die Stadt taugt also durchaus als Setting für einen Weihnachtsfilm – wenig inspirativ kommt er mit dem Titel „Weihnachten in Rom“, streambar bei Amazon Prime, daher. 

Dafür nimmt der Film den Zuschauer virtuell auf eine Reise nach Italien mit: Denn Hauptfigur Angela, eine US-Amerikanerin, arbeitet in Rom als Touristenführerin – die allerdings kurz vor Weihnachten ihren Job verliert. Zum Glück kreuzt der gut betuchte Tourist Oliver ihren Weg – der sie als persönliche Touristenführerin verpflichtet. 

Prinzessinentausch 2 – wieder vertauscht

2018 wurde Vanessa Hudgens Film „Prinzesinnentausch“ zu einem Hit – nun legt Netflix mit einer Fortsetzung nach. Und tada, natürlich geht es passend zur Jahreszeit um Weihnachten. Zumindest am Rande. Denn im fiktiven europäischen Land Montenario soll Margaret zur Königin gekrönt werden.

Das nehmen ihre amerikanische Doppelgängerin Stacey, deren Buddy Kevin und dessen Tochter Olivia zum Anlass, um von Chicago nach Montenario zu fliegen – obwohl sich Kevin und Margaret kurz zuvor getrennt hatten. Damit die beiden Zeit für eine Aussprache bekommen, tauschen Stacey und Margaret wieder ihr Leben – doch es taucht noch eine dritte Doppelgängerin auf.