Fondue-Iglu Engstligenalp

Reisende, die einen Ski- und Winterwanderurlaub in der Nähe der Gemeinde Adelboden im Berner Oberland planen, können die für ein Fondue obligatorischen Weißbrotwürfel vom 18. Dezember 2020 bis zum 5. April 2021 in einem Fondue-Iglu durch den Käse ziehen und verspeisen.

Auf der Engstligenalp in 1.964 Metern Höhe errichtet das benachbarte Berghotel Engstligenalp elf miteinander verbundene Iglus. Diese entstehen mithilfe von großen luftgefüllten Ballons, die zunächst mit Schnee zugeschüttet und nach dem Durchfrieren wieder entfernt werden. Der Komplex bietet in regulären – also Nicht-Corona-Jahren – 200 Sitzplätze und ist damit nach Angaben der Erbauer das größte Schneeiglu-Restaurant Europas.

Im Fondue-Iglu auf der Engstligenalp ist warme Kleidung Pflicht: Du isst bei minus 3 bis plus 3 Grad Celsius.

Serviert und gespeist wird bei minus 3 bis plus 3 Grad Celsius. Die Besucher sitzen auf mit Fellen und Wolldecken gepolsterten Stühlen. Dicke Winterkleidung und warmes Schuhwerk wird trotzdem empfohlen. Wer nicht auf der Alp logiert, erreicht das Iglu mit der Seilbahn von Adelboden aus. Erwachsene zahlen umgerechnet etwa 37 Euro, Sechs- bis 15-Jährige etwa 22 Euro. Es gibt Paketpreise inklusive Seilbahnticket.

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Fondue-Seilbahnfahrt

Der Ort Zermatt am Fuß des Matterhorns ist wohl einer der bekanntesten Ferienorte für Bergsteiger, Wanderer und Wintersportler. 22 Berge sind dort mehr als 4.000 Meter hoch, es gibt etliche Gletscher und drei miteinander verbundene Skigebiete. Kein Wunder, dass ein in Zermatt ansässiger Eventanbieter den Touristen das Schweizer Käsefondue auf besondere Weise servieren will.

Die Firma „Taste of Zermatt“ bietet unter dem Namen Fondue am Seil Seilbahnfahrten mit Menü an. Die Tour startet gegen 18.30 Uhr an der Talstation Matterhorn glacier paradise, die Tour führt hinauf zum Trockenen Steg und wieder hinab; der Bergrücken liegt auf 2.900 bis 3.000 Metern Höhe. Bis zu vier Personen passen in eine Gondel, serviert werden neben Fondue und speziellen Brotsorten eine Vorspeise, ein Dessert, dazu Wasser, Walliser Wein und ein ebenfalls heimischer Digestif. Erwachsene können das Angebot für 99 Schweizer Franken, also umgerechnet etwa 92 Euro, buchen, Neun- bis 15-Jährige zahlen knapp 70 Euro.

Fondue am Seil: In Zermatt geht es mit der Seilbahn hoch hinaus, während du dir das Fondue schmecken lässt.

Chäs-Fondue-Schiff

Wer es beim Essen nicht allzu ruckelig mag, der findet auch in Zürich ein Angebot, um das Schweizer Nationalgericht in besonderer Umgebung zu probieren. Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) bietet von Oktober bis März Abendrundfahrten mit Fonduedinner an.

Das illuminierte Chäs-Fondue-Schiff legt um 19.15 Uhr vom Bürkliplatz ab und dreht mit seinen Passagieren bis 21.30 Uhr seine Runden auf dem 42 Kilometer langen und bis zu knapp vier Kilometer breiten Zürichsee. Gruppen, die aufgrund der Corona-Hygieneregeln nicht gern aus einem gemeinsamen Caquelon – so heißt der traditionelle Fonduetopf – essen wollen, erhalten auf Wunsch Zwei-Personen-Töpfe.

Passagiere können zudem während der Fahrt das Freiluftdeck aufsuchen. Die Fahrt kostet umgerechnet etwa 60,50 Euro pro Erwachsenen, etwas mehr als 30 Euro für Kinder ab sechs Jahre.

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In Zürich fährst du beim Fondue-Essen im Chäs-Fondue-Schiff auf dem Zürichsee umher.

Fondue-Kutsche Rösslipost

Die Gemeinde Lenk im Schweizer Kanton Bern liegt im Simmental und ist vor allem bei Winter- und Bergsportlern beliebt, denn zu ihrem Gemeindegebiet zählen mehrere Berge – zum Beispiel auch die vergletscherte Wildstrubel-Gebirgskette.

Das Lenker Hotel Simmenhof bietet Winterurlaubern in Zusammenarbeit mit den Betreibern eines örtlichen Reitzentrums Fondue-Kutschfahrten an. Gruppen ab sechs Personen können auf Anfrage mit der Rösslipost, einer von zwei Pferden gezogenen Kutsche, bis zu zwei Stunden durch das winterliche Simmental fahren. Dabei wird zu heißem Tee und einem Weißwein ein traditionelles Fondue – hergestellt mit örtlich produziertem Lenker Käse – gereicht. Pro Person werden umgerechnet etwa 48 Euro dafür fällig, gegen Aufpreis gibt es zusätzlich eine Vorspeise mit Lenker Wurst und Trockenfleisch.

In der Fondue-Kutsche fährst du durch das winterliche Simmental.

Fondue-Zahnradbahn

Das Rigi-Bergmassiv, in der Zentralschweiz zwischen Vierwaldstättersee, Zuger- und Lauerzersee gelegen, ist bereits seit Jahrhunderten ein beliebtes Ausflugs- und Ferienziel. Mehrere Seil- und zwei Zahnradbahnen bringen die Besucher heute auf die Rigi, wie der Berg genannt wird.

Die Rigi Bergbahnen bieten kulinarisch Interessierten zwischen November und März auf Buchung eine Nostalgie-Fonduefahrt an. Im nach eigenen Angaben ältesten Elektro-Zahnradtriebwagen weltweit, dem Wagen 6 der Arth-Rigi-Bahn, können bis zu 30 Gäste speisen. Für umgerechnet gut 90 Euro pro Person zuzüglich Getränke bringt das Gefährt aus dem Jahr 1911 die Teilnehmer bei Abendfahrten auf den Rigi Kulm, dem mit 1.800 Metern höchsten Gipfel.

Hostessen servieren während der Bergfahrt einen Apéro – ein in der Schweiz übliches Getränk plus Fingerfood – und im Anschluss ein aus Rigi-Alpkäse zubereitetes Käsefondue mit Brot, Kartoffeln und Sauergemüse. Nach einem Kaffee endet die bis zu vierstündige Tour im Tal.

Bei einer Nostalgie-Fonduefahrt geht es mit der Zahnradbahn auf die Rigi.

Fondükscha

In der Hauptstadt Bern im gleichnamigen Kanton können Reisende das traditionelle schweizerische Käsefondue während einer besonderen Stadtführung kennen lernen. Die dort ansässige Firma Rikscha Taxi bietet ein sogenanntes Fondükscha an.

Für umgerechnet 176 Euro können sich nach vorheriger Buchung bis zu zwei Personen in einer Rikscha durch den Regierungssitz der Eidgenossenschaft fahren lassen. Der Rikscha-Guide startet mit seinen Passagieren von der Zeughausgasse in der mittelalterlich geprägten Altstadt und fährt von dort zu den schönsten Ecken der Stadt.

Während der Tour können sich die Fahrgäste Käsefondue, Weißwein und Kirschschnaps schmecken lassen. In der kühlen Jahreszeit sorgen Schaffelle dafür, dass es ihnen nicht kalt wird. Die kulinarische Stadtführung auf drei Rädern dauert 60 bis 90 Minuten und ist ganzjährig für Donnerstag bis Samstag ab 17 Uhr buchbar.

Im Fondükschka lernst du die Stadt Bern kennen, während du Fondue isst - in einer Rikscha.

Fondue in der Gondel

Ein besonderes Fondue-Angebot finden Urlauber, die die Ferienregion Engadin St. Moritz im Kanton Graubünden besuchen wollen, in der Gemeinde Pontresina östlich von Sankt Moritz. Im Restaurant Gondolezza, das zum ortsansässigen Hotel Steinbock gehört, ist der Name Programm: Es handelt sich um eine ehemalige Seilbahngondel aus dem nahegelegenen Diavolezza-Skigebiet. Die Gondel wurde von den Hotelbetreibern gekauft, im Tal aufgestellt und zum Mini-Restaurant umgebaut.

Seit Anfang 2012 werden in der rustikal mit Holz verkleideten und nur mit wenigen Tischen ausgestatteten Gondel Fondue, Raclette und deftige Bündner Gerichte serviert. Besucher zahlen für ein Fondue-Menü umgerechnet etwa 45 Euro pro Person, sie können wählen zwischen einem traditionellen Gletscher-Fondue nach geheimem Rezept sowie drei Fonduevarianten mit Bernina- oder Palü-Bier, Champagner und Trüffel oder mit Tomaten, Chili, Pfeffer und Kräutern.

In Pontresina östlich von Sankt Moritz kannst du in einer umgebauten Gondel Fondue oder Raclette genießen.

Fondueplausch im Sealander-Elektroboot

Der Thunersee liegt am nördlichen Rand der Alpen im Berner Oberland. Die Ufer des 17,5 Kilometer langen und bis zu 3,5 Kilometer breiten Alpensees sind ein geografisch geschütztes Weinanbaugebiet, ein umfangreiches Tagesschifffahrtsangebot lockt Touristen an. Zehn Schiffe betreibt die BLS AG auf dem See, darunter einen historischen Schaufelraddampfer.

Für den Winter bietet sie für Selbstlenker Fondueplausch-Fahrten auf dem Thunersee an. Gefahren wird mit dem Sealander, einer Art Amphibienfahrzeug: an Land ist er ein Wohnwagen-Anhänger, auf dem Wasser ein Elektroboot. Von November 2020 bis März 2021 können bis zu vier Personen mit dem Sealander vier Stunden in See stechen.

Bei den Fondueplausch-Fahrten auf dem Thunersee bist du mit dem Sealander, einer Art Amphibienfahrzeug unterwegs.

Im Preis enthalten – umgerechnet 177 Euro für zwei Personen, jede weitere zahlt knapp 33 Euro – sind außer der Fahrzeugmiete ein Käsefondue mit Beilagen, ein Dessert sowie Tee und Wasser. Wer einen örtlich angebauten Spiezer Weißwein trinken will, kann dies gegen Aufpreis.