Tradition und Gastfreundschaft gehören in Japan zu den Grundwerten. Genau das verbindet ein Hotel in der Kleinstadt Hayakawa ganz besonders: das Koshu Nishiyama Hot Spring (ehemals Nishiyama Onsen Keiunkan).

Es wurde bereits im Jahr 705 nach Christus von Hotelgründer Fujiwara Mahito eröffnet. Da es somit bereits seit mehr als 1317 Jahren existiert, hält es den Weltrekord als „das historischste Gasthaus der Welt“.

Ganz besonders ist aber auch, dass es fast in der gesamten Zeit einer Familie gehörte: Das Hotel wird von Mahitos Nachfahren in 52. Generation geführt, schreibt die japanische Botschaft in Kanada auf Twitter.

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Das hat das älteste Hotel der Welt zu bieten

Schon zu Beginn nutzte das Gasthaus heiße und mineralstoffreich Quellen, in denen Samurai-Krieger umgeben von malerischen Bergen und Schluchten unter freiem Himmel badeten.

Diese Möglichkeit bietet das Hotel seinen Gästen bis heute. Im Jahr 2005 wurde bei Modernisierungsarbeiten außerdem in jedem der 37 Zimmer ein privates, frei fließendes Thermalbad installiert.

Auch wenn das Gebäude über die Jahrhunderte in ein Luxushotel verwandelt wurde, setzt es weiterhin auf traditionelle Akzente – beispielsweise mit einem Bodenbelag aus Tatami-Matten und klassischer Kunst.

Im hoteleigenen Restaurant können sich die Urlauberinnen und Urlauber mit Koshu-Rindfleisch aus der Region verwöhnen lassen und mit etwas Karaoke der japanischen Kultur näherkommen.

Ausstattung und Nähe zum Fuji-Berg sorgen für stolzen Preis

Durch die hochwertige Ausstattung und die Nähe zum heiligen Berg Fuji, ein beliebter Tourismushotspot und Wahrzeichen Japans, ist allerdings der Preis im Vergleich zu damals wesentlich gestiegen. Ein Zimmer mit Blick auf die Berge kostet pro Nacht ab 52.000 Yen, das sind umgerechnet etwa 419 Euro.