Die Corona-Krise macht erfinderisch: Da der internationale Luftverkehr in diesem Jahr zu großen Teilen komplett ausgefallen ist und damit ein Großteil der Einnahmen fehlen, setzen einige Fluggesellschaften auf ausgefallene Inlandsflüge. „Flüge nach nirgendwo“ sind durch die australische Airline Qantas bekannt geworden. Nun bietet auch Thai Airways eine solche Verbindung an.

Dabei fliegt die Airline im Tiefflug über berühmte Sehenswürdigkeiten des Landes hinweg, sodass die Passagiere sie aus der Vogelperspektive bewundern können. Zwischenlandungen gibt es aber nicht, die Maschine landet nach der mehrstündigen Reise wieder genau dort, wo sie gestartet ist. Thai Airways setzt dieses Konzept am 30. November für einen Sightseeing-Flug über die heiligen Stätten Thailands um, berichtet „CNN“.

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„Flug nach nirgendwo“ geht über 99 heilige Stätten

So landet das Flugzeug wieder am Startpunkt in Bangkok, nachdem es innerhalb von drei Stunden über 99 heilige Stätten hinweggeflogen ist. Dabei fliegt Thai Airways unter anderem über die buddhistischen Tempel Wat Arun in Bangkok und Wat Phra Boromathat Chaiya Rat Worawihan in Surat Thani, über den Landkreis Amphoe Phra Samut Chedi in der Proinz Samut Prakarn und über die Unesco-Weltkulturerbestätten in Sukhothai und Ayutthaya.

Rundflug für buddhistische Gläubige entwickelt

An Bord wird eine Expertin für Religionsgeschichte sein und das Singen buddhistischer Mantras während des Fluges leiten. Denn die Reise soll speziell buddhistische Gläubige ansprechen. Auf diese Weise soll laut Wiwat Piyawiroj, Vizepräsident bei Thai Airways, der Inlandstourismus im Land angekurbelt werden.

Mitfliegen können Passagiere aus über 31 der 77 Provinzen Thailands. Ein Platz in der Economy Class kostet umgerechnet 165,27 Euro und in der Premium Class 275,47 Euro.

Im November will außerdem die Tourismusbehörde von Singapur zwei „Kreuzfahrten ins nirgendwo“ anbieten. Und Qantas erweitert das Flugangebot und setzt im Dezember auf einen „Flug nach irgendwo“.