Mit einem Cocktail in der Hand, die Sonne scheint auf den Bauch und sanft rauschen die Wellen an den Strand. So oder so ähnlich könnte es jetzt aussehen, wenn wir vor dem deutschen Winter in wärmere Gefilde fliehen könnten. Einreisebeschränkungen und Quarantäneregeln machen das – Corona sei Dank – aktuell allerdings so gut wie unmöglich.

Aber hey, man darf ja noch träumen! Deshalb sind hier sieben der schönsten Gewässer der Welt – sowohl Salz- als auch Süßwasser. Fernweh garantiert:

Ko Phi Phi, Thailand

Zugegeben, Ko Phi Phi ist längst kein Geheimtipp mehr. Das trübt aber nicht die Schönheit der Andamanensee, die die thailändische Inseln in sanften Wellen umspült. Fast unwirklich schön ist das Hellblau des Meeres. Gepaart mit strahlend weißen Stränden verkörpern die Inseln den Inbegriff des Paradieses.

Aktuelle Deals

Ko Phi Phi sorgt nicht nur wegen des lustigen Namens für gute Laune – die Insel liegt inmitten des hellblauen Wassers in der Andamanensee.

Das hat auch Hollywood schon früh erkannt: Auf Ko Phi Phi Leh, der kleineren der beiden Hauptinseln, wurde 2000 der Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht, der mittlerweile fast schon Kultstatus genießt. Die Bucht Maya Bay wurde durch den Film weltberühmt. Das hat allerdings auch Schattenseiten: Die Bucht wurde im Juni 2018 für Besucher gesperrt, damit sich die Natur von den Touristenmassen erholen kann.

Moraine Lake, Kanada

Ganz so überlaufen wie Ko Phi Phi ist der Banff-Nationalpark in Kanada noch nicht. Dabei bietet auch er ein überirdisch schönes Gewässer: den Lake Moraine. Die Farbe verdankt der See Ablagerungen aus den nahe gelegenen Gletschern, deren Schmelzwasser den Moraine Lake speist.

Zwischen den dramatischen Berggipfeln und tiefgrünen Wäldern könnte der See kaum malerischer liegen. Kein Wunder, dass er bei vielen Kanada-Urlaubern weit oben auf der Bucket List steht.

Blaupause: Der Moraine Lake liegt im Banff-Nationalpark.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Zakynthos, Griechenland

Traumstrände gibt’s auch in Europa – und das perfekte Meerwasser dazu. Eindrucksvoll ist zum Beispiel die griechische Insel Zakynthos mit dem Strand Navagio, findet „Matador Network“. Er wird von schneeweißen Kalksteinfelsen eingerahmt, was das blaue Meer nur noch intensiver strahlen lässt.

Der Strand Navagio auf der griechischen Insel Zakynthos ist bekannt für ein Schiffswrack – und das tiefblaue Meer.

Auch hier ist übrigens ein Naturphänomen für die besondere Farbe des Wassers verantwortlich: Bei Flut wird Schwefel aus den vielen Grotten in der Gegend freigesetzt. Das Gas färbt das Wasser dann elektroblau.

Lake Pukaki, Neuseeland

Ein zweiter Gletschersee, diesmal allerdings in Neuseeland: Auch der Lake Pukaki auf der Südinsel sorgt, ähnlich wie der Moraine Lake, für staunende Gesichter. Kann diese Schönheit wirklich echt sein?! Ja, kann sie. Zu verdanken ist das feinsten Gletscher-Partikeln, die im Sonnenlicht für die intensiv blaue Wasserfarbe sorgen.

Der Lake Pukaki in Neuseeland verdankt seine intensive Farbe den nahe gelegenen Gletschern.

Mo’orea, Französisch-Polynesien

Noch nie von Französisch-Polynesien gehört? Macht nichts, das französische Überseegebiet im Südpazifik hat immerhin weniger Einwohner als Münster. Trotzdem sind die Inseln mittlerweile ein beliebtes Reiseziel – vor allem für die Flitterwochen. Luxuriöse Resorts haben Stelzen-Häuschen in des hellblaue Wasser gebaut, von denen die Urlauber in die Wellen tauchen können. Eine der Inseln ist Mo’orea, aber auch die anderen mehr als 100 Eilande sind einfach nur malerisch. 

Perhentian-Inseln, Malaysia

19 Kilometer vor der Ostküste von Malaysia liegen die Perhentian-Inseln. Bislang sind die beiden Hauptinseln Groß- und Klein-Perhentian sowie die zahlreichen unbewohnten Eilande des Archipels noch eher unbekannt. Das ändert sich aber aktuell – auch dank der exzellenten Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln im glasklaren Wasser des Südchinesischen Meers.

An der Ostküste von Malaysia liegen die Inseln Perhentian Besar und Perhentian Kesil – ein Paradies für Taucher.

Tulum, Mexiko

Kilometerlanger Sandstrand, von Palmen gesäumt – willkommen in Tulum! Von hier aus kannst du zum Beispiel Ruinen der Maya erkunden. Aber ganz ehrlich: Wir können es niemandem verübeln, der am liebsten einfach die ganze Zeit am Strand verbringt. Dafür ist das Wasser einfach viel zu verlockend.

In den vergangenen Jahren hat sich Tulum dank zahlreicher Cafés, Bars und Hotels zu einem echten Instagram-Hotspot entwickelt. Ruhe und Abgeschiedenheit suchst du hier deshalb vergeblich. Für alle, die Trubel und Partys lieben, ist es aber genau das richtige Reiseziel!