Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat viele Menschen die Wanderlust gepackt. Und Italien baut für alle Freunde einer gepflegten Hiking-Tour gerade das inländische Wegenetz aus. Neben dem geplanten Wanderweg durch alle Nationalparks des Landes gibt es schon jetzt eine neue Route: den „Küste-zu-Küste-Weg“ in Kalabrien, wie die italienische Zeitung „La Repubblica“  berichtet. 

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Wanderweg führt von einer italienischen Küste zur anderen

Der neue Wanderweg ist rund 55 Kilometer lang und führt direkt von der malerischen Küste Italiens am Tyrrhenischen Meer zur anderen Küste an der Adria. Es geht vorbei an Olivenbäumen, Weinreben und Kaktusfeldern, durch kleine Dörfer und weite Täler – und zwar fernab der üblichen Touristenpfade. Nach etwa zwei Jahren Vorbereitung ist der Wanderweg seit dem Sommer 2020 bereit für jede Menge abenteuerlustige Spaziergänger.

Der Gesamtweg ist in insgesamt drei Etappen aufgeteilt. Die erste Etappe führt von Soverato bis Petrizzi in der Provinz Catanzaro. Dort erwarten dich 12,7 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 716 Metern. Für Etappe Nummer zwei startest du in Petrizzi und wanderst 23,5 Kilometer bis nach Monterosso Calabro (Vibo Valentia). Auf diesem Abschnitt erwartet dich auch der größte Aufstieg: Es geht 979 Meter hoch und 1085 Meter runter. Die dritte Etappe bringt dich dann über rund 19 Kilometer an den Endpunkt des Wanderweges: nach Pizzo Calabro. 

Übrigens: Die beliebte Urlaubsregion Kalabrien ist aktuell die einzige Provinz in Italien, die nicht auf der Liste der Risikogebiete vom Auswärtigen Amt steht (Stand: 3. November). Eine Reise dorthin ist also theoretisch möglich.