Mit dem Teil-Lockdown gilt ab dem 2. November auch ein touristisches Übernachtungsverbot in Deutschland, zunächst für vier Wochen. Im Zuge der verschärften Auflagen wollen Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Touristen vorübergehend die Einreise untersagen. Für Urlauber, die aktuell noch unterwegs sind, bedeutet das: Sie müssen abreisen. Die Termine variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland.

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Urlaubsverbot: Zu diesen Terminen müssen Touristen abreisen

So hat Schleswig-Holstein verkündet, dass Touristen bis Montag, 2. November, abreisen müssen. Die gleiche Abreisefrist gilt in Bayern – Hotels und Pensionen müssen bis Montagvormittag geräumt sein. Urlaubsorte in Mecklenburg-Vorpommern müssen sie bis spätestens Donnerstag, 5. November, verlassen.

Brandenburg hat beschlossen, dass die Abreise bis Mittwoch, 4. November stattfinden muss. Wer schon in Niedersachsen Urlaub gemacht hat, durfte ihn regulär beenden – das teilte die Landesregierung nach dem Bund-Länder-Beschluss am Mittwoch mit. 

Die Inseln waren auch noch gut besucht: Aus Norderney befanden sich noch 7000 Urlauber, auf Langeoog etwa 2000, berichtet der „NDR“.

Urlauber bekommen Geld für gebuchte Unterkunft zurück

Für Menschen, die im November eine Reise innerhalb Deutschlands gebucht hatten, gilt: Sie haben ein Recht darauf, kostenlos zu stornieren und das Geld für die Pauschalreise, das Hotelzimmer, die Ferienwohnung oder das Ferienhaus zurückzubekommen, teilt Reiserechtsanwalt Paul Degott mit. 

Denn mit Inkrafttreten der Verordnung dürfen Unterkünfte Touristen nicht mehr beherbergen. Die Verbraucherzentrale rät, sich auf die „Unmöglichkeit der Leistung“ zu beziehen. Da das Übernachtungsverbot zunächst nur für vier Wochen gilt, sind kostenlose Stornierungen über den November hinaus derzeit nicht möglich.