Das sorglose prä-Pandemie Reisen, wie wir es lange Zeit kannten, liegt in weiter Ferne. In Deutschland gilt ab Montag, 2. November, erneut ein Teil-Lockdown. Die verschärften Kontaktbeschränkungen haben auch Auswirkungen für Reisende: Touristische Übernachtungen sind für vier Wochen verboten. 

Aber: Während das einem Urlaubsverbot in Deutschland gleichkommt, wäre eine Reise ins Ausland theoretisch weiter machbar. Jüngstes Beispiel hierfür: Die Kanaren gelten nicht mehr als Risikogebiet, die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde aufgehoben. Damit ist ein Urlaub ohne Konsequenzen möglich.

An anderen Reisezielen müssen Touristen hingegen oft mit Quarantäne oder Corona-Tests rechnen. Und etliche Länder, darunter auch einige in der EU, verbieten inzwischen wieder die Einreise. Welche Länder gelten aus deutscher Sicht aktuell als Risikogebiete? Welche Konsequenzen hat das für Reisende? Und welche Länder stufen andersherum Deutschland aktuell als unsicher ein? Die Antwort auf diese Fragen liefert der folgende Überblick.

Was sind Risikogebiete – und was bedeuten sie für Reisende?

Die Liste der Risikogebiete, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht, ist lang. Alleine in Europa sind dort derzeit 23 der 27 EU-Länder teilweise oder komplett gelistet. Insgesamt umfasst die Liste der Risikogebiete aktuell rund 130 Länder ganz oder teilweise. Wenn eine Region oder ein Land als Corona-Risikogebiet gilt, ruft das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aus.

Als Risikogebiet gilt eine Region, in der entweder…

… ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus (COVID-19) zu infizieren, weil die Infektionszahlen hoch sind (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen), oder …
… in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber zu wenige Testkapazitäten gibt, oder …
… in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber unzureichende Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung gibt.

Wer in ein solches Risikogebiet reist, muss sich nach der Rückkehr auf Konsequenzen einstellen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen aktuell bis zu 14 Tage in Quarantäne. Diese darf erst verlassen werden, wenn der verpflichtende Corona-Test negativ ist.

Ab dem 8. November sollen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten neue Regeln gelten. Dann soll die Quarantäne zwar von 14 auf zehn Tage verkürzt werden. Allerdings soll diese erst nach fünf Tagen durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden. Außerdem sollen sich alle Menschen, die Urlaub in einem Risikogebiet gemacht haben, bei der Einreise in Deutschland digital anmelden müssen.

Was bedeutet eine Reisewarnung?

Eine Reisewarnung hat Auswirkungen für Menschen mit Reiseplänen. Viele Reiseveranstalter nehmen diese höchste Warnstufe des Auswärtigen Amtes zum Anlass, die Buchungen in das betroffene Land zu stornieren.

Kunden haben dann ein Recht auf die Erstattung bereits gezahlter Kosten. Gleichzeitig müssen Veranstalter Reisenden ermöglichen, kostenlos zu stornieren, wenn die Reise trotz Reisewarnung nicht abgesagt wurde. Auch auf die Gültigkeit der Reiseversicherung wirkt sich eine Reisewarnung aus. 

Trotzdem sind de facto weder Reisewarnung noch die Einstufung als Risikogebiet ein Reiseverbot – Urlauber können sich dazu entscheiden, die Konsquenzen auf sich zu nehmen und trotzdem in die betreffende Region zu reisen.

Einreiseverbote für Reisende aus Deutschland

Ähnlich wie in vielen Nachbarländern steigt auch in Deutschland die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus aktuell wieder rasant an. Das führt dazu, dass auch Urlauber aus Deutschland im Ausland nicht mehr ohne Weiteres reisen können. Einige Länder haben Einreiseverbote verhängt oder eine Quarantänepflicht veranlasst.

In welche Länder in und außerhalb von Europa Urlauber aus Deutschland aktuell nicht einreisen dürfen, erfährst du hier:

Diese Länder in Europa verbieten Touristen die Einreise

Dänemark

Seit dem 24. Oktober gilt Deutschland aus dänischer Sicht als Risikogebiet. Menschen aus Deutschland dürfen daher nur noch mit triftigem Grund einreisen – Bewohner Schleswig-Holsteins sind davon aktuell ausgenommen.

Der wichtige Anlass der Reise muss belegt werden können, außerdem verlangen die dänischen Behörden in vielen Fällen den Nachweis eines negativen Corona-Tests. Hier erfährst du, was du außerdem beachten musst.

Finnland 

Wer nach Finnland reisen will, sollte das Infektionsgeschehen im eigenen Land sehr genau verfolgen. Denn: Die Frage der Einreise hängt davon ab. Erlaubt ist der Urlaub nur, wenn im Heimatland der epidemiologische Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschritten wird.

Deutschland liegt deutlich über diesem Wert (Stand: 30. Oktober), daher dürfen deutsche Urlauber nicht nach Finnland einreisen. Daher wird seitens des Auswärtigen Amtes vor Reisen dorthin abgeraten.

Tschechien

Aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen gilt in Tschechien seit dem 22. Oktober ein Lockdown. Touristen dürfen bis mindestens zum 3. November nicht einreisen. Auch Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater und Hotels sind dicht. Nur für Dienstreisen sind die Hotels in Betrieb. 

Ungarn

In Ungarn gelten seit dem 1. September wegen der Covid-19-Pandemie wieder verschärfte Reise-Beschränkungen. Eine Einreise für deutsche Touristen ist grundsätzlich nicht mehr möglich. Das Land führt bis mindestens 31. Oktober auch wieder EU-Binnengrenzkontrollen durch, darüber informiert das Auswärtige Amt.

Einreisen dürfen nur noch ungarische Staatsangehörige oder Ausländer, die ein Aufenthaltsrecht von mehr als 90 Tagen nachweisen können. Sie müssen ein Quarantäne-Formular ausfüllen, wenn sie über den Flughafen Budapest einreisen.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadt Budapest sowie in die Komitate Győr-Moson-Sopron, Pest, Csongrád-Csanád, Nógrád, Baranya, Hajdú-Bihar, Jász-Nagykun-Szolnok, Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom, Szablocs-Szatmár-Bereg und Vas, diese werden aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit außerdem als Risikogebiete eingestuft. Von Reisen in den Rest des Landes wird abgeraten.

In diesen Ländern in Europa müssen Deutsche in Quarantäne

Niederlande

In den Niederlanden müssen Reisende, die aus Risikogebieten kommen, für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Seit Mittwoch, 28. Oktober, gelten folgende deutsche Städte als Risikogebiet: Berlin, Frankfurt am Main, Bremen, München, Düsseldorf, Köln, Aachen, Stuttgart, Essen und Mannheim. Die Regelung schließt die Flughäfen der Städte nicht ein.

Norwegen

Da Norwegen Deutschland zum Risikogebiet erklärt hat, gilt für Einreisende aus Deutschland seit dem 29. August eine Quarantänepflicht. Für zehn Tage müssen sich die Urlauber in einer geeigneten Unterkunft selbst isolieren. Eine Unterkunft gilt laut dem Auswärtigen Amt als geeignet, wenn der Kontakt zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes vermieden wird. Campingplätze gehören beispielsweise nicht dazu. 

Personen, die innerhalb der letzten sechs Monate von COVID-19 genesen sind und dies durch medizinische Dokumente nachweisen können, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Die Quarantäne darf außerdem von symptomfreien Menschen zum Zweck der Heimreise abgebrochen werden.

Irland

In Irland gibt es de facto zwar keine Quarantäne-„Pflicht“. Allerdings wird Reisenden aus Deutschland und anderen Ländern, die ebenfalls nicht auf der „Green List“ stehen, empfohlen, ihre „Bewegungen im Land stark einzuschränken“. Als wichtiger Faktor für ein Platz auf der „Green List“ gilt eine 14-Tage-Inzidenz von höchsten 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Deutschland liegt aktuell über diesem Wert.

Verpflichtend bei Einreise ist das Ausfüllen einer „Passenger Location Form“, bei der Reisende neben ihrem Namen und ihrer Telefonnummer auch angeben müssen, an welcher Adresse sie sich für die 14 Tage der eingeschränkten Bewegung aufhalten werden. Das Auswärtige Amt warnt aktuell vor Reisen nach Dublin und in die Border Region, von Reisen in den Rest des Landes wird abgeraten.

Island

In Island gelten alle Länder seit dem 19. August als Hochrisikogebiete. Daher haben Reisende die Wahl: Sie können bei der Einreise für 14 Tage in Quarantäne oder einen Covid-19-Test durchführen lassen. Ein Test vor der Einreise kostet 58 Euro, nach der Einreise sind es schon 70 Euo. Nach der Einreise gilt allerdings auch eine häusliche Quarantäne für 14 Tage, die mit einem weiteren negativen Corona-Test, der dann kostenlos ist, nach fünf bis sechs Tagen aufgehoben werden kann. 

Lettland

In Lettland gilt, anders als in Deutschland, nicht die Sieben-, sondern die 14-Tage-Inzidenz als Richtwert. Wenn diese in einem Land oberhalb von 40,4 je 100.000 Einwohner liegt, müssen Einreisende aus diesem Land für zehn Tage in Quarantäne. Das ist für Reisende aus Deutschland aktuell der Fall. Seit dem 12. Oktober müssen Reisende außerdem innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise einen elektronischen Fragebogen ausfüllen.

Diese Länder außerhalb Europas verbieten Einreise

Australien

Die Grenzen Australiens sind seit dem 15. März 2020 für Touristen dicht. Ausländische Reisende ohne gültigen Aufenthaltstitel dürfen nicht mehr einreisen. Jene, die eine Berechtigung haben, müssen in eine 14-tägige Selbstisolation. Seitdem hat sich an der Regelung nichts getan – daher rät das Auswärtigen Amt von Reisen ab.

Bolivien

Seit dem 22. März sind die Grenzen zu Bolivien geschlossen, die Einreise ist nur auf dem Luftweg und unter strengen Auflagen gestattet. Auch das Reisen innerhalb des Landes ist nur eingeschränkt möglich – in vielen Regionen gelten Ausgangssperren. Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das Land als Corona-Risikogebiet ein, und es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. 

Indien

Die indische Regierung erklärte zu Beginn der Pandemie, dass bis einschließlich 11. März ausgestellte Visa von deutschen Staatsangehörigen und anderen internationalen Reisenden ihre Gültigkeit verlieren. Alle internationalen Flüge wurden ausgesetzt, sodass derzeit eine Ein- oder Ausreise nicht möglich ist. Das Land gilt als Corona-Risikogebiet, seitens des Auswärtigen Amts wird vor touristischen Reisen gewarnt.

Indonesien

Für alle ausländischen Touristen gilt seit dem 2. April eine Einreisesperre Indonesiens, die voraussichtlich bis Ende des Jahres gelten soll. Somit dürfen auch Deutsche nicht einreisen oder durchreisen. Aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen gilt in der Hauptstadt Jakarta seit dem 14. September wieder ein Lockdown, der am 12. Oktober aber zumindest teilweise gelockert wurde. Das Land gilt als Risikogebiet, und es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Israel

Das Land im Nahen Osten hat Touristen aus Deutschland bereits am 6. März mit einer Einreisesperre belegt. Die Einreise wurde seither nur noch jenen gewährt, die nachweisen konnten, dass sie ihren Lebensmittelpunkt in Israel haben. Diese müssen allerdings nach der Einreise in 14-tägige Selbstisolation. Für das Land gilt eine Reisewarnung und eine Einstufung als Risikogebiet.

Japan 

Japan hat ein Einreiseverbot für Ausländer erlassen, das sich auf Menschen bezieht, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem von über 70 Ländern aufgehalten haben. Das Verbot gilt seit dem 3. April unter anderem für Reisende aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, dem Kosovo, Österreich und Polen.

Seit 1. September sind davon ausländische Staatsangehörige mit „Residence“-Status in Japan und gültiger Re-entry-permit unter bestimmten Auflagen ausgenommen. Seit dem 1. Oktober können wieder Visaanträge für Geschäftsreisen, Studienaufenthalte sowie andere mittel- und langfristige Aufenthalte gestellt werden.

Zu den Details sollten sich Reisende unbedingt auf der Website der Botschaft Japans in Berlin informieren, so das Auswärtige Amt. Japanische Staatsangehörige können weiterhin einreisen, müssen sich aber bei Ankunft zusätzlichen Tests unterziehen. Für Japan gilt keine Reisewarnung, aufgrund der Einschränkungen bei der Einreise wird von Reisen allerdings abgeraten.

Kanada

Das nordamerikanische Land lässt seit dem 18. März nur noch kanadische Staatsbürger und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus ins Land. Nach der Ankunft müssen sich Einreisende außerdem für 14 Tage isolieren. Das Auswärtige Amt rät daher vor Reisen nach Kanada ab, als Risikogebiet gilt es aber nicht.

Marokko

Am 15. März 2020 hat Marokko alle Flüge von und nach Deutschland sowie weiteren Ländern ausgesetzt. Das Land gilt als Risikogebiet, außerdem warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Möglich ist eine Aus- und Einreise für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehepartner, Eltern und Kinder). Außerdem sollen seit dem 6. September Geschäftsreisende auf eines marokkanischen Geschäftspartners unter bestimmten Bedingungen einreisen können. Sie benötigen dafür einen negativen PCR-Test und ein serologisches Gutachten, die bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sind.

Diese Regelung soll auch für nicht visapflichtige Ausländer gelten, die eine verbindliche Hotelreservierung haben. Allerdings bleiben weiterhin zahlreiche Hotels geschlossen.

Neuseeland

Grundsätzlich sind Einreisen nach Neuseeland bis auf Weiteres verboten, Durchreisen sind unter strengen Auflagen aber erlaubt. Das Land zählt nicht als Risikogebiet, somit wird vor Reisen dorthin lediglich abgeraten.

Philippinen

Auch in den Philippinen gilt landesweit ein Einreiseverbot für internationale Touristen. Alle erteilten Visa wurden für ungültig erklärt, neue werden nicht ausgestellt. Für das Land besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts und eine Einstufung als Corona-Risikogebiet.

Saudi-Arabien

Der Wüstenstaat hat aufgrund des Coronavirus strenge Ein- und Ausreisebestimmungen. Für Einreisende aus dem Ausland gilt grundsätzlich eine Einreisesperre. Aber: Seit dem 15. September dürfen Ausländer – auch Deutsche – mit Sonderflügen wieder nach Saudi-Arabien einreisen, wenn sie folgende Dokumente vorweisen können:

Gültiger Iqama und ein gültiges Ein-und Ausreisevisum („exit-re-entry“), gültiges Geschäfts-/Arbeitsvisum („work visa“) oder gültiges Besuchsvisum („visit visa“). Bei Einreise ist ein negativer, maximal 48 Stunden alter Covid-19-Test vorzulegen. Zudem müssen sich Einreisende verpflichtend für sieben Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann kann auf 3 Tage verkürzt werden, wenn 48 Stunden nach Einreise ein weiterer negativer COVID-19-Test vorgelegt werden kann.

Von deutscher Seite aus besteht für das Land eine Reisewarnung, und vom Robert-Koch-Institut wurde es als Risikogebiet eingestuft.

Singapur

In dem Stadtstaat ist am 15. März ein Erlass in Kraft getreten, der Personen die Einreise verweigert, die sich in den letzten Tagen in Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien aufgehalten haben. Auch Kreuzfahrtschiffe dürfen seither nicht mehr in Singapur anlegen.

Durchreisen sind aktuell nur auf ausgewählten Verbindungen von Singapore Airlines, Scoot und Silk Air möglich. Da aber keine Einstufung als Corona-Risikogebiet besteht, rät das Auswärtige Amt nur vor Reisen ab.

Thailand

Deutsche dürfen zu touristischen Zwecken derzeit nicht nach Thailand einreisen – für Reisende aus Japan, Singapur, Hongkong und Südkorea gibt es gelegentlich Ausnahmen. Thailand ist kein Corona-Risikogebiet, aber aufgrund der Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr rät das Auswärtige Amt vor Reisen ab. Am 15. Oktober hat die Regierung für Bangkok den Notstand ausgerufen, was unter anderem mit einem Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen einher geht.

USA

US-Präsident Donald Trump sperrt Menschen aus dem europäischen Schengenraum seit dem 13. März aus. Seit dem 16. März 2020 gilt das auch für Reisende aus Großbritannien und Irland. Es gibt aber Ausnahmegenehmigungen – zum Beispiel für Personen, die eine US-Staatsbürgerschaft besitzen. Zunächst sollte der Einreisestopp für 30 Tage gelten, allerdings dauert er bisher an.

Da das Coronavirus in den USA stark verbreitet ist, stuft das Robert-Koch-Institut das Land als Risikogebiet ein. Gleichzeitig gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Vietnam

Auch in Vietnam gilt für Touristen aus Deutschland beziehungsweise Reisende aus dem europäischen Schengenraum eine Einreisesperre. Das gilt auch für Deutsche vietnamesischer Abstammung. Ebenso sind Durchreisen untersagt. Als Risikogebiet ist Vietnam aber nicht eingestuft, daher rät das Auswärtige Amt nur vor Reisen ab.

Auch in die folgenden Länder ist eine Reise aus Deutschland oder mit deutscher Staatsbürgerschaft zum aktuellen Zeitpunkt stark eingeschränkt – es braucht eine spezielle Aufenthaltsgenehmigung – oder ganz verboten:

Argentinien, Bhutan, Chile, Hongkong, Kolumbien, Malaysia, Malawi, Marshallinseln, Mongolei, Nepal (gilt nicht für Teilnehmer von Trekkingtouren und Exkursionen), Peru, Sri Lanka, Uruguay, Venezuela.