Sich nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet im Ausland registrieren – das mussten bislang vor allem Flugpassagiere oder auch Gäste auf Fähren, die von den Fluggesellschaften oder Reedereien sogenannte Aussteigekarten erhielten. Die ausgedruckte Form soll ab dem 8. November allerdings durch ein digitales Formular abgelöst werden.

Online-Registrierung für Reiserückkehrer löst Aussteigekarte ab

Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch mit. Noch vor der Einreise in Deutschland sollen sich die Reiserückkehrer aus Risikogebieten dann online registrieren– das gilt dann neu auch für Autofahrer.

Diese mussten sich bislang nur beim Gesundheitsamt melden. Das wird nun durch die Online-Registrierung hinfällig, weil darüber die zuständigen Gesundheitsämter automatisch informiert werden. Zum Stichtag des 8. November sollen außerdem die neuen Quarantäne-Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten in Kraft treten.

Folgende Daten sollen dann von allen Risikogebiet-Urlaubern abgefragt werden:

  • Name
  • persönliche Daten
  • Herkunfts- und Zielort
  • Einreisezeitpunkt
  • Flugnummer (bei Flugreisen)

Grundlage für die Datenabfrage bildet das Infektionsschutzgesetz.