Sagenumwobener Wald in Rumänien

Der Hoai-Baciu liegt in Rumänien, genauer gesagt in der berühmten Region Transsilvanien. Offiziell gilt er als Erholungs- und Wandergebiet. Doch im Wald sollen bereits einige paranormale Aktivitäten stattgefunden haben. Deshalb trägt er auch den Spitznamen „Bermuda-Dreieck von Europa“.

Der urige Wald in Rumänien wirkt auf so manchen Besucher angsteinflößend.


So sollen in ihm bereits mehrfach Ufos gesichtet worden sein. Zudem soll unter anderem ein Hirte mitsamt seiner 200 Schafe einfach verschwunden sein. Eine weitere Legende besagt, dass hier einst ein fünfjähriges Mädchen verschwand und fünf Jahre später wiedergefunden wurde. In all der Zeit soll es jedoch um keinen Tag gealtert sein. Aufgrund dieser Mythen machen sich jedes Jahr viele Abenteurer auf, um den Wald (vorwiegend nachts) zu erkunden. 

Der Dowhill Forest in Indien

In den nebeligen, undurchsichtigen Wäldern im Nordosten Indiens sollen bereits viele Morde verübt worden sein. Zudem berichten Besucher davon, dass sie sich dort ständig beobachtet gefühlt hätten. Angeblich soll ein rotes Auge die Besucher immer im Blick behalten, so jedenfalls lautet ein weitverbreitetes Gerücht.

Als Besucher des Dowhill Forest im Norden Indiens soll man sich beobachtet fühlen.

Zudem gibt es unter den Einheimischen die Legende von einem angeblich kopflosen Jungen, der sein Unwesen im Wald treiben soll. Mit seinen riesigen Bäumen wirkt der Wald auf manche Menschen bedrohlich und angsteinflößend. 

Die Puppeninsel in Mexiko

Jetzt wird’s richtig schaurig: Auf einer bewaldeten Insel in Mexiko-Stadt, der „Isla de las Munecas“, hängen fast 1000 verstümmelte Puppen hoch in den Bäumen. Doch warum? Erzählungen nach soll hier der Fischer Julian Santana Barrera 1951 die Leiche eines ertrunkenen Mädchens gefunden haben.

Im Anschluss daran fühlte er sich offenbar von seinem Geist verfolgt. Dieser soll ihm dann befohlen haben, Spielzeug zu sammeln. So hielt er in Kanälen und Flüssen Ausschau nach weggeworfenen Puppen. Dadurch hoffte er, den Geist des toten Mädchens beruhigen zu können.

Rund 1000 teils entstellte Puppen hängen auf der Insel in den Bäumen

Da er aber weiterhin von Ängsten geplagt wurde, begann er, die Puppen zu verstümmeln und sie als eine Art Abschreckung in die Bäume zu hängen. 2001 starb Santana Barrera und soll dabei an genau der gleichen Stelle ertrunken sein wie das Mädchen, das er 1951 fand. Heute sind die gruseligen Puppen eine echte Touristenattraktion in Mexiko. 

Wychwood Forest in England

Auch um den Wychwood Forest, der in der Nähe von Oxford liegt, rankt sich eine gruselige Legende. Vor mehr als 400 Jahren soll hier Amy Rosart, die Frau des Grafen von Leicester, unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen sein. Jahre später soll ihr Witwer bei einer Jagd im Wald dann ihrem Geist begegnet sein. Daraufhin soll er an einer seltsamen Krankheit gestorben sein.

Im Wychwood Forest in England sollen sich seltsame Dinge abgespielt haben.

Besucher haben zudem bereits von seltsamen Vorkommnissen in den Wäldern berichtet. So sei aus dem Nichts das Wiehern von Pferden zu hören. Andere berichteten, dass sie angeblich von unsichtbaren Händen berührt worden seien. 

Die Hexen-Wälder von Burkittsville

Der nächste Kult geht auf den berühmten Horrorfilm „Blair Witch Project“ aus dem Jahr 1999 zurück. In den Wäldern von Burkittsville im US-Bundesstaat Maryland soll angeblich einst die Hexe von Blair ihr Unwesen getrieben haben. Für den pseudo-dokumentarischen Film wurden drei Schauspieler ausgerüstet mit Kameras in den Wald geschickt, um hinter die Geheimnisse der Hexe zu kommen, die mit Kindermorden in Verbindung gebracht wird. Ein genaues Drehbuch gab es nicht.

Die Wälder von Burkittsville dienten als Drehort für „Blair Witch Project“.

In den Nächten passieren dann unwirkliche Dinge: Kindergeschrei ist zu hören, Steinhaufen sind um die Zelte der Protagonisten verteilt. Um den langsamen Verlust der Nerven so realitätsnah wie möglich zu spielen, wurden die Essensrationen der Schauspieler im Laufe des Drehs von den Film-Machern immer weiter verkürzt.

Aufgrund der Kameraführung glaubt man zunächst, dass es sich um eine echte Dokumentation und nicht um einen Film handelt. Diese „Echtheit“ des Films machte die gruseligen Wälder von Burkittsville nach Ausstrahlung des Films zu einem beliebten Ziel von Touristen. Zwar ist die Handlung frei erfunden, der Grusel-Faktor bleibt dennoch ungebrochen hoch.