1. Spanien: Pintxos in San Sebastián

Pintxos sind Häppchen, die in Bars und Gaststätten zu Getränken gereicht werden. Die kleinen kulinarischen Köstlichkeiten werden mit einem Zahnstocher auf ein Stück geröstetes Brot gespießt. Aber auch andere leckere Kleinigkeiten ohne Brot werden als Pintxo oder auch Pincho bezeichnet.

Sie sind das baskische Pendent zu den Tapas im übrigen Spanien. Das Baskenland ist eine autonome Region an der Atlantikküste. Dazu gehören mehrere spanische Provinzen und das nördliche Baskenland, das in Frankreich liegt. In der gepflasterten Altstadt von San Sebastián gibt es zahlreiche Pintxos-Bars, in denen Reisende lokale Weine und regionale Mini-Spezialitäten bekommen.

Pintxos: Ein Stück geröstetes Brot wird zum Beispiel mit zerschlagenem weißen Spargel, Thunfisch und Sardellen oder geschmorten Pilzen in Knoblauch serviert.

2. USA: Geräucherte Rinderbrust in Texas

Die Menschen in Texas kennen sich mit Fleisch aus. Wenn sie sich dafür mehrere Stunden anstellen, muss es also etwas Besonderes sein. Genau das ist der Fall bei Franklin Barbecue in Austin. Auf der Speisekarte stehen Pulled Pork, Rippchen und mehr, doch die meisten kommen wegen der geräucherten Rinderbrust, auch Brisket genannt, dorthin.

Richtig zubereitet wird die Rinderbrust sehr zart und saftig. Das Fleisch wird mit einem Mix aus Salz und schwarzem Pfeffer eingerieben und bei niedrigen Temperaturen in Eichenholzrauch gegart, bis es fast zerfällt. 

Rauchig, saftig und zart: Die geräucherte Rinderbrust darf bei keinem amerikanischen Barbecue fehlen.

3. Dänemark: Smørrebrød in Kopenhagen

Das Smørrebrød ist ein reich belegtes Butterbrot und ein traditionelles Mittagessen in Dänemark. Die Grundlage bildet eine Scheibe Brot, meistens Roggenbrot. Der Kombination des Belags sind keine Grenzen gesetzt. Eine Regel gibt es jedoch zu beachten: Wenn man mehrere Brote isst – was quasi unvermeidbar ist –, beginnt man mit Fisch, geht dann zu Fleisch über und endet bei Käse.

Es kann so einfach sein: Mit Blauschimmelkäse, Apfel und Speck verwandelt sich das Smørrebrød in einen köstlichen Snack. In Kopenhagen gibt es das Restaurant Schønnemann, das seit 1877 die vielleicht leckersten Butterbrote der Welt serviert.

Mehr als eine Scheibe Brot: Das Smørrebrød ist das Landesgericht Dänemarks und auch über die Grenzen des Landes hinaus beliebt.

4. Malaysia: Curry Laksa in Kuala Lumpur

Curry Laksa ist eine südostasiatische Suppe, die auf Basis von Kokosmilch und Chili zubereitet wird. Sie enthält typischerweise Reis- oder Bandnudeln, frisches Gemüse, Fisch und Garnelen. Es gibt verschiedene Varianten des Gerichts – die vielleicht beste können Reisende in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia, essen.

Tipp: In der engen Madras Lane gleich neben der Petaling Street reihen sich Stände aneinander, an denen du die feurig-orangefarbene Nudelsuppe zu fairen Preisen und in guter Qualität bekommst.

Curry Laksa: Die cremige und reichhaltige Suppe sollte jeder Foodie mal probiert haben – am besten in Kuala Lumpur.

5. Dim Sum in Hongkong

Dim Sum bedeutet übersetzt so viel wie „leichter Snack“. Die kleinen, gefüllten Knödel werden meist gedämpft oder frittiert serviert. In Hongkong gibt es die chinesische Spezialität an mehreren Orten.  

Dort gibt es Dim Sum in allen Formen und Farben, zum Beispiel „siu mai“ (gedämpfte Schweinefleischknödel), „har gow“ (gedämpfte Garnelenknödel) und „char siu bao“ (gedämpfte Brötchen mit BBQ-Schweinefleisch). Dim Sum sind ein günstiges Gericht und deshalb bei Touristen sehr beliebt. In den Sternerestaurants der Stadt gibt es aber auch Luxus-Varianten, walhweise mit Jakobsmuscheln oder Kaviar gefüllt.

Mit Fisch oder Fleisch, wahlweise auch vegetarisch oder vegan – die Dim Sum in Hongkong lassen keine Wünsche offen.

6. Italien: Pizza in Neapel

Man isst sie auf der ganzen Welt, aber nirgendwo schmeckt sie so gut wie hier – die Pizza in Neapel. Seit Jahrhunderten streiten sich Restaurants in der Stadt im Süden Italiens darum, wer die bessere Pizza zubereitet. Eine gute Anlaufstelle ist Di Matteo, eine der ältesten Pizzerien Neapels. Im riesigen Pizzaofen backt die Pizza dünn auf knusprig auf. 

Ist die Schlange bei Di Matteo zu lang, schlendert man einfach weiter durch die Straße. Der Duft frischer Pizza liegt überall in der Luft, und das nächste Restaurant lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.

Di Matteo zählt zu den ältesten und besten Pizzerien in Neapel.

7. Japan: Sushi in Tokio

So offensichtlich es auch sein mag: Sushi gehört auf einer Reise durch die Hauptstadt von Japan einfach dazu. Ein absolutes Highlight ist das beliebte Restaurant Sukiyabashi Jiro Honten, wo ein echter Sushi-Meister den frischen Fisch zubereiten. Laut Restaurantkritikern gibt es dort das beste Sushi der Welt. Der Haken: hohe Preise und lange Warteschlangen. 

Doch keine Sorge. Auch wer weniger Geld und Zeit mitgebracht hat, bekommt in Tokio überall hervorragendes Sushi. 

Japans Sushi-Meister verbringen Jahre damit, ihren Reis zu perfektionieren, und halten ihn für genauso wichtig wie alle anderen Zutaten. Achte beim Essen also nicht nur auf den Fisch.

Allerdings gibt es beim Sushi-Essen in Japan etwas zu beachten. Das Sushi nimmt man mit den Händen auf und nicht mit den Stäbchen. Danach sollte man das Sushi nicht direkt in Sojasoße tunken oder nach zusätzlichem Wasabi fragen. Der Küchenchef hat das Gericht gewürzt, daher wäre es eine Beleidigung, den Geschmack zu ändern. Zwischen den Gängen ist es in Ordnung, Essstäbchen zu verwenden, um zum Beispiel eingelegten Ingwer aufzunehmen.