Kinderabenteuerland Wendtorf, Wendtorf

Das Kinderabenteuerland in der Gemeinde Wendtorf im Kreis Plön ist eher ein Abenteuerspielplatz als ein Freizeitpark – dafür ist hier alles kostenlos nutzbar. Entstanden ist der Platz auf einem etwa 2,5 Hektar großen Acker am nordwestlichen Gemeinderand, der zuvor brachgelegen hatte. Ziel der Gemeinde war es, eine Kombination aus Spielmöglichkeiten und Naturerfahrung zu schaffen.

Im Kinderabenteuerland Wendtorf setzen die Kinder mit einem Floss auf die Dschungelinsel über, wo es viel zu erleben gibt.

Das Kinderabenteuerland eignet sich besonders für Familien mit Kindern bis circa zehn Jahre. Ein Highlight ist eine Seilfloßanlage: Mit kleinen seilzuggeführten Holzflößen können die Kindern über einen kleinen Schilfteich zur Dschungelinsel übersetzen, es gibt Weidentipis, eine Hängebrücke, Seilzüge, einen Marterpfahl und etliche Geräte zum Balancieren und Klettern.

Bei etlichen Stationen spielt die Kombination von Wasser und Sand eine Rolle, Matschburgenbau ist ausdrücklich erlaubt. Naturforscher können das Vogelbeobachtungshäuschen benutzen. Wer Gummistiefel und Kescher mitbringt, darf auch Flora und Fauna des Schilfteichs untersuchen. Zum Gelände gehören Grillplätze, wo die kleinen und großen Besucher ein Picknick starten können.

Esel- & Landspielhof, Blekendorf-Nessendorf

Der Esel- & Landspielhof Nessendorf liegt etwa elf Kilometer südöstlich des Ostsee-Badeorts Hohwacht. Betreiber Friedrich August hat eine Resthofanlage zum Erlebnishof umgebaut, bei dem sich fast alles um die 42 Esel dreht, die dort leben. Kinder können zwischen 15. März und 1. November täglich den Eselstall besuchen und die Tiere streicheln, mit ihnen kuscheln oder sie putzen.

Die Stars des Hofes sind der Zwergesel Mini und sein Kumpel XXL, der zu den Rieseneseln zählt. In einem an den Stall angeschlossenen Effekt-Kino können Besucher kleine Filmabenteuer der beiden sehen.

Auf dem Esel- & Landspielhof in Blekendorf dreht sich alles um die 42 Esel, die hier leben.

Zum Austoben gibt es eine Spielscheune mit einem aus Holz nachgebauten zwölf mal vier Meter messenden Mähdrescher inklusive Neun-Meter-Wellenrutsche, einer Strohburg, einer Kletterwand und Gurtbandbalancieren sowie einen Außenspielplatz mit Piratenschiff-Hüpfburg, Wasserlandschaft und eine Goldwaschanlage. Die Eltern nehmen im Kaffeegarten in Sichtweite zu ihren Kindern Platz.

Artefact Powerpark, Glücksburg

Den Energie-Erlebnispark Artefact Powerpark gibt es seit den Neunzigerjahren – aber in Zeiten von Fridays for Future ist das Anliegen aktueller denn je. Unter dem Motto „Energie begreifen“ bietet die gemeinnützige Einrichtung in Glücksburg nahe der Flensburger Förde Infotainment-Angebote rund um das Thema Energie, Klimawandel und Nachhaltigkeit an. Besucher zwischen sieben und 70 Jahren können von 1. April bis 31. Oktober auf dem Freiluftgelände des Parks an mehr als 40 Stationen die verschiedensten Aspekte kennenlernen.

Der Erlebnispark Artefact Powerpark in Glücksburg widmet sich den Themen Energie, Klimawandel und Nachhaltigkeit.

Auf spielerische Weise werden Fragen wie „Wieviel wiegt ein Kilowatt?“, „Fließt Wasser auch bergauf?“ oder „Wie kommt die Sonne in die Steckdose?“ beantwortet. Technologien wie Biogas, Fotovoltaik oder Brennstoffzellen werden auch für Kinder, die bereits lesen können, verständlich aufbereitet. Gruppen können eine Powerpark-Rallye buchen. Zu Artefact gehört nicht nur der Erlebnispark, sondern auch ein umfangreiches Erwachsenen- und Jugendbildungsangebot.

Karl’s Erlebnisdorf, Warnsdorf

Karl’s Erlebnisdorf in Warnsdorf nahe Travemünde ist eines von fünf landwirtschaftlich geprägten Dörfern, die die Familie Dahl in drei Bundesländern betreibt. Deren Kerngeschäft war ursprünglich der Erdbeeranbau. Aus einem 1992 vom heutigen Firmenleiter Robert Dahl eröffneten Erdbeerhof mit Hofladen, Kaffeeecke und Kinderspielplatz entstand das erste Erlebnisdorf, benannt nach Großvater und Erdbeerhof-Gründer Karl Dahl.

Das Prinzip der Dörfer ist gleich: Besucher zahlen keinen Eintritt, für Kinder gibt es – teilweise kostenlose – Attraktionen wie eine Kartoffelsackrutsche, Stroh-Hopsen, Klettergeräte, eine Traktorbahn und einen Kinderbauernhof. 

Als Gegenleistung für so viel „Eintritt frei“ gilt: Eigene Verpflegung ist nicht erwünscht, Besucher müssen die Gastro-Angebote vor Ort nutzen, die von rustikaler Hausmannskost über saisonale Gerichte bis zur selbstgemachten Bratwurst reichen. Zudem gibt es eine Holzofenbäckerei, eine Marmeladenküche, eine Bonbon-Manufaktur und einen Bauernmarkt. Das Dorf ist ganzjährig geöffnet.

Hansa-Park, Sierksdorf

Der Hansa-Park in Sierksdorf nördlich vom Badeort Scharbeutz existiert seit 1977. Er zählt mit jährlich 1,4 Millionen Besuchern zu den größten Freizeitparks Deutschlands. Auf einer 460.000 Quadratkilometer großen Fläche direkt an der Ostsee können Besucher unterschiedliche Themenbereiche mit zahlreichen Fahrgeschäften besuchen.

Zu den Attraktionen für Adrenalinfans zählen der GyroDrop Highlander – nach Parkangaben der höchste und schnellste weltweit –, der Hypercoaster Der Schwur des Kärnan mit Rückwärtsfreifall und ein elf Meter hoher Freifallturm namens„Awildas Ausguck. Der Park bietet aber auch etliche Karussells und Fahrten für kleinere Kinder oder Besucher, die es weniger rasant mögen.

Der Hypercoaster Der Schwur des Kärnan ist eine der beliebtesten Attraktionen im Hansa-Park.

Coronabedingt verzichtet der Park 2020 auf Indoorangebote, Shows und Aktionen wie Kinderschminken oder den Hochseilgarten, auch SB-Gastroangebote sind nicht geöffnet. Der Park ist bis 18. Oktober 2020 donnerstags bis sonntags geöffnet. Damit die Abstandsregeln gewahrt sind, müssen sich Besucher vorab online anmelden.