Mit 54 Staaten hat Afrika die meisten Länder aller Kontinente – und viele haben trotz Covid-19-Pandemie die Grenzen wieder geöffent, auch für Reisende aus Deutschland. Allerdings gilt für fast alle Länder Afrikas nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – Reisende sollten sich also vorab um Versicherungen kümmern, die trotz Reisewarnung gelten.

Auch über Konsequenzen bei der Rückkehr nach Deutschland – der Quarantänepflicht (zehn Tage, verkürzbar durch Corona-Test ab Tag fünf) und der digitalen Registrierung – sollten sich Urlauber bewusst sein.

Für diese Länder in Afrika gilt keine Reisewarnung

Meherere Staaten hat Deutschland von der Liste der Risikogebiete gestrichen und es gilt auch keine Reisewarnung mehr. Urlauber müssen bei der Rückkehr nach Deutschland damit nicht in Quarantäne und sie müssen auch keinen Corona-Test machen.

  • Namibia
  • Ruanda
  • Seychellen (aber: ab 16. November Quarantänepflicht bei Einreise)
  • Uganda

Ägypten

1,7 Millionen Deutsche reisen jährlich nach Ägypten – damit ist das Land an Mittelmeer und Rotem Meer mit Abstand das beliebteste Reiseziel in Afrika unter Deutschen. Im Corona-Jahr 2020 ist eine Reise nach Ägypten allerdings mit einigen Herausforderungen verbunden – immerhin gilt nach wie vor die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Die Behörde weist speziell für Ägypten auch darauf hin, dass das Testprozedere nicht transparent ist und eine hohe Dunkelziffer an Corona-Infektionen vermutet wird.

Eine Einreise nach Ägypten ist für Deutsche aber grundsätzlich wieder möglich. Bei der Ankunft müssen Reisende eine Gesundheitskarte ausfüllen, die auch den Versicherungsschutz abfragt. Außerdem muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden (über den Flughafen Frankfurt 96 Stunden) alt ist. Der Test muss auf Englisvh oder Arabisch sein.

Wer einen Direktflug nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh hat, kann sich als Tourist auch am Flughafen dem verpflichtenden und kostenpflichtigen Covid-19-PCR-Test unterziehen. Es kann aber wegen geringer Kapazitäten aber zu langen Wartezeiten kommen. Für die Zeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne, zum Beispiel im Hotelzimmer.

Äquatorialguinea

Generell ist die Einreise nach Äquatorialguinea wieder möglich, Lufthansa, Air France und Ethiopian Airlines bieten regelmäßig Flüge an. Es ist jedoch ein gültiges Visum notwendig. Bei der Einreise muss ein maximal 48 Stunden alter negativer Coronatest vorgelegt werden. Wer keinen hat, muss am Flughafen kostenpflichtig einen machen (ca. 165 Euro) und auf eigene Kosten in staatliche Quarantäne in ein Quarantäne-Hotel.

Äthiopien

Äthiopien ist nicht das klassische Urlaubsland für Deutsche, auch wenn der ostafrikanische Staat in den vergangenen Jahren immer beliebter wurde.

Generell ist eine Einreise nach Äthiopien seit August wieder möglich, auch zu touristischen Zwecken, allerdings muss trotz eines negativen Corona-Tests, der bei der Einreise in englischer Sprache verlangt wird und maximal fünf Tage alt sein darf, eine siebentägige Quarantäne abgehalten werden. Wer keinen Corona-Test vorweisen kann, wird auf eigene Kosten für sieben Tage auf einer staatlichen Quarantänestation untergebracht. Ein weiterer Covid-19-Test erfolgt bei der Ankunft.

Viele Reisende kennen Äthiopien vor allem durch den Transit – Passagiere müssen auf Flügen ins östliche und südliche Afrika oft in Addis Abeba umsteigen. Für den Transit-Bereich ist kein negativer Corona-Test notwendig. Wer viel Aufenthaltszeit hat, kann auf eigene Kosten eine der staatlichen Quarantäneeinrichtungen am Flughafen nutzen.

Benin

Auch wenn Benin nur wenig Covid-19-Infektionen vorzuweisen hat, gilt das kleine westafrikanische Land wie so viele nach wie vor als Risikogebiet. Dennoch ist eine Einreise aber wieder möglich. Bei der Einreise wird sowohl ein Schnelltest als auch ein PCR-Test gemacht. Ist der Schnelltest negativ, darf der Reisende ins Land. Bis zum Vorliegen des PCR-Tests werden die Pässe allerdings eingezogen. 

Am 15. Urlaubstag ist ein erneuter Coronatest notwendig, ebenso 24 bis 72 Stunden vor Ausreise. Alle Tests zusammen kosten den Reisenden etwa 150 Euro. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich vor Einreise online zu registrieren und die Kosten für die Corona-Tests vorab zu begleichen.

Botswana

Auch Botswana hat die Grenzen wieder geöffnet: Seit dem 9. November sind wieder internationale Ankünfte an den Airports Sir Seretse in Gaborone, Kasane und Maun erlaubt, das berichtet „The South African“. Nach Angaben des Präsidenten Mokgweetsi Masisi müssen alle Touristen bei der Einreise einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen. Außerdem müssen sie 14 Tage lang in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden stehen und sich selbst in Bezug auf Corona-Symptome beobachten.

Die Fluglinie Airlink will ab dem 16. November wieder zweimal pro Tag zwischen Johannesburg und Botswanas Hauptstadt Gaborone fliegen.

Bei der Rückreise müssen Touristen derzeit keine Konsequenzen fürchten, Botswana steht nicht auf der Liste der Risikogebiete und es gilt auch keine Reisewarnung. „Botsuana war bisher von COVID-19 kaum betroffen. Regionaler Schwerpunkt war der Großraum Gaborone“, teilt das Auswärtige Amt mit.

Burkina Faso

Burkina Faso war schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit Reisewarnungen versehen, nachdem es immer wieder zu Unruhen und terroristischen Handlungen kam.

Solltest du dennoch nach Burkina Faso reisen wollen, musst du bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der maximal fünf Tage alt sein darf. Zudem musst du deinen Aufenthaltsort und Kontaktinformationen hinterlassen und eine Gesundheitserklärung ausfüllen. 

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Burundi

Eine Einreise nach Burundi ist über den Luftweg derzeit schwierig für Touristen, die Landesgrenze zu Tansania ist allerdings geöffnet. Von dort aus ist eine Einreise möglich. 

Bei Einreise muss ein negativer, maximal 72 Stunden alter Coronatest vorgelegt werden, dennoch ist ein weiterer Test notwendig und bis zum negativen Ergebnis ein Aufenthalt in einem staatlichen Quarantänehotel Pflicht. Die Kosten für den Coronatest belaufen sich auf 50 US-Dollar für Reisende. Auch für die Ausreise aus Burundi ist ein negativer Corona-Test notwendig.

Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo verfügt über eine der spannendsten Landschaften der Welt: Das Kongobecken mit den Regenwäldern, in denen zahlreiche Lebewesen ihre Heimat gefunden haben, erloschene Vulkane und mehr gibt es hier zu entdecken.

Seit dem 15. August erlaubt die Demokratische Republik Kongo wieder internationale Besucher im Land. Bei der Einreise muss ein maximal sieben Tage alter negativer Corona-Test vorgelegt werden, ein weiterer muss bei der Einreise direkt gemacht werden. Der Test kostet 45 US-Dollar und Reisende sollten sich vorab online dafür registrieren. Bei Ausreise ist ebenfalls ein maximal drei Tage alter negativer Coronatest notwendig.

In öffentlichen Gebäuden sowie im gesamten Stadtgebiet der Hauptstadt Kinshasa gilt eine Mundschutzpflicht.

Aus verschiedenen Gründen rät das Auswärtige Amt aber stark von Reisen in die Demokratische Republik Kongo ab. So ist das Gesundheitssystem enorm schlecht, auch ausländische Gäste können im Falle einer Erkrankung – mit Corona oder auch anderen Erregern – nicht angemessen versorgt werden.

Zudem kommt es immer wieder zu Unruhen, Terroranschlägen (vor allem im Osten und Nordosten) und Ausbrüchen verschiedener Krankheiten wie zuletzt Ebola. Erst 2019 wurde der beliebte Virunga-Nationalpark, in dem Gorillas leben, geschlossen, nachdem Touristen entführt worden waren.

Dschibuti

Das kleine ostafrikanische Land Dschibuti am Golf von Aden, eingerahmt von Äthiopien, Somalia und Eritrea, hat seit dem 17. Juli wieder für den internationalen Tourismus geöffnet. Bei der Einreise müssen sich Touristen einem Corona-Schnelltest unterziehen, der 25 US-Dollar kostet.

Es besteht im Land dort eine Mundschutzpflicht, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Einrichtungen wie Restaurants oder Bars sind wieder normal geöffnet.

Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste erlaubt trotz der weltweiten Corona-Krise wieder Touristen im Land. Vorab ist eine Online-Registrierung notwendig, die umgerechnet rund drei Euro kostet. Das Geld muss über den Online-Zahlungsdienst "Orange Money" überwiesen werden. Bei Einreise ist zudem ein negativer maximal sieben Tage alter Covid-19-Test vorzuweisen.

Bei der Einreise wird bei jedem Reisenden die Körpertemperatur gemessen. Liegt diese höher als 38 Grad, wird ein Corona-Test angeordnet und der Reisende muss bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne. Ist der Test positiv, ist eine staatliche Quarantäne vorgeschrieben, bei negativem Test muss sich der Reisende in häusliche Selbst-Isolierung begeben. 

Die Behörden behalten sich bei allen Reisenden vor, sie über Geolokalisierung bis zu vierzehn Tage nach Einreise zu überwachen und auch zu kontaktieren.Wer all das aber auf sich nimmt, kann beispielsweise in den Tai Nationalpark reisen und dort Schimpansen sehen - es ist die aktuell günstigste Möglichkeit auf Schimpansen-Trekking.

Eswatini

Auch das kleine Eswatini, bis vor kurzem Swasiland, das von Südafrika und Mosambik umrandet wird, lässt wieder internationale Touristen ins Land. Wer nach Eswatini möchte, muss einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Wer entweder keinen solchen Test hat oder aber auch coronatypische Symptome zeigt, wird auf eigene Kosten (ca. 45 Euro) bei Einreise getestet.  

Eine generelle Quarantäne-Pflicht gibt es nicht, allerdings kann eine vierzehntägige häusliche Isolation von den Behörden willkürlich angeordnet werden. Auch für die Ausreise ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test notwendig, ansonsten wird die Ausreise verweigert.

Gambia

Seit dem 16. Oktober ist eine Einreise nach Gambia auch zu touristischen Zwecken wieder möglich. Ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test muss bei Einreise vorgelegt werden – ansonsten greift eine Quarantänepflicht von zwei Wochen auf eigene Kosten. Der Befund des Covid-19-Tests muss auf Englisch ausgestellt sein, Schnelltests werden zudem nicht akzeptiert.

Ghana

Ghana hat den Hauptstadtflughafen in Accra im September wieder offiziell eröffnet, Flugzeuge dürfen seither wieder starten und landen, und auch Touristen dürfen damit wieder einreisen.

Vor der Einreise müssen sich Reisende für einen kostenpflichtigen Covid-19-Antigen-Test registrieren, der am Flughafen in Accra gemacht wird. Vorab müssen auch die 150 US-Dollar dafür überwiesen werden. Wer keinen Zahlungsnachweis vorlegen kann, wird bereits beim Check-In abgewiesen.

Alle Personen, die in Accra ankommen, müssen zudem einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist. Dennoch ist ein Antigen-Test direkt bei der Ankunft notwendig: Bei dem Schnelltest soll das Ergebnis binnen 30 Minuten vorliegen. Ist auch das Ergebnis negativ, enfällt die Quarantänepflicht. Im gesamten Flughafen-Bereich gilt überdies eine Maskenpflicht.

Endlose weiße Sandstrände, auf Tuchfühlung mit Elefanten im Mole-Nationalpark oder eine Wanderung zu den Wli Falls, den höchsten Wasserfällen Westafrikas: Wenn du für deine Reise nach Ghana noch Inspiration benötigst, haben wir etwas für dich. Das westafrikanische Land ist nämlich einer unserer reisereporter Top Places 2020.

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Guinea-Bissau

Grundsätzlich ist eine Einreise nach Guinea-Bissau für Touristen wieder möglich, mit einer Ausnahmegenehmigung können Reisende aber auch über den Landweg ins Land kommen. Ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test muss für die Einreise vorgelegt werden. Reisende werden am Flughafen einem Gesundheitscheck unterzogen, wer Fieber hat, wird in eine vierzehntägige Quarantäne gesteckt. Außerdem werden Daten erfasst und Reiseverläufe müssen angegeben werden.

Auch für die Ausreise ist ein negativer Covid-19 notwendig. Wer mit dem Flugzeug das Land verlässt, kann sich kostenlos in staatlich anerkannten Labors testen lassen. 

Kap Verde

Die Inselgruppe der Kap Verden empfangen wieder Touristen. Die Einreise ist über die vier Insel-Flughäfen auf Praia, Sal, Boa Vista und Sao Vincente gegen Vorlage eines maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Tests möglich. Das Ergebnis muss bereits am Check-In vorgelegt werden. Reisende müssen zudem ein Gesundheits-Formular mit ihren Daten ausfüllen.

Touristen dürfen auch wieder zwischen den Inseln reisen, allerdings wird bei der Ankunft auf jeder Insel ein negativer Corona-Test verlangt. Auch Schnelltests werden hierbei akzeptiert.

Kenia

Kenia hat seit dem 1. August die internationalen Flughäfen wieder geöffnet, eine Einreise für Deutsche ist ohne Quarantäne möglich. Kenia hat eine Liste erstellt mit Ländern, die die ansonsten gültige Quarantänepflicht umgehen können, dazu gehören aktuell alle europäischen Staaten. Die Liste wird permanent aktualisiert.

Vor dem Abflug muss online ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden, eine Einreise ist nur mit dem QR-Code möglich, den Passagiere dadurch erhalten. Bei der Ankunft wird zudem ein negativer Corona-Test verlangt, der maximal 96 Stunden vor dem Abflug gemacht wurde.

Positiv für alle Reisenden, die sich derzeit nach Kenia begeben: Um den Tourismus wiederzubeleben, wurden in allen staatlichen Nationalparks und Reservaten die Eintrittspreise gesenkt– für Einheimische wie für Touristen. Eine Safari wird jetzt also deutlich günstiger. Ausgenommen davon ist die Masai Mara, in der sich aktuell mehr als 1,5 Millionen Gnus und Zebras auf Wanderschaft gen Serengeti in Tansania begeben.

Obacht für alle, die ihren Winterurlaub in Kenia planen: Ab dem 1. Januar gibt es keine Visa on Arrival mehr. Alle Touristen, die ins Land wollen, müssen vorab ein E-Visum beantragen.

Lesotho

Seit dem 1. Oktober können Reisende wieder nach Lesotho, allerdings nur Geschäftsreisende, Studenten oder Personen, die eine Aufenthaltss- oder Arbeitserlaubnis haben. Gehörst du zu solch einer Gruppe, kannst du mit einem maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test einreisen, musst dich aber dennoch in vierzehntägige häusliche Quarantäne begeben. 

Wer bei der Einreise Symptome zeigt, die auf eine Corona-Infektion schließen lassen, muss für zwei Wochen in staatliche Quarantäne.

Liberia

Die Ausgangssperren in Monrovia und Umgebung sind noch nicht aufgehoben, und es bestehen weitreichende Beschränkungen im gesamten Land, doch Liberia hat sich bereits wieder für den internationalen Tourismus geöffnet.

Bei der Ankunft über den Luftweg muss ein maximal 48 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden. Ist der Test älter oder liegt keiner vor, wird einer bei der Ankunft durchgeführt. Bis zum negativen Ergebnis muss der Reisende dann allerdings in staatlich verordnete Quarantäne.

Madagaskar

Generell ist eine Einreise nach Madagaskar offiziell wieder möglich. Reisende müssen hierfür einen negativen PCR-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist. Dennoch werden Reisende am Flughafen auf eigene Kosten ein weiteres Mal getestet – bis zum Vorliegen des Ergebnisses gilt eine Quarantänepflicht in einem ausgewiesenen Hotel (auf eigene Kosten).

Dem Auswärtigen Amt liegen allerdings Berichte vor, wonach Bürgern aus der Europäischen Union die Einreise zu touristischen Zwecken nach Nosy Be und bisweilen auch in die Hauptstadt Antanaanarivo verweigert wurde, teilweise direkt am Check-In.

Mali

Ein klassisches Reiseziel ist Mali (derzeit) aufgrund der schwierigen Sicherheitslage nicht – auch wenn das Land mit Wüste oder der kulturellen Hochburg Timbuktu aufwarten kann. 

Eine Einreise nach Mali ist derzeit für Touristen möglich. Dafür benötigen Reisende ein gültiges Visum, sie müssen ein Gesundheitsformular ausfüllen und einen maximal drei Tage alten negativen Covid-19-Test vorlegen. Wer kein Testergebnis oder nur ein älteres hat, wird am Flughafen auf eigene Kosten getestet und muss bis zum Ergebnis in häusliche Quarantäne. Ist der Test positiv, wartet eine staatliche Quarantäne-Einrichtung.

Bei coronatypischen Symptomen kann die Einreise verweigert werden. Überdies gilt an allen Flughäfen eine Maskenpflicht.

Marokko

Die Einreise-Regelungen für Marokko sind laut Auswärtigen Amt derzeit noch nicht ganz durchschaubar. So ist die Einreise für touristische Zwecke generell eigentlich nicht möglich, für nicht visapflichtige Ausländer kann aber eine Sondereinreise genehmigt werden, wenn eine Hotelreservierung vorgelegt werden kann. 

Auch deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Marokko, Familie ersten Grades in Marokko oder Geschäftsreisende dürfen in Marokko einreisen. Sie müssen einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test auf Französisch oder Englisch vorlegen. Testergebnisse in ausschließlich deutscher Sprache werden nicht anerkannt.

Mauretanien

Auch der Wüstenstaat Mauretanien erlaubt wieder deutsche Urlauber. Wer nach Mauretanien reisen möchte, muss allerdings einen maximal 72 Stunden alten negativen Covid-19-Test vorlegen. Das Visum kann wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie am Flughafen in Mauretanien beantragt werden. 

Die Landgrenzen bleiben bis auf weiteres aber geschlossen, Sondergenehmigungen werden für Touristen nicht gemacht.

Mauritius

Traumhafte Strände, viel Sonne, angenehmes Klima und wunderschöne Korallenriffe – das Inselparadies Mauritus hat vor Ausbruch der Corona-Pandemie einen Tourismus-Boom erlebt. Nach vielen Monaten der Grenzschließungen, sind nun auch wieder Touristen willkommen, zumindest einige – und unter nicht ganz so optimalen Bedingungen. 

Seit dem 1. Oktober dürfen Menschen einreisen, wenn sie einen Aufenthalt von mehr als zwei Wochen auf Mauritius planen. EIn negativer, zwischen fünf und sieben Tage alter Corona-Test muss am Flughafen vorgelegt werden. Zudem ist ein weiterer Test am Flughafen notwendig.

Unabhängig der Ergebnisse müssen Reisende für zwei Wochen auf eigene Kosten in ein ausgewiesenes Quarantäne-Hotel. Eine Buchung für eine volle Verpflegung ist vorzulegen, die Quarantäne muss im Zimmer abgesessen werden.  Am siebten und 14. Tag sind erneut Corona-Tests verpflichtend. Für die Tests fallen Kosten in Höhe von rund 290 Euro an, heißt es auf der offiziellen Website. Auf dieser Seite finden Passagiere auch zwei Formulare, die vor Einreise auszufüllen sind.

Erst nach 14 Tagen ist es somit möglich, sich frei auf der Insel zu bewegen. 

Mosambik

Traumhafte, einsame Strände, wilde Tiere in Nationalparks und viel Kultur in den Städten: Das ist Mosambik. Das Land in Süd-Ost-Afrika hat am 29. Oktober Lockerungen für Touristen beschlossen. Mussten Einreisende bisher in eine vierzehntägige Quarantäne, entfällt diese nun, wenn Reisende bei Einreise nach Mosambik einen maximal 72 Stunden alten negativen Coronatest vorlegen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass noch unklar ist, ob die neuen Regelungen tatsächlich sofort umgesetzt werden.

Namibia

Namibia hat am 1. September die Öffnung des Hauptstadtflughafens Hosea Kutako International Airport in Windhuk bekannt gegeben. Eine Einreise ist auch wieder für Touristen aus Deutschland möglich – wie zuvor auch ist hierfür kein Visum notwendig. Allerdings behält sich die Regierung in Namibia vor, bei steigenden Covid-19-Fallzahlen Reiserestriktionen wieder aufrecht zu erhalten.

Inzwischen wurden die Einreise-Bedingungen auch deutlich gelockert. Passagiere, die einen negativen Corona-Test vorweisen können, der maximal 72 Stunden alt ist, sind von der Quarantänepflicht befreit. Wer einen Test vorweist, der älter als 72 Stunden aber jünger als sieben Tage ist, muss in siebentägige häusliche Quarantäne. Touristen mit einem älteren Test oder keinem Test werden nicht ins Land gelassen. 

Niger

Das muslimische Niger im Westen von Afrika ist kein klassisches Touristenziel. Wer das Land allerdings erkunden möchte, kann das wieder tun – auch wenn das Auswärtige Amt nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie eine Reisewarnung ausgesprochen hat – es wird vor terroristischen Angriffen gewarnt.

Seit dem 1. August sind Flüge von und nach Niamey wieder möglich. Bei Einreise muss ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden. Bei coronaverdächtigen Symptomen werden ein Schnelltest sowie ein PCR-Test am Flughafen durchgeführt. Bei einem positiven Befund erfolgt eine kostenfreie Behandlung in einer staatlichen Einrichtung. Sind die Tests negativ, ist keine Quarantäne notwendig.

Auch bei der Ausreise muss ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden. Die Kosten dafür sind von Touristen selbst zu tragen. Überdies gilt am Flughafen eine Maskenpflicht.

Republik Kongo

Die See- und Landgrenzen sind in der Republik Kongo noch geschlossen, Anreisen per Flugzeug ist seit Ende August aber wieder möglich. Wer einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test bei Einreise vorlegt, muss sich dennoch für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. 

Wer einen negativen Corona-Test vorlegt, der zwischen 72 Stunden und zehn Tagen alt ist, wird bei Einreise erneut getestet und muss für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Hat jemand nur einen älteren oder gar keinen Test, wird er ebenfalls bei Einreise getestet, muss allerdings für die Selbstisolation in ein staatliches Quarantänehotel. Ist der Test negativ, darf der Reisende in die häusliche Quarantäne wechseln.

Ruanda

Ruanda war im Juni eines der ersten Länder in Afrika, das während der Corona-Pandemie seine Grenzen wieder geöffnet hat. Galt das zunächst nur für Reisende in Charter-Flügen, wurde der reguläre Flugverkehr am 1. August wiederaufgenommen – wenn auch nach wie vor mit Einschränkungen.

Wenn du nach Ruanda reisen willst, musst du einen RT-PCT-Test machen, maximal fünf Tage vor Abflug. Für die Einreise ist es zudem erforderlich, dass du eine Gesundheitskarte online ausfüllst. Darauf muss das Ergebnis des ersten Tests eingetragen werden und der Name des Transferhotels. Des Weiteren müssen Buchungsbestätigungen für alle Unterkünfte während des Aufenthalts offengelegt werden.

Wenn du das alles auf dich genommen hast, bekommst du in Ruanda aber einiges geboten. Denn um Touristen anzuwerben, hat der Staat die Preise für das beliebte Gorilla-Trekking deutlich reduziert: Statt 1500 US-Dollar für eine Tour musst du bis zum 31. Dezember nur noch 500 US-Dollar zahlen. 

Sambia

Löwen und Elefanten in den Nationalparks, die umtriebige Hauptstadt Lusaka, dazu das Naturwunder Victoria Falls: Sambia ist immer eine Reise wert. War das bis vor Kurzem wegen Corona nicht möglich, kannst du jetzt wieder planen: Die Einreise ist wieder möglich. Hierfür musst du nur einen maximal zwei Wochen alten negativen Corona-Test vorweisen.

Während sambische Staatsangehörige und Menschen, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben, in vierzehntägige Quarantäne müssen, gilt das für Besucher und Touristen nicht. Du kannst also direkt zu den Sehenswürdigkeiten aufbrechen. Für die Ausreise benötigst du allerdings erneut einen negativen PCR-Test, er muss aus einem sambischen Labor kommen und darf maximal zwei Wochen alt sein.

São Tomé und Príncipe

Das zweitkleinste Land Afrikas ist das Insel-Archipel São Tomé und Príncipe. Die Inseln bestehen hauptsächlich aus Regenwald – und dazu gibt es wunderschöne, einsame Strände und die angeblich beste Schokolade der Welt.

Die Einreise nach São Tomé und Príncipe ist prinzipiell wieder möglich, ein negativer Covid-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, muss aber vorgelegt werden. Auf den Inseln gilt auch im Freien eine Maskenpflicht, die von Einheimischen häufig nicht beachtet wird. Märkte und sonstige Einrichtungen sind wieder normal geöffnet, sogar Kreuzfahrtschiffe dürfen wieder anlegen.

Senegal

Rein für Urlaubszwecke ist der Senegal noch geschlossen; Deutsche, die einen wichtigen Grund vorweisen, etwa weil sie Familie dort haben, weil sie im Senegal studieren oder für eine Hilfsorganisation arbeiten, dürfen aber wieder einreisen. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der maximal fünf Tage alt ist, und sich online registrieren. Eine Quarantäne kann von den senegelesischen Behörden verhängt werden. 

Seychellen

Lust auf weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und viel Sonne? Die Seychellen, das kleinste Land Afrikas, erlauben wieder Touristen auf den Inseln, zumindest aus einigen Ländern. Auf einer Risikoliste sind Länder registriert, deren Bürger einreisen dürfen – Deutschland wird aktuell mit einem mittleren Risiko angegeben, die Einreise ist erlaubt.

Bei der Einreise muss ein bei Abflug maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden. Außerdem müssen Reisende eine Reisekrankenversicherung sowie Buchungsbestätigungen von zertifizierten Unterkünften vorweisen, innerhalb einer Woche darf die Unterkunft maximal einmal gewechselt werden.

Eine obligatorische Gesundheitsgenehmigung muss zwischen 72 Stunden und drei Stunden vor Abflug über die offizielle Webseite der seychellischen Regierung beantragt werden. Die Bearbeitung dauert bis zu drei Stunden und es fällt eine Gebühr von 50 US-Dollar an. Wer die Bearbeitung schneller braucht, zahlt 150 US-Dollar.

Sierra Leone

In Sierra Leone gilt noch eine nächtliche Ausgangssperre, und in der Öffentlichkeit soll ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, dennoch dürfen die ersten Reisenden wieder in das westafrikanische Land. Hierfür muss online eine kostenpflichtige Genehmigung bei der Regierung beantragt werden – dafür ist ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test notwendig.

Bei der Einreise wird ein erneuter Corona-Test gemacht, die Gebühr hierfür muss schon bei der Online-Registrierung gezahlt werden.

Auch bei der Ausreise ist erneut ein Formular auszufüllen und ein negativer PCR-Test vorzulegen, auch hierfür ist eine Online-Registrierung über oben genannte Plattform notwendig.

Simbabwe

Am 3. September hat Simbabwes Regierung auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass der Tourismussektor wieder vollumfänglich operieren darf, Safari-Touren, Bootsfahrten oder Bungeejumping sind künftig wieder erlaubt. Es gibt regelmäßige Flüge mit Ethiopian Airlines.

Touristen aus Deutschland müssen einen negativen maximal 48 Stunden alten Corona-Test vorlegen, wenn sie einreisen. Zudem müssen sie symptomfrei sein. Visa werden wieder an den Flughäfen ausgestellt und kosten 30 US-Dollar. 

Da alle Landgrenzen noch geschlossen sind, ist eine Ein- oder Weiterreise nur über den Luftweg, beziehungsweise über die Flughäfen Harare und Victoria Falls möglich.

Somalia

Somalia hat als Land die Grenzen seit März dicht und eine Öffnung ist auch noch nicht in Sicht. Anders hingegen sieht das in der teil-autonomen Region Somaliland aus. Über den internationalen Flughafen Hargeisa sind Einreisen möglich, auch wenn das Auswärtige Amt dringend von Reisen abrät. Dort finden sich auch keine Informationen über mögliche Beschränkungen bei der Einreise.

Südafrika

In Südafrika gibt es ein echtes Hin und Her in Sachen Tourismus: Zunächst hatte das Land geplant, die Grenzen ab Februar 2021 zu öffnen. Dann kam überraschend zum 1. Oktober die Meldung, dass Südafrika seine Grenzen schon wieder öffne. Gut zwei Wochen später dann wurde dann aber, unter anderem für Urlauber aus Deutschland, die Einreise wieder verboten.

Nun kommt erneut eine Rolle rückwärts: Alle noch bestehenden Reiserestriktionen wurden zum 12. November aufgehoben. Die „rote Liste“ mit Ländern, deren Bürger nicht einreisen dürfen, wird abgeschafft. Das kündigte der südafrikanische Präsidenten Cyril Ramaposa via Twitter an, später wurden die Änderungen auch im Amtsblatt veröffentlicht.

Dies betrifft auch Reisende aus Deutschland, die dann wieder unter Vorlage eines maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Tests einreisen dürfen.

Sudan

Auch der Flugverkehr von und nach Sudan ist wieder aufgenommen worden. Wer in das Land einreisen möchte, muss einen maximal 72 Stunden alten negativen Covid-19-Test vorlegen.

Im Sudan gilt seit 5. September ein dreimonatiger Notstand, nachdem es zu schlimmen Überschwemmungen gekommen ist. Ausgangssperren gelten allerdings nicht mehr.

Südsudan

Die Grenzen von Südsudan sind derzeit generell offen, allerdings ist für die Einreise ein triftiger Reisegrund notwendig. Der Reisende muss zudem über ein gültiges Visum verfügen, bei Einreise einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen und danach für zwei Wochen in Selbstquarantäne. Die südsudanesischen Gesundheitsbehörden können auch auf Kosten des Reisende eine Quarantäne in einer staatlichen Einrichtung anordnen. Auch für die Ausreise ist ein negativer Corona-Test notwendig. 

Im Süssudan gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Märkte, Restaurants und Geschäfte sind außerhalb dieser Zeiten aber geöffnet. Auch Inlandsflüge und -reisen sind möglich.

Tansania

Tansania gilt als eines der Länder, die am entspanntesten mit der Covid-19-Pandemie umgehen. Bereits seit Juni sind die Grenzen wieder geöffnet, auch der Alltag, etwa der Schulbetrieb, wurde schnell wieder normalisiert. Offiziell hat das Land nur 509 Corona-Fälle vorzuweisen, allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.

Dennoch: Reisen nach Tansania und damit auch zur Safari in die Serengeti oder zu den Traumstränden auf Sansibar sind für Deutsche möglich – hierfür ist auch kein Corona-Test oder eine vorherige Anmeldung notwendig. Allerdings verlangen einige Airlines, die Tansania anfliegen, einen negativen Corona-Test, ansonsten wird der Flug verweigert.

Togo

Voodo-Kult, weiße Sandstrände und Regenwälder – das ist das kleine westafrikanische Land Togo. Die Landgrenzen sind noch geschlossen, der internationale Flugverkehr wurde am 1. August aber wieder aufgenommen.

Vor der Anreise müssen sich Touristen online registrieren, zudem ist bei der Einreise ein negativer Corona-Test vorzulegen. In Togo gilt eine allgemeine Maskenpflicht.

Tunesien

Tunesien hat bereits Ende Juni seine Grenzen für Touristen wieder geöffnet, seit dem 9. November 2020 müssen aber alle Reisenden einen negativen Corona-Test vorlegen, der bei Abreise aus Deutschland nicht älter als 72 Stunden, bei Einreise in Tunesien nicht älter als 120 Stunden sein darf. Zudem müssen sich Reisende (auch Pauschalurlauber) in häusliche Quarantäne begeben – Wohnung oder Hotel. Nach sieben Tagen kann die Quarantäne durch einen weiteren negativen Corona-Test aufgehoben werden. Ansonsten gilt die Quarantänepflicht über 14 Tage.

Uganda

In Uganda hat der internationale Flughafen Kampala-Entebbe seit dem 1. Oktober 2020 schrittweise für Passagierflüge geöffnet. Alle Grenzübergänge zu den Nachbarländern wurden für den Personenverkehr wieder freigegeben.

Wer einreisen will, muss aber ein negatives PCR-Covid-19-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Zusätzlich müssen Touristen nach Ankunft sofort ins gebuchte Hotel. Der vor Ort befindliche Reiseveranstalter muss garantieren, dass Touristen den Aufenthalt isoliert von Einheimischen verbringen. Einreisende ausländische Touristen und Geschäftsreisende sollen außerdem nur bestimmte Hotels und Parks aufsuchen dürfen, teilt das Auswärtige Amt mit.

Zentralafrikanische Republik

Seit Ende September lässt die Zentralafrikanische Republik Reisende wieder ins Land. Ein Corona-Test ist nicht notwendig, wenn du mit dem Flugzeug einreist. Nach der Landung wird allerdings die Körpertemperatur gemessen. Außerdem musst du ein Formular ausfüllen. Kommst du über Land aus einem Risikogebiet, kann ein negativer Corona-Test verlangt werden.

Unabhängig davon, müssen alle Reisenden zunächst für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Blöd für Urlauber: Auch das Reisen innerhalb der Zentralafrikanischen Republik bleibt vorerst untersagt.