Burg Hardenberg & Distillery

Fahrzeit mit dem PKW: 10 bis 15 Minuten, mit der Bahn: ca. 10 Minuten + 15 Minuten Fußweg.
Der gräfliche Landsitz Hardenberg ist von Göttingen aus in nur wenigen Autominuten zu erreichen. Schon von weitem zu sehen ist die Burgruine Hardenberg, die du auf eigene Faust oder in einer geführten Tour erkunden kannst. Am Fuße des Bergs erstreckt sich der Schlosspark, der zum gemütlichen Flanieren in der Sonne einlädt.

In der Hardenberg Distillery wird seit 1700 Korn gebrannt.


Nur ein Spaziergang ist dir zu langweilig? Dann besuch doch noch die Hardenberg Distillery direkt auf dem Gelände. Hier wird seit 1700 Korn gebrannt. Das Besondere: Der „Head of Distillery“ verwendet dafür nur Weizen, der auf den eigenen Ländereien angebaut wird.

Zusätzlich werden dort der „Von Hallers Gin“ und der „Beverbach“, ein Single Malt German Whiskey, hergestellt. Die Destillerien kannst du in einer Führung besichtigen und dich mit Duft- und Geschmacksproben von der Qualität der Spirituosen überzeugen.

Unser Tipp

Back to the roots: Erkunde nach deiner Hardenberg-Tour den Alten Botanischen Garten in Göttingen. Warum? Von hier stammen die Kräuter, die den Von Hallers Gin aus Hardenberg so besonders machen (Besserwisser*innen und Nachfrager*innen aufgepasst: Der Alte Botanische Garten wurde von Albrecht von Haller gegründet – daher der Name des Gins in der blauen Flasche.).

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PS-Speicher Einbeck

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 45 Minuten, mit der Bahn: 30 Minuten + 15 Minuten Fußweg.
Ein Muss für Oldtimer-Liebhaber und die, die es noch werden wollen: In einem ehemaligen Kornspeicher in Einbeck verbirgt sich die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER, in der auf 5.000 Quadratmetern über 400 Fahrzeuge ausgestellt werden.

Die größte Oldtimersammlung Europas.

Die Ausstellung zieht Besucher*innen in den Bann der spannenden und ereignisreichen Geschichte der individuellen Motorisierung – zum Hören, Sehen, Staunen und Anfassen!

Unser Tipp

Angucken reicht dir nicht? Dann fahr doch einfach selbst! Der PS.SPEICHER stellt einige Oldtimer zu Verfügung, die du leihen und ohne Vorkenntnisse fahren kannst.

Mehr Informationen gibt es hier.

Grenzdurchgangslager und Museum Friedland

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 15 Minuten, mit der Bahn: 8 Minuten.
Das Museum Friedland bietet die spannende Möglichkeit, die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute zu erleben. Über 4 Millionen Menschen sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Geflüchtete, Vertriebene, aus Kriegsgefangenschaft Wiederkehrende und Aussiedler*innen durch das Grenzdurchganglager nach Deutschland gekommen.

Einige ihrer Schicksale greift das Museum auf und zeichnet persönliche Fluchtgeschichten nach. So wird das Grenzdurchgangslager zu einem Spiegel historischer und aktueller Kriege und Krisen.

Migrationsschicksale nachvollziehen – das geht hier sehr eindrucksvoll.

Die Ausstellung „Fluchtpunkt Friedland“ informiert anschaulich über die Verbindungen des Grenzdurchgangslagers Friedland mit der nationalen und internationalen Geschichte. Das Grenzdurchgangslager selbst liegt unmittelbar neben dem Museum.

Unser Tipp

Das Museum Friedland kannst du von Göttingen aus ganz entspannt mit der Regionalbahn Richtung Kassel erreichen: Es liegt an der Bahnhofsstraße direkt gegenüber.

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Gut Herbigshagen & Heinz Sielmann Stiftung

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 40 Minuten, mit dem Bus: ca. 50 Minuten + 5 Minuten Fußweg.
Auf dem Gut Herbigshagen bei Duderstadt erlebst du Natur in ihrer ganzen Vielfalt. Hier dreht sich alles um Naturschutz und Nachhaltigkeit – ganz im Sinne des berühmten Tierfilmers und Gründers der ortsansässigen Heinz Sielmann Stiftung.

Das Gut ist ein Besuchermagnet in der Region und verzeichnet bis zu 65.000 Besucher jährlich. Aber keine Sorge: Auf dem weitläufigen Gelände mit Gutshof, Streuobstwiese, Wald und Gewässern findest du sicher einen ruhigen Platz für ein Picknick im Grünen.

Das Natur-Erlebnis-Zentrum lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Esel, Schweine, Pfauen und Gänse gehen mit Besucher*innen auf Tuchfühlung – und Schmetterlinge, Libellen und Co. faszinieren Klein und Groß.
Wissen wird hier leicht gemacht: Die interaktive Ausstellung zeigt mithilfe raumgreifender Medieninstallationen die Vielfalt der deutschen Landschaften. Zusätzlich ist das Lebenswerk von Heinz Sielmann anschaulich und spannend aufbereitet.

Natur-Erlebniszentrum: Kletterpfad, Wildblumenweide und Tiere hautnah.

Unser Tipp

Schatzsuche per App: Mit der App „Sielmanns Schatzsuche“ kannst du dich auf Erlebnistouren rund um das Gut begeben. Die App gibt’s kostenlos bei Google Play und im App-Store.

Mehr Infomationen gibt es hier.

Burg Plesse

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 15 Minuten, mit dem Bus: ca. 25 Minuten + 20 Minuten Fußweg.
Ein Ort voll historischem Flair, ein Abenteuer für Kinder und eine großartige Aussicht: In unmittelbarer Nähe zu Göttingen ragen die Umrisse der Burg Plesse aus der Landschaft und ziehen schon von weitem die Blicke von Wander*innen und Radfahrer*innen auf sich. Der Bergfried der Burg Plesse ist begehbar. Von oben hast du einen beeindruckenden Blick über das Leinetal – bei klarer Sicht kannst du sogar den Brocken im Harz sehen!

Die alten Burggemäuer machen ordentlich was her. Nicht umsonst ist die „Plesse“ auch unter Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel und nicht selten auch Schauplatz von Hochzeiten in historischem Ambiente. Vielleicht spüren Gäste hier den Geist der über 1000-jährigen Geschichte: Die Burg Plesse wurde 1015 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Hier gibt es historische Gemäuer – und einen großartigen Ausblick.

Die „Burgschänke“ verpflegt dich mit leckeren Gerichten aus der deutschen und saisonalen Küche. Alternativ eignen sich die Grünflächen im Burghof auch wunderbar für ein Picknick mit Aussicht – immerhin hat hier schon Goethe unter freiem Himmel sein Mittagsmahl genossen.

Unser Tipp

Den Sonnenuntergang über den Hügeln am Rande des Leinetals von den Mauern der Burg Plesse aus bestaunen.

Mehr Informationen gibt es hier.

Schloss Berlepsch

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 25 Minuten, mit Bahn und Bus: ab ca. 30 Minuten + 25 Minuten Fußweg.
Wie eine Filmkulisse sieht das Schloss Berlepsch aus mit seinen hervorragend erhaltenen Mauern und romantischen Turmspitzen. Wer sich auf die historischen Pfade der Schlossanlage begibt, hat vom Turm aus einen fantastischen Blick über das umliegende Werratal. Der Schlosspark im Stile eines englischen Gartens rundet das märchenhafte Bild ab.

Lauf dir bei einer Führung durch das Schloss ruhig etwas Hunger an: Für ritterliche Verköstigung sorgt das schlosseigene Restaurant. Auch ein Blick auf den Veranstaltungskalender lohnt sich. Neben Kinderfesten finden hier regelmäßig Mittelaltermärkte und Ritterkämpfe statt.

Und wenn du den Nervenkitzel magst, kannst du dich auf Schloss Berlepsch bei Gruseldinnern und Blutnächten schauderhaft vergnügen!

Ein Tag im Märchenschloss – und das ganz in der Nähe.

Unser Tipp

Der Rätselparcour macht die Burgerkundung zum Abenteuer. Hier müssen Rätselfreunde nicht nur Fragen beantworten, sondern auch ihr Geschick mit einer Laser-Armbrust beweisen …

Mehr Informationen gibt es hier.

Ebergötzen

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 20 Minuten, mit dem Bus: ca. 25 Minuten.
Ein Besuch in Ebergötzen lohnt sich doppelt: Hier liegen das Europäische Brotmuseum und die Wilhelm-Busch-Mühle nur wenige Meter auseinander – und ganz nebenbei bietet das Dorf selbst mit seinen malerischen Fachwerkhäusern auch noch so einiges zum Bestaunen.

Die Wilhelm-Busch-Mühle ist ein über 300 Jahre altes Fachwerkhaus. Wasserrad, Mahlwerk und Mühlsteine sind hier noch im Einsatz, um einen Einblick in das historische Müller-Handwerk zu gewähren. Und was hat das mit Wilhelm Busch zu tun?

Es heißt, dass die berühmten Figuren Max und Moritz dem jungen Wilhelm Busch, der Teile seiner Kindheit in Ebergötzen verbracht hat, und seinem Kindheitsfreund, dem Müllerssohn Erich, nicht ganz unähnlich sind …

Das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen ist seit über 40 Jahren ein bekanntes und erfolgreiches Fachmuseum und ein beliebtes Ausflugsziel. Über 3000 Exponate aus 30 Themenkreisen sind hier zu bewundern.

Regelmäßige Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung „Vom Korn zum Brot“ – Handwerk, Kunst, Kultur und Brauchtum aus der 8000-jährigen Geschichte des Brotes.

Geschichte pur: Fachwerk, Wilhelm-Busch-Mühle und Brotmuseum.

Unser Tipp

Den Tagesausflug bei einem kühlen Getränk am Seeburger See ausklingen lassen – der ist nämlich von Ebergötzen aus in wenigen Minuten zu erreichen.

Mehr Infos zur Wilhelm-Busch-Mühle gibt es hier.

Weiteres zum Brotmuseum findest du hier.

Seeburger See

Fahrzeit mit dem PKW: ca. 25 Minuten, mit dem Bus: ca. 50 Minuten + 10 Minuten Fußweg.
Der Seeburger See lädt dich zum Entspannen, Spazieren, Schwimmen und Tretbootfahren ein. Der Rundweg um „das Auge des Eichsfelds“ ist nicht nur sehr schön, sondern auch barrierefrei.

Wer die Natur nicht nur genießen, sondern auch noch etwas lernen will, findet neben dem Bootsverleih ein Natur-Informationszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung, das über die Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebiets Seeburger See informiert.

Auch viele Einheimische zieht es in das Naturschwimmbad direkt am See. Der zugehörige Steg ist im Winter frei begehbar.

Auszeit im Grünen – idyllisch am Seeburger See.

Beim Rundgang um den See bieten sich dir mehrere Einkehrmöglichkeiten. Von den Terrassen des traditionsreichen Graf Isang und des 2012 fertiggestellten Wellenreiter hat man einen tollen Blick auf den See.

Unser Tipp

Toben auf dem Piratenschiff: Der neu gestaltete „Traumspielplatz“ ist für Kinder ein besonderes Highlight!

Mehr Informationen gibt es hier.