Asien ist gigantisch: Der Kontinent ist nicht nur flächenmäßig der größte Erdteil, sondern mit mehr als vier Milliarden Einwohnern auch der einwohnerstärkste. Ende 2019 sorgten jedoch andere News für Aufsehen und markierten den Beginn einer Entwicklung, welche die Welt aus den Angeln hob.

Die chinesische Metropole Wuhan gilt als Ursprungsort der Covid-19-Pandemie. Ende 2019 wurde dort die erste Corona-Infektion bekannt. Lange hieß es dort ebenso wie in den anderen asiatischen Ländern: Lockdown.

Inzwischen will die Provinz Hubei den Tourismus wieder ankurbeln, dafür ist aktuell der Eintritt in alle Sehenswürdigkeiten kostenlos. Aber: In den Genuss kommen nur Chinesen selbst, die Grenzen des Landes sind nach wie vor für ausländische Urlauber geschlossen. Das gilt auch für die meisten anderen 47 asiatischen Staaten – der reisereporter zeigt dir die Ausnahmen.

Eine wichtige Info vorweg: Auch wenn diese Länder ihre Grenzen öffnen, gelten sie weiterhin aus deutscher Sicht als Risikogebiete und es gilt eine Reisewarnung. Eine Reise ist also theoretisch möglich, hat aber Konsequenzen, sowohl nach der Rückreise als auch vor Ort wegen geltender Einschränkungen.

Armenien

Armenien ist nicht das klassische Urlaubsland für Deutsche, doch inzwischen gerät das kleine kaukasische Land auch als exotisches Reiseziel in den Fokus von Reisenden aus aller Welt. Auch für Touristen aus Deutschland ist die Einreise mit dem Flugzeug wieder erlaubt, jedoch stark reduziert.

Allerdings fordert die Regierung in der Hauptstadt Eriwan, dass sich Einreisende nach Ankunft in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben. Alternativ können sie sich nach ihrer Ankunft einem Corona-Test unterziehen. Fällt dieser negativ aus, können sie sich frei im Land bewegen. Touristen sind dann jedoch verpflichtet, sich an die Abstandsregeln zu halten und in geschlossenen Räumen und im Freien ihren Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die ehemalige Sowjetrepublik in der gebirgigen Kaukasusregion zwischen Asien und Europa ist eine der frühesten christlichen Kulturen der Welt: Armenien war der erste christliche Staat der Welt. Im Jahr 301 erklärte König Trdat III. das Christentum zur Staatsreligion. Davon zeugen auch die zahlreichen Kirchen und Klöster, die dir überall im Land begegnen. 

Aserbaidschan

Über Jahrtausende brachte die Kreuzung zweier der bedeutendsten Handelswege, der Seidenstraße und der Gewürzstraße, zahlreiche Menschen unterschiedlichster Kulturen in Aserbaidschan zusammen. Noch heute finden sich in dem Land an der Schwelle zu Europa Spuren antiker Kulturen, wie etwa die Ausgrabung in Xinaliq. Touristen zieht es vor allem an den Feuerberg auf Absheron oder zum Sheki-Khan-Palast in Sheki.

Deutsche Touristen können diese Kaukasus-Highlights seit Juli dieses Jahres mit Azerbaijan Airlines und Turkish Airlines durch regelmäßige Charterflüge zwischen Baku und Berlin in der Theorie erreichen. Es gibt aber strenge Regeln: Zunächst müssen Flugreisende den Airlines beim Check-in einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zusätzlich besteht bei der Einreise eine 14-tägige Pflicht zur häuslichen Selbstisolation. Die Quarantäneregeln gelten vorläufig bis zum 1. Dezember.

Auch bei der Ausreise aus Aserbaidschan muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden.

Aufgrund einer Anordnung der aserbaidschanischen Regierung ist das öffentliche Leben in Aserbaidschan in den Regionen Baku, Sumgavit und Absheron zurzeit erheblich eingeschränkt. Der Betrieb der Bakuer Metro ist vollständig, der Betrieb sonstiger öffentlicher Verkehrsmittel an Wochenenden zumindest vorläufig eingestellt.

Bahrain

Die 30 Inseln des Königreichs Bahrain im Persischen Golf liegen seit der Antike im Schnittpunkt bedeutender Handelsrouten. Das Land gilt als Geheimtipp für alle, die ein weltoffenes und tolerantes Miteinander verschiedener Kulturen im authentischen Orient erleben wollen. 

Während der Corona-Pandemie wurde die Erteilung von Visa on arrival ausgesetzt, diese Regelung wurde zum 5. September aufgehoben. Das heißt, Deutsche dürfen wieder einreisen.

Auf diese Regelungen müssen sie sich einstellen: Alle Reisenden, die am internationalen Flughafen in Bahrain ankommen, werden bei der Ankunft auf Covid-19-Symptome hin untersucht und getestet, ein zweiter Test erfolgt nach zehn Tagen. Die zuvor zwingend vorgeschriebene Quarantäne entfällt seit dem 21. August 2020. Aber jeder Tourist muss sich die bahrainische Corona-App „Be Aware“ herunterladen. 

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Bangladesch

Reisende, die den Königstiger in Bangladesch erleben wollen, müssen mit vielen Einschränkungen klarkommen. Unter anderem benötigen sie vor ihrer Einreise zwingend einen negativen Corona-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Auch ein gültiges Visum wird benötigt – Visa on arrival werden lediglich für Investoren und Geschäftsreisende ausgestellt.

Wer sich länger als 14 Tage in Bangladesch aufhält, muss vor der Ausreise ebenfalls einen negativen Corona-Test vorlegen, frühestens 72 Stunden vor der Abreise. Der Test muss von Laboren durchgeführt werden, die von der Regierung freigegeben worden sind. Zusätzlich gilt im ganzen Land derzeit eine Ausgangssperre: Von 22 bis 5 Uhr sind die Straßen menschenleer. Bei Reisen innerhalb des Landes musst du dich auf regelmäßige Polizeikontrollen und auf erhebliche Einschränkungen einstellen, Inlandsflüge sind aber wieder möglich.

Die Geschäfte und Malls sind tagsüber geöffnet, Banken nur zu bestimmten Zeiten. Sollten die Infektionszahlen in einzelnen Regionen zu drastisch steigen, sind erneute Schließungen möglich. Generell gilt eine Maskenpflicht.

China

In China nahm das Coronavirus seine Anfänge, langsam öffnet das Land wieder für die ersten Touristen. Menschen, die über eine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügen, dürfen seit Ende September wieder einreisen. Sie müssen jedoch vor dem Abflug einen negativen Nukleinsäuretest und einen Antikörper-Test gegen Covid-19 vorweisen, die maximal zwei Tage alt sind.

Nicht chinesische Staatsbürger brauchen zudem ein spezielles Gesundheitszertifikat. Klassische Urlauber dürfen noch nicht wieder einreisen.

Georgien

Die höchsten Berge des Kaukasus finden Reisende nur wenige Hundert Kilometer von der mediterran anmutenden Schwarzmeerküste entfernt. Das Land Georgien, das etwa so groß wie Bayern ist, ist fast zur Hälfte mit Wäldern bedeckt. Und gute Nachrichten: Seit dem 8. Juli erlaubt die georgische Regierung die Einreise von Touristen aus Deutschland wieder.

Voraussetzungen: Vor der Reise müssen sie in einem elektronischen Formular den Aufenthaltsort in den 14 Tagen vor der Reise angeben sowie Kontaktdaten für den Aufenthalt in Georgien. Erfolgt die Einreise per Direktflug, besteht keine Quarantänepflicht. Allerdings ist ein negativer Corona-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Und Vorsicht: Wer über ein Drittland einreist oder sich innerhalb der 14 Tage vor der Einreise dort aufgehalten hat, muss einen PCR-Test machen lassen und zwölf Tage lang in Quarantäne. Außerdem wird am Flughafen Fieber gemessen. Zeigt das Thermometer mehr als 37 Grad, bedeutet das ebenfalls Quarantäne – unabhängig von dem Herkunftsland. Wer länger als zwölf Tage in Georgien bleibt, muss sich ebenfalls einem Corona-Test unterziehen. 

Irak

Die Flugzeuge fliegen derzeit nur eingeschränkt nach Bagdad und Erbil, aber generell ist eine Einreise in den Irak wieder möglich. Bei Einreise muss ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden alt sein darf. 

Das Auswärtige Amt warnt nicht nur wegen der Corona-Pandemie vor Reisen in den Irak, auch schon zuvor galt eine Reisewarnung aufgrund der prekären Sicherheitslage vor Ort.

Iran

Aufgrund der Corona-Pandemie werden aktuell keine Touristen- oder Pilgervisa ausgestellt, alle anderen Arten aber schon. Auch wer noch in Besitz eines gültigen Visums ist, darf in den Iran. Bei der Einreise über den Flughafen in Teheran müssen Reisende eine Erklärung abgeben und einen negativen, maximal 96 Stunden alten Corona-Test vorlegen.

Reisenden ohne Test wird die Einreise verweigert, außer es handelt sich um Deutsche, die auch die iranische Staatsangehörigkeit haben. Sie können auf eigene Kosten in eine Quarantäneeinrichtung gebracht werden.

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Japan

Wer lediglich einen kurzen Urlaub in Japan verbringen möchte, hat noch Pech. Allerdings werden seit Oktober wieder Visa für Geschäftsreisen, Studienaufenthalte und mittel- und langfristige Reisen ausgestellt. Allerdings gilt nach der Einreise in Japan eine strenge Quarantänepflicht über zwei Wochen. Die Visumsfreiheit für Deutsche wurde im Zuge der Corona-Pandemie ausgesetzt.

Jordanien

Weltwunder Felsenstadt Petra, die unendliche Wüste des Wadi Rum, Korallenriffe in Strandnähe am Roten Meer und Dutzende historische Stätten – das ist Jordanien. Vor allem im deutschen Herbst und Frühjahr ist das Land auf der Arabischen Halbinsel beliebt bei Urlaubern, immerhin ist es dann noch schön warm rund ums Rote Meer. 

Jordanien teilt Länder in Kategorien ein: Wer aus einem grünen Land kommt, wozu Deutschland zählt, muss sich vor dem Urlaub online registrieren und den generierten QR-Code beim Check-in vorweisen. Zudem muss bei der Einreise ein maximal 120 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Dennoch muss sich der Reisende danach in siebentägige Quarantäne begeben. Im Anschluss muss ein erneuter PCR-Test gemacht werden, ist dieser negativ, darf der Reisende sich frei bewegen.

Kambodscha

Kambodscha zieht als Heimat des Khmer-Reiches zahlreiche Touristen an – vor allem nach Angkor Wat. Die rund 1000 Jahre alten Tempelanlagen im Regenwald sind eines der Highlights, welche das Land bietet.

Die Einreise ist auch in der Corona-Pandemie weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen möglich – wenn auch kompliziert und kostspielig. Visa on arrival werden weiterhin nicht ausgestellt.

Aber: Am 20. Mai hat das kambodschanische Gesundheitsamt das Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, den USA und dem Iran aufgehoben. Aber nur für Reisende, die noch im Besitz eines gültigen kambodschanischen Visums sind. Zusätzlich benötigen Reisende ein Gesundheitszeugnis, das den Nachweis über einen negativen Corona-Test enthält, der nicht älter als 72 Stunden ist, und eine Reisekrankenversicherung.

Angekommen in Kambodscha, müssen Reisende sich erneut einem Corona-Test unterziehen und in einer speziellen Unterkunft bis zu 24 Stunden auf das Ergebnis warten. Unausweichlich ist dann noch eine 14-tägige Quarantäne, die bei positivem Ergebnis allen Passagieren desselben Fluges droht. 

Die Kosten für den Corona-Test, eventuelle Behandlungen und Unterbringungen während der Quarantäne müssen Reisende selbst tragen. Außerdem müssen sie eine Kaution von 2000 US-Dollar in bar bei der Einreise hinterlegen. Die Kosten für einen Corona-Test betragen dabei 165 US-Dollar. Die Kosten für mögliche Behandlungen oder eine Unterbringung in einer Quarantäneeinrichtung belaufen sich auf 2000 US-Dollar. 

Kasachstan

Die Visumsfreiheit wurde während der Corona-Pandemie zwar generell ausgesetzt, deutsche Urlauber können aber ein Visum beantragen – das wird normalerweise ohne Auflagen gestattet. Das gilt, solange Deutschland in Länderkategorie 1 eingestuft ist.

Bei der Einreise in Kasachstan muss ein Fragebogen zu den Aufenthaltsorten der letzten zwei Wochen ausgefüllt werden und es ist ein negativer PCR-Test vorzulegen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Fluggesellschaften dürfen Passagiere nicht befördern, wenn sie kein Testergebnis vorweisen können. 

Bei Ankunft wird die Temperatur gemessen, wer erhöhte Temperatur hat, wird in einem Quarantänekrankenhaus untergebracht und es folgt ein weiterer PCR-Test. Ist dieser negativ, darf die Quarantäne beendet werden. 

Katar

Ein kurzzeitiger Urlaub ist in Katar noch nicht möglich, seit August dürfen aber Deutsche mit einem katarischen Aufenthaltstitel wieder einreisen. Hierfür benötigen sie vorab eine Genehmigung, die online beantragt werden kann. Wer einen maximal 48 Stunden alten Corona-Test mitbringt, der in Deutschland gemacht wurde, mit Befund auf Englisch, darf ohne weiteren Test einreisen. Dennoch ist eine siebentägige häusliche Quarantäne Pflicht.

Kirgisistan

Kirgisistan – dieses Land ist noch eher unbekannt bei deutschen Touristen. Dabei hat es vor allem Aktivurlaubern so einiges zu bieten: Gebirgsketten, Seen und endlose Steppen.

Das im März verhängte generelle Einreiseverbot wurde für deutsche Staatsangehörige aufgehoben – sofern sich die epidemiologische Lage in Deutschland nicht deutlich verschlechtert. Flugreisen nach Kirgisistan sind aktuell wieder möglich, allerdings nach wie vor eingeschränkt. Ein erneutes Einreiseverbot ist möglich.

AKtuell müssen Touristen aus Deutschland bei der Einreise einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Ist der Test älter, muss vor Ort ein neuer PCR-Test gemacht werden. Bei Einreise über Landweg gilt eine Frist von 120 Stunden.

Libanon

Die Geschichte des Libanon beschreibt auch einen der am längsten besiedelten Räume der Erde. In seiner wechselvollen Geschichte hat das Land im Mittleren Osten zahlreiche Aufs und Abs durchgestanden. Nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut vom 4. August dieses Jahres haben die Unruhen im Land erneut zugenommen. 

Auch die deutsche Botschaft in Beirut wurde durch die Explosion beschädigt. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für den Libanon ausgesprochen.

Eine Einreise in den Libanon ist für deutsche Touristen wieder möglich. Reisende aus Deutschland müssen einen negativen Corona-Test, der maximal 96 Stunden alt ist, bei ihrer Ankunft vorweisen. Danach müssen sie entweder für zehn Tage in häusliche Quarantäne oder binnen 72 Stunden auf eigene Kosten einen erneuten PCR-Test machen. Das Ergebnis wird den Reisenden binnen 24 Stunden mitgeteilt, ist es negativ, darf die Quarantäne verlassen werden.

Außerdem ist während des Aufenthalts mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens, insbesondere bei der Freizeitgestaltung und der Bewegungsfreiheit, zu rechnen: Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre, ein Verbot von Menschenansammlungen, die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz sowie Handschuhe zu tragen, sowie die Aufforderung, Social Distancing zu betreiben.

Malediven

Eine Reise ins Inselparadies der Malediven ist für Touristen aus Deutschland seit dem 15. Juli grundsätzlich wieder möglich, die umfangreichen Gesundheits- und Hygieneregeln gelten jedoch weiterhin.

Wer einen Trip auf die Malediven plant, sollte an einen negativen, englischsprachigen Corona-Test denken, der bei der Abreise maximal 96 Stunden alt ist. Auch ein Online-Formular muss vor der Reise ausgefüllt werden. Außerdem müssen sich Touristen derzeit noch damit begnügen, sich lediglich auf der Insel aufzuhalten, für die eine Unterkunft gebucht wurde.

Wer coronatypische Symptome hat, wird noch am Flughafen getestet, auch stichprobenartige Tests bei anderen Passagieren sind möglich. Die Kosten liegen bei den maledivischen Behörden. Blöd für die Reisenden: Sie müssen selbst bei negativem Test mindestens drei Tage in Quarantäne.

Treten auf der Insel Infektionen auf, kann es sein, dass sie vorübergehend abgeriegelt wird, um eine Ausbreitung zu verhindern. Du solltest bei deiner Reiseplanung auch bedenken, dass die Kapazitäten des maledivischen Gesundheitssystems bei zunehmenden Infektionsfällen ziemlich begrenzt sind. Es gilt daher auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. 

Nepal

Wer Nepal als Land kennenlernen möchte, hat Pech – wer hingegen den Mount Everest besteigen möchte, darf wieder nach Nepal einreisen. Seit Anfang Oktober hat Nepal das gänzliche Einreise-Verbot für Touristen nämlich gekippt, wer an Trekking-Touren oder Expeditionen teilnehmen möchte, darf wieder einreisen.

Bei der Einreise müssen Abenteurer einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen und auch ein Online-Formular ausfüllen. Durch die Online-Registrierung erhalten Reisende einen QR-Code, der zur Einreise notwendig ist. Nach der Einreise gilt trotz der Vorkehrungen eine zweiwöchige Quarantänepflicht, die in einem Hotel abgeleistet werden kann. 

Einige Fluggesellschaften verlangen auch für die Rückreise einen negativen PCR-Test, der in Nepal auf eigene Kosten gemacht werden muss.

Der Lockdown, der am 20. August verhängt wurde, wird derzeit wieder gelockert. So sind Fahrten in andere Distrikte wieder erlaubt und die Visa-Stelle hat geöffnet. Visa on arrival gibt es seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht mehr, Reisende müssen sich vorab um ein Visum kümmern.

Oman

Reisende mit Langzeitvisa dürfen wieder nach Oman einreisen. Hierfür sind drei Corona-Tests notwendig. Einer darf bei Einreise maximal 96 Stunden alt sein, ein weiterer wird bei Einreise direkt gemacht, ein dritter sieben Tage nach der Einreise. Die Kosten hierfür trägt der Reisende selbst.

Zudem müssen Langzeit-Touristen die App „Tarassud“ herunterladen und sich dort registrieren. Bis zum dritten Test müssen Reisende in häusliche Quarantäne, was mit einem Tracking-Armband überwacht wird.

Vorweisen müssen Reisende zudem die Buchungsbestätigung für eine Unterkunft für die Dauer der Quarantäne sowie den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, die auch eine Erkrankung mit Covid-19 abdeckt. Diese Versicherung ist bei allen Reisen mit Oman Air kostenfrei inkludiert, die bis 31. März 2021 stattfinden.

Pakistan

Deutsche dürfen aktuell wieder nach Pakistan reisen – und das auch ohne Corona-Test. Allerdings müssen sie auf ihrem Smartphone die App „PakPass“ installiert haben und eine Registrierung in dem Portal auch vorweisen. Alternativ können sich Reisende auf der Website „PassTrack“ registrieren.

Pakistan überprüft ständig den Status einzelner Länder und kann diese auch kurzfristig zu Risikogebieten erklären. Aktuell ist Deutschland in der Kategorie A eingestuft.

Saudi-Arabien

Eine Einreise ist für Deutsche mit bestimmten Visa wieder möglich, dazu zählen „visit visa“, „work visa“ und „re-entry-visa“. Reine Touristen-Visa und Visa für rein religiöse Zwecke werden derzeit nicht erlaubt.

Reisende müssen bei Einreise einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Eine obligatorische Quarantäne von sieben Tagen kann durch einen weiteren Test nach 48 Stunden – auf eigene Kosten – verkürzt werden. Einreisende müssen zudem den Behörden ihren Aufenthaltsort nennen und die Apps „Tetamman“ und „Tawakkalna“ installieren. 

Singapur

Einreisen nach Singapur dürfen nur Menschen, die bereits einen Daueraufenthaltstitel haben. Wer einen längerfristigen Aufenthaltstitel hat, muss sich vorher eine Genehmigung einholen.

Reisende müssen vorab eine Gesundheitserklärung abgeben und nach der Einreise in eine 14-tägige staatliche Quarantäne, die Kosten muss der Reisende selbst tragen. Am Ende der Quarantänezeit ist ein PCR-Test auf Kosten des Reisenden Pflicht.

Südkorea

In Südkorea trifft Tradition auf Moderne. In den spannenden Städten des Landes auf der Koreanischen Halbinsel, wie etwa der Hauptstadt Seoul, gibt es jede Menge zu entdecken und zu erleben – und das am Tag ebenso wie in der Nacht.

Ganz geschlossen sind die Grenzen von Südkorea nicht mehr, die Einreise unterliegt aber einigen Einschränkungen. Die Visumsfreiheit wurde ausgesetzt, auch Deutsche müssen derzeit also ein Visum beantragen. 

Wer eines erteilt bekommt, muss nach Einreise in Südkorea aber für zwei Wochen an einen Quarantäneort – für insgesamt 14 Tage bei Kosten von rund 110 Euro am Tag. Zudem müssen Reisende ein Formular mit einer Selbstdiagnose abgeben. 

Wer das Land aus geschäftlichen, humanitären oder akademischen Gründen kurzzeitig besuchen will, kann bei der Botschaft im Heimatland beantragen, von der Quarantäne befreit zu werden.

Thailand erlaubt Einreise

Thailand führt ab Montag, 9. November, ein neues Touristenvisum ein. Das erlaubt deutschen Urlaubern wieder die Einreise, wenn auch unter strengen Vorschriften. Das gilt:

  • Reisende müssen bei der Einreise ein Gesundheitszeugnis sowie einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist.
  • Anschließend besteht eine Quarantänepflicht für 14 Tage. Dafür müssen Urlauber eine Buchung in einem „Alternative State Quarantine“-Hotel nachweisen.
  • Eine Krankenversicherungspolice mit einer Mindestdeckung von 100.000 US-Dollar, die Covid-19 einschließt, aber nicht darauf beschränkt ist, ist nötig. 
  • Nach der Isolationszeit ist uneingeschränktes Reisen im ganzen Land möglich.
  • Für die Rückverfolgung von Infektionsketten müssen Touristen die App „Thaichana“ herunterladen. 

Türkei

Auch wenn die Türkei nach wie vor auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts steht, sind Einreisen aktuell noch recht unkompliziert für deutsche Urlauber möglich: Es wird kein Test oder Ähnliches benötigt. Am Flughafen werden Temperaturchecks gemacht und Reisende, die coronatypische Symptome aufweisen, können zu einem PCR-Test verpflichtet werden.

Um in der Türkei in einem Hotel übernachten zu können oder Zug und Bus zu fahren, benötigst du einen Genehmigungscode. Überdies gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Achtung für Urlauber in den Provinzen Antalya, Aydin, Izmir und Mugla: Ab dem 8. November gilt für diese Gebiete wieder eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Als RIsikogebiete waren sie aber schon zuvor eingestuft, ein Corona-Test bei der Rückkehr war also bisher verpflichtend. Ab voraussichtlich 8. November müssen Reiserückkehrer aus der Türkei in eine zehntägige Quarantäne, die mit einem kostenpflichtigen Corona-Test am fünften Tag verkürzt werden kann. 

Usbekistan

Generell ist eine Einreise für Deutsche wieder möglich, das Auswärtige Amt verweist aber darauf, dass es teilweise verspätet Informationen seitens der usbekischen Behörden bekommt. Es sei davon auszugehen, dass Deutsche derzeit einreisen dürfen, wenn sie sich im Anschluss in eine 14-tägige Quarantäne in einer staatlichen Einrichtung begeben. Auch ein Covid-19-Test kann angeordnet werden. 

Flugverbindungen nach Usbekistan sind nach wie vor bisweilen eingeschränkt, die Grenzen zu den Nachbarländern noch geschlossen. Innerhalb Usbekistans wurden viele Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aber aufgehoben. Es gilt aber nach wie vor eine Maskenpflicht.

Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate erlaubten Touristen seit dem 7. Juli wieder die Einreise. Voraussetzung: Touristen müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Vor dem Flug muss beim Check-in ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 96 Stunden ist – ausgenommen sind Direktflüge zwischen Deutschland und Dubai. 

Bei der Einreise nach Dubai kann aber ein PCR-Test angeordnet werden – bis zum negativen Ergebnis müssen Urlauber in Quarantäne. Wer das Risiko nicht eingehen will, legt auch bei Flügen ab Deutschland einen maximal 96 Stunden alten negativen Corona-Test vor.

Reisende nach Abu Dhabi müssen einen PCR-Test bei Ankunft machen und sich danach für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Außerdem müssen Touristen damit rechnen, zum Download und zur Registrierung in der Tracing-App „Al Hosn UAE“ verpflichtet zu werden. Das sind nur einige der Einschränkungen, das Auswärtige Amt listet alle im Überblick auf.