„Mamma Mia, was für eine Schönheit!“ Dasselbe müssen sich die Macher des Abba-Films gedacht haben, als sie Skopelos erblickten. Dort spielen nämlich einige Szenen des Musicals „Mamma Mia“. Die fiktive Insel Kalokairi gibt es vielleicht nicht, die Schönheit des Hauptdrehorts Skopelos ist aber total real.

Doch das Eiland hat auch abseits der Drehorte viel zu bieten. Wusstest du zum Beispiel, dass Skopelos, die in den nördlichen Sporaden liegt, als grünste Insel der Ägäis gilt? Hier kannst du durch Kiefern- und Pinienwälder streifen und entlang von Mandel-, Oliven- und Pflaumenbäumen spazieren.

Im Hintergrund blitzt dabei immer wieder das Blau des Meeres auf, das schon beim Schauen von „Mamma Mia“ sofortiges Fernweh auslöst. Besonders, wenn Amanda Seyfried davor Abba-Hits schmettert:

Aktuelle Deals

Nach einer Wanderung durch das Grün der Hügel kühlst du dich deshalb am besten sofort im unwiderstehlichen Blau des Meeres ab. Dabei hast du auf Skopelos die Wahl zwischen mehreren Stränden, die sich an Idylle nur so übertrumpfen. Der bekannteste Strand der Insel ist wohl Paralia Kastani, der Strand, an dem viele Szenen von „Mamma Mia“ gedreht wurden.

Allerdings wurde er für den Film etwas umgebaut: Den Steg aus dem Film gibt es dort nicht und auch die Strandbar wurde nur für die Dreharbeiten errichtet.

Der Strand Milia gehört ebenfalls zu den schönsten Stränden der Insel. Besonders malerisch ist auch der kleine Hovolo-Strand, der versteckt in einer Bucht in reinem Weiß erstrahlt. Und wenn du Ruhe suchst, findest du sie wahrscheinlich am Strand Limnonári – oder in einer der rund 360 Kirchen und Klöster auf der Insel.

Hoch hinaus auf Skopelos

Einige Gotteshäuser stehen inmitten eines Naturschutzgebietes im Südosten der Insel, rund um den Berg Palouki. Auch wenn viele der (ehemaligen) Klöster in Privatbesitz und deshalb geschlossen sind, lohnt sich der Ausflug schon für die malerischen Aussichten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Die berühmteste unter Skopelos’ Kirchen kennst du – wie könnte es anders sein – von „Mamma Mia“. Denn die Kirche, in der sich Donna und Sam schließlich das Ja-Wort geben, gibt es wirklich. Um die Agios Ioannis Kastri zu erreichen, musst du mehr als 100 Treppenstufen erklimmen. Aber es lohnt sich: Die Lage auf einem der Insel vorgelagerten Felsen ist wirklich spektakulär. Du darfst allerdings nicht enttäuscht sein, wenn du die Kirche betritts. Die Szenen im Inneren wurden im Studio gedreht.

Auf den Spuren der Venezianer

Höchste Zeit, Skopelos abseits der „Mamma Mia“-Pfade zu erkunden: bei einem Spaziergang durch Skopelos-Stadt. In der Altstadt, der sogenannten Chora, flanierst du zwischen den typisch weiß getünchten Häusern umher und atmest mit Blick auf den Hafen den Duft der Bougainvillea.

Oberhalb der Chora thront die Ruine einer venezianischen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Bis auf die Grundmauern ist von der Festung nicht mehr viel übrig. Trotzdem solltest du den beschwerlichen Anstieg auf dich nehmen: Die Burg ist der beste Aussichtspunkt über den Hafen und den Berg Palouki.

Für den krönenden Abschluss solltest du es wie die „Mamma Mia“-Crew machen und einmal um die Insel schippern – oder zumindest ein Stück an der Küste entlang. Dabei unbedingt einen Stopp am Strand Clia-Stefani einplanen. Diesen karibisch anmutenden Strand erreichst du nämlich nur mit dem Boot. Gut für dich: Mit etwas Glück musst du dir den Traumstrand nur mit wenigen anderen Badegästen teilen. 

Kaffee mit Meerblick

Für die Stärkung zwischendurch oder einen abendlichen Drink lohnt ein Abstecher in den Inselnorden. Im Dorf Glossa gibt es die Espresso- und Cocktail-Bar P'tharakia, die vor malerischer Aussicht Kaffee, Snacks und Drinks serviert. Du siehst: Egal, ob Filmfan oder nicht – Skopelos ist mehr wert als nur einen Tagestrip von den Nachbarinseln aus. Die Landschaft ist ebenso filmreif wie die kleinen Orte und die freundlichen Insulaner. Fehlt eigentlich nur noch, dass Meryl Streep in Latzhosen um die Ecke kommt.

Übrigens: Für die Fortsetzung „Mamma Mia: Here We Go Again“ wurde hauptsächlich in Kroatien gedreht, genauer gesagt auf der Insel Vis.