Amerikanische Jungferninseln

Während die Britischen Jungferninseln als britisches Überseegebiet derzeit nur Einheimische an Land lassen und für Touristen ein Einreiseverbot gilt, sind die Amerikanischen Jungferninseln als Teil der USA bereits seit Juni wieder für Touristen geöffnet.

Schulen und andere Einrichtungen bleiben auf den Inseln noch geschlossen, und die Behörden mahnen Einheimische immer wieder dazu, die Öffentlichkeit zu meiden und generell zu Hause zu bleiben, wie es auf der offiziellen Website heißt.

Antigua und Barbuda

Sowohl per Flugzeug als auch per Schiff kann die karibische Inselgruppe Antigua und Barbuda seit Juni wieder angesteuert werden. Besuche sind generell möglich, allerdings gelten Einreisebeschränkungen. So muss ein negativer, maximal sieben Tage alter Corona-Test vorgezeigt werden.

Zudem kann die Gesundheitsbehörde eine Quarantäne anordnen, diese wird dann auch stichprobenartig kontrolliert. Auf den Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren und das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit ist Pflicht.

Aruba

Aruba war für einige Wochen der Geheimtipp unter den Fernreisenden: Immerhin hat die Insel als niederländisches Überseegebiet eine besondere Stellung – sie waren als Überseegebiet nicht generell als Risikogebiete eingestuft. Flamingos gucken an herrlichen karibischen Traumstränden war also für Deutsche problemlos möglich. 

Das hat sich am 26. August 2020 aufgrund der hohen Anzahl an Corona-Neuinfektionen allerdings geändert, denn Deutschland hat sodann eine Reisewarnung für die Insel ausgesprochen. Die Einreise ist zwar möglich (Anmeldung und negativer Coronatest sind erforderlich), es gibt auch regelmäßige Flüge aus Europa, Reise-Rückkehrer müssen aber entweder einen derzeit noch kostenfreien Coronatest machen oder in vierzehntägige Quarantäne.

Bahamas

Mit Schweinen am Strand baden – das ist wohl das typischste Urlaubsmotiv von Barbados-Reisenden. Zu den Schweinchen können sie jetzt auch wieder, denn die Grenzen sind für Bürger aus der Europäischen Union, Kanada und Großbritannien geöffnet. Die Einreise ist sowohl aus der Luft wie über den Seeweg möglich.

Vor der Reise müssen Touristen sich online registrieren, dort ein negatives Corona-Test-Ergebnis hochladen, das maximal zehn Tage alt sein darf, und die „Bahamas Health Visa Card“ beantragen. Vor der Reise solltest du dich informieren, ob dein Testzentrum anerkannt wird – die Bahamas machen hier einen Unterschied. 

Barbados

Und noch eine Trauminsel, die geöffnet hat: Barbados lässt deutsche Touristen einreisen – allerdings ist die Insel Risikogebiet, was bedeutet, dass deutsche Staatsangehörige bei der Rückkehr einen Corona-Test machen müssen. 

Für die Einreise nach Barbados müssen sich Reisende mindestens 24 Stunden vorab online registrieren und ein Reiseformular ausfüllen. Zudem muss ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test vorgewiesen werden. Wer keinen Test gemacht hat, muss das bei Ankunft nachholen und in Quarantäne, bis das Ergebnis vorliegt.

Bermuda

Eine Einreise auf die Berumda-Inseln ist generell wieder möglich, die Regierung wirbt gar mit einem erleichtertem Zugang zum Visum: So gibt es Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen für ein Jahr, um Langzeitreisende anzulocken. Und das Gute: Aktuell ist Bermuda nicht als Risikogebiet eingestuft, deutschen Reisenden drohen also keine Konsequenzen wie Quarantänemaßnahmen für deutsche Staatsangehörige. 

Auch für Urlauber ist Bermuda geöffnet, allerdings sind einige Tests erforderlich. So muss sich der Reisende 48 Stunden vor Abflug online registrieren und bei Einreise muss ein negativer, maximal sieben Tage alter Corona-Test vorgezeigt werden. Auch an Tag vier, acht und 14 – falls der Urlaub so lange dauert – muss jeweils ein Corona-Test gemacht werden.

Bolivien

Bolivien ist das jüngste Land in Südamerika, das seine Grenzen geöffnet hat. Seit dem 1. September ist der internationale Flugverkehr wieder erlaubt. Allerdings sind die Regeln derzeit so strikt, dass ein Urlaub in Bolivien, für das auch nach wie vor eine Reisewarnung gilt, nicht möglich ist.

Eine Einreise ist nur bolivianischen Staatsangehörigen und Ausländern mit Wohnsitz in Bolivien und nur unter strengen Auflagen gestattet. Bei der Einreise muss der Reisende einen von Bolivien anerkannten, maximal sieben Tage alten Corona-Test vorlegen. Nachdem das Testergebnis erhalten wurde, muss der Test also zu einer bolivianischen Behörde wie der Botschaft geschickt werden, um ihn dort anerkennen zu lassen – und er muss rechtzeitig binnen der sieben Tage wieder zurück zum Reisenden gekommen sein, damit die Einreise gewährt wird. 

Auch im Land ist das Reisen noch stark eingeschränkt. Es gelten nach wie vor Reiserestriktionen und eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr werktags und von 16 bis 5 Uhr am Wochenende. Eine Maskenpflicht gilt im gesamten Land.  

Brasilien

Brasilien ist das mit Abstand am zweitstärksten von Covid-19 betroffene Land weltweit – nach den USA –, doch die Grenzen sind auch für Urlauber wieder geöffnet– und das bereits seit dem 29. Juli. Eine Einreise ist über Luft möglich, die Land- und Seegrenzen sind noch geschlossen.

Bei der Einreise muss eine Auslandskrankenversicherung vorgewiesen werde, die auch im Fall einer Erkrankung mit dem Coronavirus greift und mindestens 30.000 Brasilianische Real, umgerechnet rund 4700 Euro, abdeckt. Die Bescheinigung muss in portugiesischer oder englischer Sprache ausgestellt sein.

Das Auswärtige Amt warnt vor einer Reise nach Brasilien, die Gefahr, dass sich Reisende infizieren, schwer erkranken und nicht adäquat gesundheitlich versorgt werden könnten, sei groß, heißt es auf der Website. Zudem würde das medizinische Personal häufig nur Portugiesisch sprechen. 

Costa Rica

Faultiere, Ameisenbären und Pumas in den Nationalparks, Affen, Waschbären und Schildkröten am Strand und eine Menge Pura Vida – das ist Costa Rica. Gerne als „Schweiz Lateinamerikas“ bezeichnet gilt das Land, das zu Nordamerika gehört, nicht nur als teueres Reiseziel, sondern auch als sicher. Das zog in den jüngsten Jahren viele Touristen an. 

Costa Rica hat seine Grenzen bereits am 1. August wieder für internationale Touristen geöffnet, die Fluglinien haben San José wieder in den Flugplan aufgenommen. Bei der Einreise ist ein negativer Corona-Test vorzulegen, der Abstrich darf bei Antritt der Reise maximal 48 Stunden alt sein. Das Problem: Schnelltests werden derzeit noch nicht anerkannt.

Vor der Abreise muss sich der Reisende zudem online registrieren und bei der Einreise auch eine Versicherungs-Bescheinigung vorlegen. Dort muss in spanischer oder englischer Sprache festgehalten sein, dass eine Corona-Infektion abgedeckt ist, dass eine Mindestabdeckung von 50.000 US-Dollar besteht und dass eine Quarantäne übernommen wird. Hat der Reisende solch eine Versicherung nicht, muss er vor Ort eine entsprechende abschließen.

Curaçao

Curacao ist ebenso wie Aruba niederländisches Überseegebiet, allerdings ist die Insel nicht als Risikogebiet ausgewiesen und es gilt dort auch keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Der Urlaub auf Curaçao hat also derzeit keine Konsequenzen für Reisende aus Deutschland – das nach aktuellem Stand als „medium risk country“ eingestuft ist. 

Reisende aus „medium risk“-Ländern sind drei Schritte zur Einreise notwendig: Eine digitale Einreisekarte sowie eine Passagier-Lokalisierungs-Karte muss ausgefüllt werden und letztere muss auch ausgedruckt bei sich getragen werden. Außerdem muss ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test bei der Einreise vorgelegt werden.

Dominica

Das kleine karibische Inselparadies Dominica lässt deutsche Urlauber auch wieder ins Land. Wie an vielen Orten gilt auch hier: Mindestens 24 Stunden vor Einreise muss sich der Reisende online registrieren und ein Einreiseformular ausfüllen. Zudem ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test vorzuweisen. 

Auch auf Dominica besteht eine Mundschutzpflicht am Flughafen sowie in der Öffentlichkeit. 

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik steht für Traumstrände und Lebensfreude pur und ist dazu auch noch erschwinglich – auch deshalb lieben es die Deutschen, auf die Insel zu fliegen. Seit dem 1. Juli sind Grenzen und auch Hotels wieder geöffnet, einer Reise, um dem deutschen Herbst und Winter zu entfliehen, steht also nur eine Reisewarnung im Wege.

Wen diese nicht stört, der kann einen der Flüge in die Dominikanische Republik nehmen. Aber Achtung, bei Ankunft ist ein Corona-Test Pflicht. Wer allerdings schon einen negativen, maximal fünf Tagen alten Corona-Test mitbringt, ist von der Testpflicht befreit.

In der Öffentlichkeit gilt eine allgemeine Maskenpflicht, zudem besteht eine Ausgangssperre: Von montags bis freitags von 19 bis 5 Uhr und an Samstagen und Sonntagen von 17 bis 5 Uhr.

Ecuador

Ecuador war eines der ersten Länder in Amerika, das seine Grenzen wieder grundsätzlich geöffnet hat. Allerdings gilt nach wie vor eine Quarantänepflicht über 14 Tage nach der Einreise. Für viele Urlauber kommt das Land in Südamerika daher nicht als Reiseziel infrage. Die Quarantäne muss in einem autorisierten Hotel verbracht werden. 

Falklandinseln

Die vor Argentinien liegenden Falklandinseln sind britisches Überseegebiet, vor einer Einreise wird wegen einer vierzehntägigen Quarantänepflicht von Seiten des Auswärtigen Amtes aber gewarnt.

Grönland

Eine Einreise nach Grönland, das politisch zu Dänemark gehört, ist für Deutsche derzeit möglich. Bei der Einreise muss allerdings ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, der in einem der fünf nordischen Länder Island, Dänemark, Norwegen, Schweden oder Finnland gemacht wurde. Tests aus Deutschland werden nicht anerkannt.

Zudem muss eine Einreise-Erklärung abgegeben werden, die unter anderem die Reisepläne und die Destinationen beinhalten müssen, auch Unterkünfte werden abgefragt. 

Guadaloupe

Gouadaloupe ist ein französisches Überseegebiet, da der Sieben-Tage-Indiz aber bei mehr als 50 Neuinfektionen mit Covid-19 pro 100.000 Einwohner liegt, gilt für die Insel trotzdem eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Bei der Rückreise nach Deutschland besteht also eine Testpflicht auf das Coronavirus.

Vor der Einreise muss ein Reiseformular ausgefüllt werden, bei Einreise ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test sowie eine Reiseversicherung, die eine Erkrankung auch mit dem Coronavirus abdeckt, vorgewiesen werden. Reisenden wird empfohlen, in den ersten sieben Tagen nach Ankunft eine Maske in der Öffentlichkeit zu tragen. 

Haiti

Haiti, das sich eine Insel mit der Dominikanischen Republik teilt, hat zwar eine traumhafte Lage, doch das von Armut und Naturkatastrophen beherrschte Land wird von deutlich weniger Reisenden frequentiert als der Nachbarstaat. 

Auch wenn derzeit nur wenige Flugverbindungen nach Haiti bestehen, ist eine Einreise für Deutsche grundsätzlich möglich. Ein negativer, maximal 72 Stunden zuvor gemachter Corona-Text muss bei der Ankunft vorgelegt werden. Wer keinen negativen Corona-Test vorweisen kann, für den greift eine Quarantänepflicht von zwei Wochen.

In Haiti gilt eine allgemeine Maskenpflicht sowie eine Ausgangssperre zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens.

Honduras

Bei Tauchern, Outdoor-Fans, die gerne durch den Regenwald streifen und Strandgängern ist Honduras gleichsam als Reiseziel beliebt. Und ein Urlaub in dem zentralamerikanischen Land ist auch grundsätzlich wieder möglich, allerdings sind Reisende auch der Willkür des Staates ausgesetzt. 

Die Landgrenzen sind zwar noch geschlossen, die beiden internationalen Flughäfen werden aber zunehmend wieder von Airlines bedient. Vorab müssen Reisende sich online registrieren, um ein Visum ausgestellt zu bekommen, und bei der Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Dennoch können die Behörden eine zweiwöchige Quarantänepflicht anordnen, die in häuslicher Isolation abzuhalten ist.

Kuba

Eine Kuba-Rundreise ist Urlaubern derzeit noch nicht gestattet, allerdings sind ausgewählte Inseln für Besucher geöffnet, dazu gehören Cayo Coco, Cayo Guillermo, Cayo Largo del Sur, Cayo Santa Maria sowie Cayo Cruz. Reisende müssen direkt auf die Inseln fliegen und dort auch für ihren gesamten Urlaub bleiben. Reisen innerhalb Kubas ist nicht gestattet.

Martinique

Die Insel Martinique ist französisches Überseegebiet und steht aktuell nicht auf der Risikoliste des Robert-Koch-Instituts. Es gilt auch keine Reisewarnung und derzeit bestehen keine Konsequenzen für Urlauber, da die Neuinfektionen auch noch nicht im gefährlichen Bereich liegen. Und auf Martinique warten einige Traumstrände auf dich!

Bei der Einreise ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test vorzuweisen. Reisende müssen zudem schriftlich bestätigen, dass sie keine Symptome zeigen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht, aber Urlaubern wird empfohlen, sich in den ersten sieben Tagen nach Ankunft selbst zu isolieren und danach noch einen weiteren Corona-Test zu machen.

Mexiko

Traumstrände, Maya-Ruinen und jede Menge gutes Essen – kein Wunder, dass Mexiko eines der beliebtesten Fernreise-Ziele der Deutschen ist. Obwohl das nordamerikanische Land stark vom Coronavirus betroffen war, war der Luftverkehr nicht eingestellt. Nach und nach erhöhen die Airlines nun auch wieder die Frequenzen der Flüge zu den internationalen Flughäfen. 

Über spezielle Einreisebeschränkungen ist dem Auswärtigen Amt nichts bekannt. Das warnt aber weiterhin vor Reisen nach Mexiko, auch weil die gesundheitliche Versorgung der Menschen in dem amerikanischen Land nicht gewährleistet ist.

Nicaragua

Regenwälder, Vulkane, wilde Tiere und traumhafte Strände: Nicaragua gilt als die kleine und deutlich günstigere Schwester von Costa Rica. Nicaragua hatte zwar generell im Zuge der Corona-Pandemie nicht für Tourismus geschlossen, da aber alle Flüge in das nordamerikanische Land gestrichen wurden, war eine Einreise de facto nicht mehr möglich. 

Das wird nun anders: Ab dem 18. September wird es wieder regelmäßige Flüge von Spirit Airlines ab Miami geben, am 1. und 2. Oktober folgen dann auch die anderen Fluggesellschaften und bieten Verbindungen ab Panama, Mexiko, El Salvador und verschiedenen Städten der USA an, berichtet das Portal „TraveloffPath“. Das Auswärtige Amt weist ebenfalls auf eine geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Oktober hin.

Niederländische Karibik mit Bonaire, Saba und St. Eustatius

Du sehnst dich nach Sonne, Strand, Palmen und einem relaxten Feeling? Dann ab in die Karibik – denn einige der niederländischen Überseegebiete sind nicht als Risikogebiete eingestuft, es gibt keine Reisewarnung und damit ist entspanntes Reisen auch in Corona-Zeiten möglich. So zum Beispiel in der Niederländischen Karibik, zu der die Inseln Bonaire, St. Eustatius und Saba gehören. 

Während auf Aruba und Sint Maarten die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt, bleibt es in der Niederländischen Karibik noch ruhig. Für einige auserwählte Reisende, etwa aus anderen Karibik-Staaten, aus Frankreich, Luxemburg, Niederlanden und Deutschland, ist eine Einreise möglich. 

Touristen dürfen allerdings nur mit einem negativen, maximal 72 Stunden alten Corona-Test einreisen. Zudem ist eine Auslandskrankenversicherung, die eine Erkrankung mit Covid-19 abdeckt, Pflicht. Eine Reise zwischen den drei Inseln ist derzeit uneingeschränkt möglich, es gilt keine Quarantänepflicht.

Sint Maarten

Die Insel St. Martin ist zweigeteilt: Der südliche Teil Sint Maarten, niederländisches Überseegebiet, hat wieder für Touristen geöffnet, seit dem 1. August dürfen auch amerikanische Staatsbürger wieder einreisen. Wer auf die Insel will, muss bei der Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen.

Zudem müssen sich Reisende online registrieren und ein Formular ausfüllen und dieses spätestens zwölf Stunden vor Abflug hochladen. Eine Maskenpflicht ist auf der Insel (zumindest auf dem niederländischen Teil) Pflicht.

Außerdem wichtig zu wissen: St. Maarten steht auf der RKI-Risikogebieteliste, es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Saint Martin

Der nördliche Teil von St. Martin, Saint Martin, gehört zu Frankreich. Doch auch dieses Überseegebiet gilt seit Ende August von Seiten des Auswärtigen Amtes als Risikogebiet, weil es zu viele Neuinfektionen mit Covid-19 gibt. Damit müssen Reisende nach ihrer Rückkehr einen Coronatest machen.

Dennoch ist eine Einreise möglich – dafür müssen Reisende aber einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test und eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit vorlegen. Eine Quarantänepflicht besteht derzeit nicht, Reisenden wird aber empfohlen, sich sieben Tage zu isolieren und einen zweiten Test auf eigene Kosten zu machen.

St. Barthélémy

Die Insel St. Bathélémy ist französisches Überseegebiet und steht nicht auf der Risikoliste des Robert-Koch-Instituts. Es gilt auch keine Reisewarnung und derzeit bestehen keine Konsequenzen für Urlauber. Die Reise an diese Traumstrände in der Karibik ist also möglich!

Bei der Einreise nach St. Barthélémy, oft auch St. Barths genannt, ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Corona-Test vorzuweisen. Reisende müssen zudem schriftlich bestätigen, dass sie keine Symptome zeigen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht, aber Urlaubern wird empfohlen, sich in den ersten sieben Tagen nach Ankunft selbst zu isolieren und danach noch einen weiteren Corona-Test zu machen.

St. Lucia

Die Karibikinsel St. Lucia, die von Deutschland allerdings zum Risikogebiet erklärt wurde, erlaubt bereits seit Anfang Juni Urlaubern wieder die Einreise. Hierfür muss bei Ankunft ein maximal 48 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Wer die vierzehntägige Quarantänepflicht umgehen will, kann dies einfach tun, in dem er sich ein Zimmer in einem zertifizierten Hotel bucht. Eine nächtliche Ausgangssperre ist nach wie vor inkraft, zudem gilt in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht.

St. Vincent und die Grenadinen

Anders als die europäischen Überseegebiete ist St. Vincent und die Grenadinen unabhängig und damit gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Eine Einreise ist für deutsche Staatsbürger aber dennoch möglich, hierfür ist vorab auch lediglich ein Einreiseformular auszufüllen, dann wird ein Visum ausgestellt. In der Öffentlichkeit besteht Mundschutzpflicht.

USA

Deutsche dürfen in den USA einreisen, allerdings nicht, wenn sie direkt aus Deutschland kommen und nur als Touristen in das Land wollen. In den zwei Wochen vor Einreise in die USA müssen sich Reisende außerhalb des Schengenstaates aufgehalten haben, also etwa eine zweiwöchige Periode in Mexiko verbringen.

Während einige Bundesstaaten wie Kalifornien und New York stark vom Coronavirus betroffen sind, ist es im Landesinneren und im Norden der USA noch entspannter. 

Die Landgrenzen sind weiterhin geschlossen.