Die Massen tummeln sich bei der derzeitigen Hitzewelle an den Ufern von Badeseen, Nordsee und Ostsee– aber auch in der Stadt ist bei hohen Sommer-Temperaturen Erfrischung möglich. Das Reisegutschein-Portal „Tripz“ hat sich in den Metropolen von Deutschland umgeschaut und die coolsten Orte für Action auf, im und am Wasser herausgesucht – der reisereporter hat sie ergänzt und stellt sie dir vor. Hier kannst du dich so richtig abkühlen:

1. Die Badewanne Berlins: Das Badeschiff auf der Spree

Okay, zugegeben, wirklich leer ist es am Badeschiff auf der Spree in Berlin-Alt-Treptow vielleicht im Winter. Dennoch ist es ein cooler Spot für etwas Abkühlung in der Hauptstadt – und viele Städte diskutieren immer wieder, sich am Badeschiff in Berlin ein Beispiel zu nehmen und ebenfalls einen solchen Süßwasser-Pool zu installieren. 

Wer im Badeschiff, das in der Tradition der Flusschwimmbäder aus der Jahrhundertwende entstanden ist, planscht, hat dabei einen tollen Ausblick auf die Hauptstadt: Selbst der Fernsehturm lässt sich von hier aus erspähen. 

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Hygienemaßnahmen, musst du deinen Besuch aktuell ein wenig planen. Der Einlass ist derzeit nur mit einem Online-Ticket möglich.

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2. Surfen auf dem Eisbach in München

Der Eisbach in München ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, seine Faszination verliert der Surfer-Hotspot im Englischen Garten aber nicht. Während sich vor allem geübte Surfer ins Wasser wagen, sollten Anfänger lieber am Ufer warten – denn die Bedingungen sind trotz Stadtlage nur für Profis geeignet. 

Am Haus der Kunst im Süden des Englischen Gartens schießt das Wasser aus einem Tunnel ins Bachbett – und bildet durch eine Schwelle in 40 Zentimetern Tiefe Wellen. Ungefährlich ist das nicht, und zusammen mit den fehlenden Möglichkeiten für einen einfachen Ein- und Ausstieg ins Wasser kann das für ungeübte Surfer fatale Folgen haben. 

Wem es selbst zum Zuschauen zu voll ist, der kann noch an zwei weiteren Orten in München Wellenreiter sehen: an der Floßlände in Thalkirchen oder an der Wittelsbacher Brücke auf der Isar.

3. Schwimmende Strandbar in Kiel

Ein Unikat gibt es in Kiel: eine schwimmende Strandbar! Die Beachbar „Sandhafen“ befindet sich auf einem Schwimm-Ponton an der Kieler Förde. Damit muss man auf das bootähnliche Gelände kommen – und hat damit eine Beachbar auf der Förde. 

Der „Sandhafen“ steht seit 2018 an der Blücherbrücke und wartet als erste Beachbar, die komplett auf dem Wasser schwimmt, auf Gäste. Wechselnde DJs legen auf, dazu gibt es sommerliche Cocktails und Barfuß-Feeling pur auf dem feinen Sand – mehr Sommer geht nicht!

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4. Rafting und Kajaking auf dem Rhein

Für Action-Hungrige gibt es auf deutschen Flüssen viele Möglichkeiten. Auf dem Rhein rund um Düsseldorf, Köln und Bonn gibt es Kajak- und Rafting-Touren, bei denen kräftig gepaddelt werden darf. Beim Rafting sitzen bis zu 15 Menschen in einem Schlauchboot und fahren die Stromschnellen entlang. Wer sich lieber sportlicher betätigt, mietet sich ein Kajak oder Kanu und paddelt, mit oder ohne Guide, über den Rhein.

Gerade Kajak- und Kanu-Touren werden in sehr vielen deutschen Städten und auf verschiedenen Flüssen angeboten: vom Inn in Passau bis zur Weser in Bremen

5. Grillboot-Fahrt auf der Elbe in Dresden

Bei hohen Sommertemperaturen steht bei vielen vor allem eines auf dem Speiseplan: Barbecue! Ob Fleisch, Würstchen, Gemüse oder Grillkäse – frisch zubereitet schmeckt es doch am besten. 

Aber wie wäre es, direkt auf dem Fluss zu grillen? Barbecue-Boats oder Grillboote machen das möglich, und so lässt es sich im trauten Freundeskreis seelenruhig mit Bier und Grillgut über deutsche Flüsse schippern. Angeboten wird das beispielsweise auf der Elbe in Dresden, auf dem Main in Frankfurt oder auf dem Rhein in Ludwigshafen.

Ein Skipper begleitet jede Crew – und für ordentlich Stimmung an Bord ist auch gesogt. Auch eine Musikanlage findet sich nämlich an Bord.

6. Schwimmender Coffee to go in Hamburg

Mit dem Kanu, dem Boot oder dem Stand-up-Paddling-Board durch Hamburg schweben – das kann schon einmal durstig machen. Und genau dafür ist das Café Canale am Mühlenkampkanal, einem Seitenarm der Alster, da. Hier wird aus dem Haus heraus direkt ins Boot verkauft. 

Auf der Karte stehen übrigens nicht nur verschiedene Kaffeespezialitäten, sondern auch Kaltgetränke, Eis und Kuchen – also alles, was man für die Stärkung beim Wassersport so braucht.

7. Jetski fahren in Karlsruhe

Mit dem Jetski über das Wasser düsen – das geht nicht nur am Meer oder auf Seen, die für ihre Action bekannt sind. Auf einigen deutschen Flüssen ist das Jetski-Fahren zumindest auf Teilstrecken erlaubt, etwa am Rhein in Karlsruhe. Rund 110 Euro kostet das Vergnügen für 30 Minuten und gehört damit zu den eher teuren Wassersport-Aktivitäten. 

8. Stand-up-Paddling auf dem Main in Frankfurt

Stand-up-Paddling ist inzwischen so etwas wie der Klassiker unter den Wassersportarten. Immerhin lässt sich das Board recht günstig mieten – insofern man nicht schon selbst eines besitzt –, und es ist nahezu überall möglich, damit herumzuschippern, ob See, Meer oder Fluss. 

Wer beim Stand-up-Paddling gern den Skyline-Blick hätte, muss nach Frankfurt am Main kommen. Wer hier auf dem Main entlangpaddelt, kann die Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel entdecken. Es ist auch eine der wenigen Möglichkeiten, die Wassertemperatur des Mains zu testen.

9. Mit dem Flyboard in Flensburg fliegen

Mit viel Power aus dem Wasser geschossen werden und quasi fliegen – so in etwa funktioniert das Flyboard, bei dem man über das Wasser schwebt. Wobei schweben vielleicht nicht ganz der richtige Begriff ist, immerhin ist hier ordentlich Action angesagt.

Ein Flyboard-Kurs oder ein solches Board auszuleihen, ist nicht gerade günstig, dafür ist der Lerneffekt hoch: Innerhalb weniger Minuten, versprechen viele Anbieter, hast du den Dreh raus und kannst nur noch genießen. Die Handhabung des Flyboards kannst du beispielsweise in der Förde in Flensburg oder am Neuseenland in Leipzig lernen.