Reiserückkehrer, die in einem Corona-Risikogebiet waren, sich vor der Rückkehr nach Deutschland online anmelden und in Qarantäne. Der Zeitraum beträgt grundsätzlich zehn Tage, die Isolation kann frühestens mit einem Corona-Test am fünften Tag verkürzt werden.

In Risikogebieten ist das Risiko, sich mit Covid-19 anzustecken, nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) erhöht. Auf der Liste stehen insgesamt mehr als 130 Regionen weltweit – darunter viele nichttouristische Länder, aber auch einige sehr beliebte Reiseziele.

Karte: Diese Länder und Regionen sind laut RKI Risikogebiet 

Fast alle 27 EU-Mitgliedstaaten außer Deutschland sind wieder ganz oder teilweise als Covid-19-Risikogebiete ausgewiesen. Einzige Ausnahme: Island steht ab dem 22. November nicht mehr auf der Liste.

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Finnland galt seit dem 15. November nicht mehr auf der RKI-Liste – dies hielt aber nur eine Woche. Ab dem 20. November ist die Region Uusima aus deutscher Sicht Corona-Risikogebiet.

Diese Ziele in Europa stehen auf der Liste der Risikogebiete

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Dänemark:
    ganz Dänemark mit Ausnahme der Faröer und Grönland
  • Estland:
    die Regionen Ida-Viru, Harju, Hiiu und Rapla
  • Finnland:
    die Region Uusimaa (mit Helsinki)
  • Frankreich
    und die Überseegebiete: Französisch-Guyana, Guadeloupe, St. Martin, La Réunion, Martinique und Französisch-Polynesien
  • Georgien
  • Griechenland: 
    die Regionen West-Makedonien, Attika, Zentralmakedonien, Ostmakedonien, Thrakien, Epirus, Thessalien, Nördliche Ägäis, Peloponnes und Mittelgriechenland
  • Irland
  • Italien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Lettland
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Monaco
  • Montenegro
  • Niederlande (inklusive der autonomen Länder)
  • Nordmazedonien
  • Norwegen:
    Provinzen Oslo, Vestland und Viken
  • Österreich:
    gesamt Österreich mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal
  • Polen
  • Portugal:
    gesamtes Land mit Ausnahmen der Autonomen Regionen Madeira und Azoren
  • Republik Moldau
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • San Marino
  • Schweden
  • Schweiz
  • Serbien
  • Slowakai
  • Slowenien
  • Spanien: Die Kanaren gelten seit dem 22. Oktober nicht mehr als Risikogebiete
  • Tschechien
  • Türkei
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Vereinigtes Königreich:das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien, Nordirland, Gibraltar und die Kanalinsel Jersey. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey
  • Vatikanstadt
  • Zypern

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am: 20. November)

Auch außerhalb von Europa stehen bei Urlaubern sehr beliebte Ziele auf der Liste des RKI.

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RKI-Liste: Diese beliebten Urlaubsländern sind Risikogebiet

  • Ägypten
  • Argentinien
  • Bahamas
  • Barbados
  • Botswana
  • Brasilien
  • Cabo Verde (Kaverden)
  • Costa Rica
  • Dominikanische Republik
  • Ghana
  • Indien
  • Indonesien
  • Israel
  • Jamaika
  • Jordanien
  • Kanada
  • Kenia
  • Malediven
  • Marokko
  • Mexiko
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Peru
  • Philippinen
  • Südafrika
  • Tansania
  • Tunesien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • USA

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am 20. November 2020)

Wann wird ein Land vom RKI als Risikogebiet eingestuft?

Neben der Liste mit den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gibt es noch die RKI-Liste der sogenannten Risikogebiete. Sie verzeichnet Regionen in der Welt, in denen entweder …

  • … ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus (COVID-19) zu infizieren, weil die Infektionszahlen hoch sind (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen), oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber zu wenige Testkapazitäten gibt, oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber unzureichende Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung gibt.

Gibt es einen Unterschied zwischen Risikogebiet und Reisewarnung?

Neben der RKI-Liste zu den Risikogebieten gibt es noch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – die beiden Einstufungen gelten in der aktuellen Corona-Pandemie meist gleichzeitig für ein Land.

In den vergangenen Monaten waren die Einstufung als Risikogebiet und eine Reisewarnung nicht unbedingt aneinander gekoppelt. Mittlerweile folgt auf die Einstufung als Risikogebiet allerdings immer auch eine Reisewarnung.

Reisewarnung – was bedeutet sie eigentlich?

Eine Reisewarnung ist die höchste Warnstufe der Bundesregierung für Touristen – in der Corona-Krise hat das Auswärtige Amt am 17. März 2020 erstmals eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen. Die Behörde kann bei einer geltenden Reisewarnung im Zweifelsfall Touristen zur Ausreise auffordern.

Als Voraussetzung für diese höchste Warnstufe gilt eine „konkrete Gefahr für Leib und Leben“ von Urlaubern. Den Schritt begründete die Bundesregierung immer mit dem stark eingeschränkten internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie den Einreisebeschränkungen, den Quarantänemaßnahmen und weiteren Einschränkungen in den Ländern.

Erstmals hatte das Auswärtige Amt im Rahmen der Coronavirus-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, in der Folge stornierten die meisten Reiseveranstalter sämtliche Buchungen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass das Auswärtige Amt eine Teilreisewarnung, die nur für ausgewählte Länder oder Regionen gilt, ausspricht. Die Reisewarnung ersetzt den Sicherheitshinweis.