Reiserückkehrer, die in einem Corona-Risikogebiet waren, müssen sich vor der Rückkehr nach Deutschland online anmelden und in den meisten Bundesländern innerhalb von 48 Stunden einen Corona-Test machen sowie in Qarantäne. Der Zeitraum beträgt grundsätzlich zehn Tage, die Isolation kann frühestens mit einem Corona-Test am fünften Tag verkürzt werden. Welche Ausnahmen es von diesen Regelungen gibt, erfährt du in unserem Überblick zu den 16 Bundesländern.

In Risikogebieten ist das Risiko, sich mit Covid-19 anzustecken, nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) erhöht. Auf der Liste stehen insgesamt mehr als 130 Regionen weltweit – darunter viele nichttouristische Länder, aber auch einige sehr beliebte Reiseziele.

Seit dem 14. Januar weist das RKI zusätzlich noch Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete aus. Wer dort war, muss sich vor der Einreise auf Covid testen lassen. Bei uns bekommst du den aktuellen Überblick über die RKI-Liste.

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Karte: Diese Länder und Regionen sind laut RKI Risikogebiet 

Diese Ziele in Europa stehen auf der Liste der Virusvarianten-Gebiete

  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
  • Irland

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am: 15. Januar)

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Diese Ziele in Europa stehen auf der Liste der Risikogebiete

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Dänemark:
    ganz Dänemark mit Ausnahme von Grönland. Die Färöer Inseln gelten ab dem 9. Januar als Risikogebiete 
  • Estland – komplett ab 26. Dezember
  • Finnland:
    die Regionen Uusimaa (mit Helsinki) und Varsinais-Suomi. Päijät-Häme gilt ab 9. Januar nicht mehr als Risikogebiet
  • Frankreich – gesamt ab dem 9. Januar und die Überseegebiete: Französisch-Guyana, St. Martin und Französisch-Polynesien.
  • Georgien
  • Griechenland: 
    die Regionen West-Makedonien, Attika, Zentralmakedonien, Ostmakedonien, Thrakien, Thessalien, Nördliche Ägäis. Westgriechenland gilt ab dem 20. Dezember nicht mehr als Risikogebiet.
  • Irland – gesamt ab dem 9. Januar
  • Italien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Lettland
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Monaco
  • Montenegro
  • Niederlande (inklusive der autonomen Länder)
  • Nordmazedonien
  • Norwegen:
    Provinzen Oslo, Viken, Innlandet, Rogaland, Trøndelag, Vestfold og Telemark
  • Österreich:
    gesamt Österreich mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal
  • Polen
  • Portugal:
    gesamtes Land mit Azoren und Madeira ab 9. Januar
  • Republik Moldau
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • San Marino
  • Schweden
  • Schweiz
  • Serbien
  • Slowakai
  • Slowenien
  • Spanien: Die Kanaren gelten ab dem 20. Dezember als Risikogebiete
  • Tschechien
  • Türkei
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Vereinigtes Königreich:das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien, Nordirland, Gibraltar, die Kanalinsel Jersey und das Überseegebiet Bermuda. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey
  • Vatikanstadt
  • Zypern

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am: 7. Januar)

Auch außerhalb von Europa stehen bei Urlaubern sehr beliebte Ziele auf der Liste des RKI.

RKI-Liste: Diese beliebten Urlaubsländer außerhalb Europas sind Risikogebiet

  • Ägypten
  • Argentinien
  • Bahamas
  • Barbados
  • Botswana
  • Brasilien
  • Cabo Verde (Kaverden)
  • Costa Rica
  • Dominikanische Republik
  • Ghana
  • Indien
  • Indonesien
  • Israel
  • Jamaika
  • Jordanien
  • Kanada
  • Kenia
  • Malediven
  • Marokko
  • Mexiko
  • Namibia
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Peru
  • Philippinen
  • Südafrika
  • Tansania
  • Tunesien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • USA

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am 7. Januar 2020)

Wann wird ein Land vom RKI als Risikogebiet eingestuft?

Neben der Liste mit den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gibt es noch die RKI-Liste der sogenannten Risikogebiete. Sie verzeichnet Regionen in der Welt, in denen entweder …

  • … ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus (COVID-19) zu infizieren, weil die Infektionszahlen hoch sind (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen), oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber zu wenige Testkapazitäten gibt, oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber unzureichende Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung gibt.

Gibt es einen Unterschied zwischen Risikogebiet und Reisewarnung?

Neben der RKI-Liste zu den Risikogebieten gibt es noch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – die beiden Einstufungen gelten in der aktuellen Corona-Pandemie meist gleichzeitig für ein Land.

In den vergangenen Monaten waren die Einstufung als Risikogebiet und eine Reisewarnung nicht unbedingt aneinander gekoppelt. Mittlerweile folgt auf die Einstufung als Risikogebiet allerdings immer auch eine Reisewarnung.

Reisewarnung – was bedeutet sie eigentlich?

Eine Reisewarnung ist die höchste Warnstufe der Bundesregierung für Touristen – in der Corona-Krise hat das Auswärtige Amt am 17. März 2020 erstmals eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen. Die Behörde kann bei einer geltenden Reisewarnung im Zweifelsfall Touristen zur Ausreise auffordern.

Als Voraussetzung für diese höchste Warnstufe gilt eine „konkrete Gefahr für Leib und Leben“ von Urlaubern. Den Schritt begründete die Bundesregierung immer mit dem stark eingeschränkten internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie den Einreisebeschränkungen, den Quarantänemaßnahmen und weiteren Einschränkungen in den Ländern.

Erstmals hatte das Auswärtige Amt im Rahmen der Coronavirus-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, in der Folge stornierten die meisten Reiseveranstalter sämtliche Buchungen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass das Auswärtige Amt eine Teilreisewarnung, die nur für ausgewählte Länder oder Regionen gilt, ausspricht. Die Reisewarnung ersetzt den Sicherheitshinweis.