Shoppen in Dubai und Paris, Sightseeing in Thailand, Vietnam und Kambodscha, danach staunen auf den Osterinseln und eine entspannte Zeit auf den Seychellen genießen. Im Anschluss eine Serengeti-Tour in Tansania und als letzter Stopp in den Vulkan-Nationalpark in Ruanda, bevor es mit dem Privatjet wieder nach Hause geht.

Wer auf diese 24-tägige Weltreise namens „Alte Entdecker“ in einem zum Privatjet umgebauten Linienflugzeug teilnehmen will, muss tief in die Tasche greifen: Round about 160.000 Euro kostet der Trip pro Person. 

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Kreuzflug: Urlaub im Privatjet für Superreiche

Das Ganze nennt sich Kreuzflug – angelehnt an Kreuzfahrten. Der erste dieser Art hob im Jahr 1986 nach Asien ab, Veranstalter war Consul Weltreisen. Hapag-Lloyd bietet die Luxustrips mit dem Privatjet „Albert Ballin“, benannt nach dem Ex-Hapag-Generaldirektor, an. In der Boeing 757-200 sind nur maximal 46 Reisende an Bord.

Und auch Four Seasons ist dabei – die Hotelkette setzte bislang ebenfalls eine 757 ein, damit ist 2021 aber Schluss. Abgelöst wird sie durch einen Airbus A321neo. Die Reise „Alte Entdecker“ ist eine von vier Strecken, die das Unternehmen ab 2021 anbieten will.

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Das Versprechen: Eigener Privatjet, Concierge, Koch und individuelle Abenteuer

Reisende könnten zum Beispiel die Temple in Angkor Thom in Kambodscha mal eben besuchen.

Der zum Privatjet umgebaute A321neo hat nicht mehr 220, sondern nur noch 48 Sitzplätze – alle handgefertigt aus italienischem Leder. Verwöhnt sollen die Luxusurlauber von einem eigenen Concierge und einem Koch werden. Für den entsprechenden Luxus an Bord sollen die Waschräume mehr an ein Hotelzimmer erinnern als an die typischen ungemütlichen Flugzeug-Klos. Vor Ort sollen die Reisen außerdem individuell gestaltet sein.

Übrigens: Trotz des hohen Preises ist die Nachfrage laut Four Seasons so hoch, dass nur noch ein Platz auf der Warteliste zu bekommen ist.

Kreuzfahrt und Flugsitz: Diese Reisen machen der Privatjet-Tour Konkurrenz  

In puncto Kosten und Dekadenz wird dieses Angebot allerdings von der wohl teuersten Kreuzfahrt der Welt von Six Star Cruises übertrumpft. Der Luxustrip umfasst drei Kreuzfahrten, Flüge in der ersten Klasse, Flughafentransfers im Helikopter, Luxussuiten und elf Länder in 123 Tagen. Die Kosten dafür belaufen sich auf mehr als 1,12 Millionen Euro.

Auch der womöglich teuerste Flugzeug-Sitzplatz der Welt macht der Privatjet-Tour Konkurrenz. Ein Ticket für die „Residence Suite“ im A380 der Airline Etihad kostet rund 61.200 Euro. Dafür steht dem Fluggast ein eigenes Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, eine Dusche und ein Butler während des Flugs zur Verfügung.