Nach dem Urlaub in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesenen Land müssen sich Reisende nach Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus testen lassen. Wer kein negatives Testergebnis vorweisen kann, muss nach dem Urlaub in stark vom Coronavirus betroffenen Ländern, in Deutschland 14 Tage in häusliche Quarantäne. Er kann auch von den Behörden zum Test aufgefordert werden und riskiert bei Nichtbeachtung ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

Karte der RKI-Risikogebiete – alle Länder und Regionen

Zu den vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiete ausgewiesenen Regionen im Ausland zählen mehr als 130 Länder weltweit, unter anderem beliebte Ziele wie Ägypten, die USA und die Türkei. Für die meisten dieser Staaten gilt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

15 EU-Länder ganz oder teilweise Risikogebiet

Insgesamt sind nun 15 der 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Covid-19-Risikogebiete ausgewiesen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Irland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechien, und Ungarn.

Tirol, ganz Tschechien und Luxemburg sind nun auch Risikogebiet

Auch beliebte Reiseziele in Europa stehen auf der Liste des Robert-Koch-Institutes der Risikogebiete. Neu dabei seit dem 23. September sind die beliebten Städte Lissabon, Kopenhagen und Dublin und seit dem 25. September ganz Tschechien, Luxemburg sowie Tirol in Österreich.

Liste von Risikogebieten im Ausland

Das sind alle vom RKI derzeit als Risikogebiete ausgewiesenen Länder, in denen das Risiko, sich mit Covid-19 anzustecken erhöht ist:

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Andorra
  • Angola
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Belarus
  • Belgien – nur Region Brüssel
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien
  • Bulgarien –  nur Blagoevgrad
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Cabo Verde (Kaverden)
  • Chile
  • Costa Rica
  • Côte d'Ivoire
  • Dänemark:
    die Region Hovedstaden mit Kopenhagen
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eritrea
  • Eswatini
  • Frankreich:
    die Regionen Auvergne-Rhone-Alpes, Bretagne, Centre-Val de Loire, Hauts-de-France, Íle-de-France (mit Paris), Korsika, Nouvelle-Aquitaine, Normandie, Occitanie und Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie Überseegebiete Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion und St. Martin,
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Guatemala
  • Guinea
  • Guinea Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Irland:
    die Region Dublin
  • Israel
  • Jamaika
  • Jemen
  • Kamerun
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo Rep
  • DR Kongo
  • Rep Korea (Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kroatien – nur die Gespanschaften Brod-Posavina, Dubrovnik-Neretva, Lika-Senj, Pozega-Slavonia, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Virovitica-Podravina, und Zadar
  • Kuwait
  • Lesotho
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Luxemburg
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Malediven
  • Mali
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Niederlande – Regionen Nordholland, Südholland und Utrecht sowie die autonomen Länder Aruba und St. Maarten 
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Österreich:
    Bundesland Tirol, Vorarlberg und Wien
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Portugal:
    Großraum Lissabon
  • Republik Moldau
  • Rumänien:
    Regionen Bihor, Brăila, Brașov, București, Buzău, Caras Severin, Covasna, Iasi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea, Vaslui
  • Russische Föderation
  • Sambia
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi Arabien
  • Schweiz – die Kantone Freiburg, Genf und Waadt (Vaud)
  • Senegal
  • Serbien
  • Sierra Leone
  • Slowenien:
    die Region Primorsko-notranjska (Küstenland-Innerkrain)
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Spanien – Festland, Balearen und Kanarische Inseln
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Surinam
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Tschechien
  • Timor Leste (Osttimor)
  • Togo
  • Trinidad
  • Tobago
  • Tschad
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Ungarn:
    Budapest, Györ-Moson-Sopron
  • USA
  • Usbekistan
  • Venezuela
  • Vereinigtes Königreich:
    nur Übersee Gibraltar
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Zentralafrikanische Republik

(Stand: RKI-Liste zuletzt aktualisiert am 25. September 2020)

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Wann wird ein Land vom RKI als Risikogebiet eingestuft?

Neben der Liste mit den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gibt es noch die RKI-Liste der sogenannten Risikogebiete. Sie verzeichnet Regionen in der Welt, in denen entweder …

  • … ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus (COVID-19) zu infizieren, weil die Infektionszahlen hoch sind (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen), oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber zu wenige Testkapazitäten gibt, oder …
  • … in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber unzureichende Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung gibt.

Wer nach einer Reise aus einem dieser Staaten oder Regionen nach Deutschland zurückkommt, muss bis zu 14 Tage in Quarantäne. Diese darf erst verlassen werden, wenn der verpflichtende Corona-Test (spätestens 72 Stunden nach der Einreise) negativ ist.