Während der Corona-Krise mussten viele Airlines den Bordservice einschränken, um auch über den Wolken Kontakte bestmöglich zu vermeiden und so dem Coronavirus möglichst wenige Ausbreitungsmöglichkeiten zu bieten. Auf die Ausgabe von offenen Speisen, Snacks und Getränken mussten Passagiere deshalb teilweise verzichten. Bei der Lufthansa zum Beispiel gilt ein vereinfachter Service noch bis Ende August 2020. 

Damit Fluggäste nicht auf eine Mahlzeit oder ein Getränk verzichten müssen, könnte ein Verkaufsautomat an Bord des Flugzeugs genutzt werden. Das in den USA ansässige Luft- und Raumfahrtunternehmen Nordam hat dafür den „skEYE-Vend“ entwickelt. Der Boordautomat funktioniert kontaktlos per App.

Die Passagiere können sich auf ihrem Smartphone ihr Essen, ihr Getränk oder sogar Duty-free-Artikel bestellen, per App bezahlen und während des Fluges am Automaten abholen. 

Andere Idee für Flug-Reisen: Küche im Flugzeug als Selbstbedienungsbereich

Mit der Idee schaffte es Nordam bereits im Jahr 2019 auf die Liste für die Crystal Cabin Awards in Hamburg. „Damals wussten wir nicht, wie weit wir der Zeit voraus waren. Die Tatsache, dass es sich um ein nahezu berührungsloses System handelt – keine persönliche Interaktion, keine Tasten zum Drücken oder Geldwechsel – macht es zu einer perfekten Lösung im Zeitalter von Covid-19“, sagte der Nordam-Vizepräsident für den Fertigungsvertrieb, Carlos Flores, gegenüber „The Points Guy“.

Ein ähnliches Konzept hat auch das Designbüro Teague. Die Idee des Unternehmens: Flugzeugküchen in Selbstbedienungsbereiche für Lebensmittel umzuwandeln. Wie bei japanischen Verkaufsautomaten würden dabei Bestellungen in bestimmten Fächern zur Abholung bereitgestellt und die Mahlzeiten über ein Robotersystem erwärmt werden.