Gerade an heißen Sommertagen strömen Urlauber und Einheimische gerne an die Strände in der Umgebung. Besonders an den Wochenenden sind kleine Strände regelmäßig überfüllt und müssen, um genügend Abstand während der Corona-Pandemie zu gewährleisten, gesperrt werden. Aktuelles Beispiel in Deutschland: Strandabschnitte der Badeorte Scharbeutz und Haffkrug an der Ostsee in der Lübecker Bucht.

Diese Strände auf Mallorca sind immer wieder zu voll

Das gleiche Problem ist in Spanien zu beobachten – sowohl auf dem spanischen Festland als auch auf den Inseln der Kanaren und Balearen. Laut der katalanischen Zeitung „Ara Balears“ machte die Lokalpolizei den Strand Cala Major bei Palma bereits drei Mal wegen zu vieler Besucher dicht. 

In der Woche zuvor hatte es den Strand von Cala Molins im Norden von Mallorca getroffen. Immer wieder vor Sperrungen bedroht seien auch der Playa Formentor und die Illetes-Strände. Zu wenig Abstand halten auch Besucher der Bucht Cala Llombards im Süden der Insel – das wird vor allem an den Wochenenden zum Problem. Insgesamt überwacht die Polizei 53 Badebereiche auf der Insel Mallorca.

Woher wissen Urlauber, wie voll Strände auf Mallorca sind?

Touristen können vor dem Gang oder der Fahrt zum Strand die App „Destination Overview“ nutzen, um die Kapazität der Strände von Palma sowie der Restaurants und Hotels in Echtzeit abzurufen. Außerdem können darüber Busse, Mietwagen oder Taxis gebucht werden, und sie soll auch den Check-in Am Flughafen von Palma erleichtern.

Die App gibt die maximal empfohlene Anzahl von Personen an, die an jedem Strand sein dürfen, und gibt auch Infos auch über den Status der Flaggen, die Badewasserqualität und die Zugänglichkeit für Behinderte. Es gibt die App im App Store für iOs und bei Google Play für Android zum Download.

Diese Strände auf Teneriffa sind immer wieder geschlossen

Auf Teneriffa kommt es im Corona-Sommer bei besonders heißen Temperaturen am Hauptstrand von Las Teresitas zu Überfüllung, deshalb leitet die Polizei Tagestouristen regelmäßig um. Gleiches gilt für die Strände in Las Gaviotas und Igueste de San Andrés im Norden der Insel. Dort informiert die Polizei die Menschen über solche Maßnahmen in sozialen Medien wie Facebook und Twitter.

Auf ganz Teneriffa weisen außerdem Schilder mit der Aufschrift „Platja Tancada“ also „Geschlossener Strand“ darauf hin, dass ein Strand bereits seine maximale Auslastung erreicht hat.

Diese Strände auf dem spanischen Festland sind oft ausgelastet

Schon zum dritten Mal in Folge waren einige Strände an der Costa del Sol auf dem spanischen Festland (zu) voll – zahlreiche Sonnenanbeter mussten am dritten Juliwochenende aufgrund der Auslastung abgewiesen werden, berichtet die britische „Sun“. In einigen Gemeinden gibt es eine Maskenpflicht am Strand.

Die Kapazität von 90 Prozent würden regelmäßig an den Stränden von NerjaBenalmadena und Mijas Costa in Las Lagunas erreicht.

In Benidrom an der berühmten Costa Blanca hätten die Bade-Gäste bisher teilweise zwei Stunden lang in der Schlange gestanden, um sich im Meer abkühlen zu können. Damit solche Menschenmassen vermieden werden, gibt es dort jetzt ein Buchungssystem, mit dem sich Strandbesucher einen Platz reservieren können.