In Zeiten der Corona-Krise ziehen viele Urlauber mit dem Camper los, die Vermieter erleben gerade einen regelrechten Boom, und das nicht nur in Deutschland. Ein ehemaliger Techniker der Royal Air Force hat sich bereits vor Ausbreitung der Pandemie seinen ganz eigenen Camper gebaut – aus einer alten Flugzeug-Turbine. 

Wie „Business Insider“ berichtet, hat der Mann namens Steve Jones von Januar bis März dieses Jahres rund 1000 Stunden mit dem Umbau der alten Turbine in einen Familien-Camper verbracht. Die Idee für das ungewöhnliche Projekt kam dem Techniker, der in seiner Freizeit auch andere Wohnanhänger restauriert, bereits im Jahr 2013. 

Brite plant sieben Jahre lang den Umbau von Turbine in Camper

Damals erfuhr er von einem Freund, dass die Royal Air Force ein altes Düsenflugzeug außer Betrieb nehmen wollte. Ihm war sofort klar: Sollte es irgendwann verkauft werden, will er aus einem der Triebwerke einen Camper bauen. Nun, knapp sieben Jahre später, ist sein außergewöhnlicher Wohnanhänger fertig. Und der kann sich sehen lassen.  

Der Anhänger ist vier Meter lang und beherbergt eine Miniküche mit kleiner Spüle und zwei Kochplatten, ein Bett sowie Schränke und Regale. Außerdem gibt es eine kleine Essecke direkt am Turbinenfenster. Insgesamt hat der Umbau 4400 Euro und jede Menge Arbeit gekostet. Für frische Luft sorgen gleich mehrere Türen in der Turbine. 

Corona verzögert Testfahrt mit dem ungewöhnlichen Camper

Getestet hat Jones seinen ungewöhnlichen Wohnanhänger allerdings noch nicht. Der Grund: die Corona-Pandemie. Das will der Brite allerdings noch nachholen, sobald es in seinem Land wieder möglich ist. Denn trotz großzügiger Kaufangebote will er seinen Selfmade-Camper erst mal behalten.