In der Karibik gibt es türkisblaues Wasser und weiße Strände wie auf einem Postkartenmotiv – wer würde da nicht gerne wohnen? Wer diesen Traum zumindest für eine Zeit lang leben möchte, könnte ihn demnächst auf Barbados verwirklichen. Denn: Die Regierung plant ein neuen Visum, mit dem Deutsche ein Jahr lang dort leben und arbeiten können.

Den sogenannten Barbados Welcome Stamp sollen Menschen aus Europa, Lateinamerika oder den USA nutzen können, die eigentlich von zu Hause aus arbeiten. Statt also nach dem Homeoffice Stadtluft zu schnuppern, könnten diese Personen nach der Arbeit dem Meeresrauschen lauschen und im warmen Sand unter Palmen chillen. 

Barbados: Regierung plant Urlauber-Visum, um Wirtschaft anzukurbeln

Die genauen Details sind aktuell noch nicht bekannt. Der Vorschlag kam von Barbados’ Premierministerin Mia Mottley, als am 12. Juli die Grenzen wieder für den internationalen Tourismus öffneten. So will sie die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Schwung bringen. Denn normalerweise reisen jedes Jahr mehr als 2,4 Millionen Menschen nach Barbados und geben dort rund 956 Millionen Euro aus, berichtet „The Sun“. Ein Großteil dieser Einnahmen fehle aber in diesem Jahr.

Mit einem negativen Corona-Test ist die Einreise nach Barbados möglich. Laut dem Auswärtigen Amt wird der kommerzielle Flugverkehr voraussichtlich im Juli nach und nach wieder aufgenommen. Am Flughafen und in der Öffentlichkeit besteht eine Maskenpflicht, und die örtlichen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.