Katalonien und die Balearen haben es vorgemacht, jetzt ziehen einige Regionen in Spanien nach: Dort gilt eine verschärfte Maskenpflicht. Seit dem 13. Juli müssen Touristen und Einheimische auf der Straße immer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – auch, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ausnahmen gibt es am Strand, an der Uferpromenade oder in der Natur, wo der Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann.

Neben den Balearen-Inseln gilt auch in Katalonien, der Extremadura, Galizien und einem Teil des Baskenlandes überall die Maskenpflicht. Nun ziehen die Gemeinden Andalusien, Aragon, La Rioja und Navarra nach und verschärfen die Maßnahmen sogar. Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden, müssen Urlauber und Einheimische ab dem 15. Juli auch am Strand der Costa del Sol eine Maske tragen.

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Missachten der Maskenpflicht an der Costa del Sol kostet 100 Euro Strafe

Elias Bendodo, ein Sprecher der andalusischen Regierung sagte: „Die Maske gehört zu unserem Outfit, wir müssen sie immer den ganzen Tag tragen – auch bei Strandspaziergängen und in Schwimmbädern.“ Nur Besucher, die im Meer oder im Pool baden oder sich sonnen, ohne sich zu bewegen, dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Werden die Maßnahmen missachtet, droht eine Strafe von 100 Euro, berichtet die Tageszeitung „La Opinión de Málaga“.

Um zudem für mehr Social Distancing zu sorgen, dürfen sich ab sofort nur noch 25 statt 65 Personen im Freien treffen, und für Innenräume wurde die mögliche Anzahl an Menschen von 30 auf zehn reduziert.