Weißer Sandstrand, Blick auf den Zuckerhut: Es hat durchaus seinen Grund, dass die Copacabana in Rio de Janeiro ein Touristen-Magnet ist. Doch Hoffnungen, bald wieder an den berühmten Stränden der brasilianischen Metropole zu liegen, macht nun Bürgermeister Marcelo Grivella zunichte. 

Er sagte, die Stadt wolle ihre Strände erst dann wieder vollständig öffnen, wenn eine Impfung gegen Covid-19 gefunden sei, berichtet das Portal „travelandleisure.com“. Brasilien ist hart gebeutelt von der Corona-Pandemie, schon mehr als 1,8 Millionen Menschen haben sich mit dem Virus infiziert und mehr als 70.000 sind infolge der Erkrankung gestorben (Stand: 11. Juli). 

Corona in Brasilien: Sonnenbaden an der Copacabana erst mit Impfstoff

Dennoch hatte die Stadt Anfang Juli erste Lockerungen beschlossen und umgesetzt. So sind Wassersport und Sport generell an den Stränden wieder erlaubt, auch Bars und Restaurants durften unter Auflagen wieder öffnen. Doch da zu viele Menschen gegen die Corona-Regeln verstoßen und keine Masken getragen sowie keinen Mindestabstand gehalten haben, werden nun Bußgelder verhängt. 

Orte, an denen man keine Maske tragen könne, will man nach derzeitigem Stand allerdings erst öffnen, sobald es einen Impfstoff gibt, so Crivella. Am Strand liegend würde man eher keine Maske nutzen – und damit steigt das Infektionsrisiko. Sonnenbaden wäre damit erst wieder möglich, wenn die Impfung für die Allgemeinheit zugänglich ist.