Nach wochenlanger Covid-19-Zwangspause ist auch ein Großteil der Reedereien bereit für einen Neustart. Hierzu zählt auch der norwegische Anbieter Hurtigruten.

Doch die Kreuzfahrt selbst läuft in Zeiten der Corona-Krise anders ab als im Normalfall. Zwar segeln die Schiffe noch immer 14 Tage lang von Hamburg nach Norwegen. Allerdings bleiben die Passagiere nun an Bord – ausnahmslos. Der Grund: Das Schiff macht unterwegs keinen Halt.

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Hurtigruten kann nicht in den Häfen von Norwegen anlegen 

Schuld daran sind die noch immer geschlossenen Landesgrenzen, die Hafenanläufe unmöglich machen. Dazu kommen nach Angaben des Auswärtigen Amtes Einreisebeschränkungen in Norwegen. Denn derzeit sind nur Bürger des Europäischen Wirtschaftsraums, die ihre Familie besuchen, Studierende, die ein Auslandssemester vor Ort machen, und Saisonarbeiter erwünscht. Und wer sich für die Kreuzfahrt entscheidet, ist anschließend zu einer zehntägigen Quarantäne verpflichtet.

Langweile kommt auf dem Kreuzfahrtschiff, das keinen Halt macht, allerdings nicht auf. Denn die Passagiere haben trotz der Ausgangssperre Zugang zu Schlauchbooten, Kajaks und Paddle-Boards. 

Kreuzfahrt nach Norwegen: Sind deutsche Touristen bald willkommen?

Die Einreisebeschränkungen in Norwegen gelten vorerst bis zum 14. Juli. Daher rechnet Hurigruten mit einer baldigen Aufhebung für Urlauber aus Ländern, in denen die Corona-Krise abklingt. Damit Passagieren dann genügend Optionen zur Verfügung stehen, plant das Unternehmen, zu diesem Zeitpunkt mit 14 ihrer 16 Schiffe in See zu stechen.