Reggae-Musik hören auf Jamaika, spazieren gehen an den weißen Stränden von Barbados oder ein nettes Gespräch mit den Einheimischen der Dominikanischen Republik führen – das können Reisende ab Juli wieder, weil viele Inseln der Karibik ihre Grenzen wieder für internationale Touristen öffnen.

Kuba: Urlaub ja, aber ohne Kontakt zur Lokalbevölkerung

Auch Kuba begrüßt seit dem 1. Juli wieder Ausländer, doch die Reise dorthin ist an Bedingungen geknüpft: Das Land will die All-inclusive-Urlauber wegen der Corona-Pandemie auf fünf Inseln vom Rest der Nation isoliert halten. Kontakt zur Lokalbevölkerung soll vermieden werden.

So soll das Virus nicht wieder im Land ausbrechen, der Tourismus als wichtige wirtschaftliche Quelle aber wieder hochfahren. Denn: Derzeit werde auf der beliebten Urlaubsinsel mit rund elf Millionen Menschen täglich nur eine Handvoll an Corona-Fällen gemeldet, berichtet der Sender „NBC News“. 

Kuba-Urlauber müssen nach positivem Corona-Test wieder abreisen

Die Urlauber werden mit Charterflügen zu den Inseln oder nach Zentralkuba gebracht, wo sie einen Corona-Test bestehen müssen. Alle, die negativ getestet wurden, dürfen direkt zu ihren Hotels fahren. Jeder, der positiv getestet wird, wird isoliert und dann wieder in die Heimat zurückgeschickt. Die genauen Details bleiben aber unklar.

Die Touristenbusse dürfen auf dem Weg zu den Resorts keinen Halt einlegen. Ein Polizist soll die Regel im Bus durchsetzen. Außerdem dürfen Besucher keine Autos mieten oder Ausflüge außerhalb der eingezäunten Küstenorte unternehmen.