Das Buch um den Abenteurer erschien 1996, elf Jahre später wurde „Into the Wild“ auf die Leinwand gebracht – der Film erlangte Kultstatus. Er erzählt die wahre Geschichte von Aussteiger Christopher McCandless, der alles hinter sich ließ und in die Wildnis Alaskas floh. Dort fand er einen Bus und blieb.

Das Abenteuer wurde für McCandless zum Verhängnis – er verhungerte. Auch für viele Menschen, die sich auf den Weg in Richtung des berühmten „Magic Bus“ im Denali-Nationalpark machten, endete das Abenteuer im Krankenhaus oder gar tödlich. Damit ist nun Schluss, denn das verrottende Fahrzeug wurde von einem Helikopter aus der Wildnis geflogen.

Video: Hier wird der „Into the Wild“-Bus aus der Wildnis geflogen 

„Wir wollen die Menschen ermutigen, Alaskas wilde Gebiete auf sichere Art und Weise zu genießen. Wir verstehen, welchen Einfluss dieser Bus dabei spielt“, sagte Corri Feige, Kommissar für natürliche Ressourcen in Alaska, gegenüber der Nachrichtenagentur „Reuters“. Allerdings wären teure und gefährliche Reparaturmaßnahmen am Fahrzeug erforderlich gewesen – „und, noch wichtiger, es hat einige Besucher das Leben gekostet“, so Feige.

Zwei Menschen ertranken an Flussübergängen. Im April musste ein brasilianischer Tourist gerettet werden, Gleiches galt für fünf Italiener im Februar. Der Bürgermeister von Denali, Clay Walker, nannte die Entfernung des Busses „eine große Erleichterung“. Man wisse, dass es der richtige Schritt sei, um die öffentliche Sicherheit zu garantieren.