Hygiene ist in Zeiten der Corona-Krise das A und O. Denn um sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, ist vor allem häufiges und gründliches Händewaschen wichtig. Problematisch wird es, wenn vor allem auf öffentlichen Toiletten der Wasserhahn oder der Toilettendeckel zum Keimherd werden können, weil er von vielen Menschen berührt wird – und zwar vor dem Händewaschen.

Eine Sorge, die viele Flugzeug-Passagiere an Bord bald wohl nicht mehr haben werden, denn viele Airlines stellen ihre Bord-Toiletten nun auf weitgehend kontaktlose Nutzung um, wie der daran beteiligte Hersteller Haeco Cabin Solutions mitteilt. 

Kontaktlose Toilettenspülung und Mülleimer mit Infrarot-Sensor

Demnach gibt es für Fluggesellschaften in der Corona-Pandemie einige Möglichkeiten, die Toilette in der Luft kontaktlos zu gestalten. An vielen Airports nämlich finden Passagiere bereits entsprechende stille Örtchen vor.

So könnten Flugzeug-Toiletten künftig aussehen.

So bieten verschiedene Hersteller etwa einen Fußschalter für die Toilettenspülung, Handdesinfektionspender und Mülleimer mit Infrarotsensor an. Da es sich dabei allerdings um neue Produkte handelt, dauert es wohl noch eine Weile, bis Passagiere sie auch an Bord ihres Fliegers vorfinden. 

Einige Airlines allerdings haben bereits vor dem Coronavirus auf ähnliche Varianten umgestellt. Wer etwa die Toilette der Boeing 787 Dreamliner nutzt, der aktiviert die Klospülung, indem er mit der Hand winkt. Japanische Airlines haben außerdem Klodeckel und Sitze, die sich automatisch heben. Automatische Wasserhähne am Waschbecken sind ebenfalls bereits in zahlreichen Fliegern zu finden. 

Für die zwangsläufige Berührung des Griffes der Toilettentür hat allerdings noch niemand die perfekte Lösung für die Corona-Krise gefunden. Bis es so weit ist, reicht es vielleicht erst mal, den Griff mit einem Papiertuch anzufassen.