Wer seinen Urlaub beim Camping verbringt, nimmt sein „Haus“ mit – ideale Voraussetzungen für Reisen in Corona-Zeiten. Denn so können sich die Urlauber selbst versorgen und sind oftmals nicht auf Restaurants oder öffentliche Sanitäranlagen angewiesen. Trotzdem gilt es auch bei dieser Reiseform einiges zu beachten.

Diese Tipps solltest du beim Camping-Urlaub in Corona-Zeiten beachten

Wohnwagen und Wohnmobile sind im Vorteil. Mit dem eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil ist man weitgehend autark unterwegs. Nicht alle Campingplätze haben ihre Duschen und Waschräume bereits wieder geöffnet. Und wenn doch, dann kann es zu langen Schlangen vor Duschen und Toiletten kommen, weil auch in den Sanitäranlagen Abstandsregeln beachtet werden müssen. 

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Früh buchen! Beim Campingportal „camping.info“ hat sich die Zahl der Nutzer, die nach Campingplätzen gesucht haben, im Mai nach eigenen Angaben verdreifacht. Bundesweit berichten Campingplätz von enormer Nachfrage. Deshalb kann es unter Umständen schwer werden, spontan einen Stellplatz zu finden.

Maskenpflicht auf dem Campingplatz: Beim Betreten von Gebäuden – wie etwa Rezeption, Kiosk oder Toiletten – müssen Urlauber eine Maske tragen. Viele Campingplätze wickeln das Einchecken als Drive-in im Auto ab. 

Camping 2020 könnte teurer werden. Weil viele Campingplätze in den vergangenen Monaten herbe Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, rechnet der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland damit, dass viele Betriebe ihre Preise anziehen könnten. Hinzu kommen Anschaffungen für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, welche die Plätze zusätzlich Zeit und Geld kosten.

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Welche Campingplätze in Deutschland haben geöffnet?

Theoretisch dürfen alle Campingplätze in Deutschland seit einigen Wochen wieder öffnen. Aufgrund von Belegungsgrenzen oder aufwendigen Hygienemaßnahmen könnten sich trotzdem einige dazu entschließen, vorerst geschlossen zu bleiben. Auch im europäischen Ausland öffnen die Campingplätze erst nach und nach. 

Das Portal „camping.info“ hat deshalb einen neuen Suchfilter eingeführt. Wenn du diesen aktivierst, werden dir nur Campingplätze angezeigt, die bereits geöffnet haben.

Bei den Details zu dem jeweiligen Campingplatz findest du außerdem genaue Informationen zu möglichen Einschränkungen, etwa ob die Duschen geöffnet sind. Bislang haben mehr als 500 Campingplätze in Europa angegeben, ob sie wieder geöffnet haben und welche Einschränkungen Gäste erwarten.

Wildcamping in Deutschland: Die Alternative

Viele Campingplätze in Deutschland sind bereits ausgebucht, Wildcamping ist in weiten Teilen Deutschlands aber keine Alternative. Denn es ist verboten – wer bei dem illegalen Abenteuer erwischt wird, zahlt je nach Bundesland eine Strafe in Höhe von 100 bis 400 Euro.

Aber es gibt gute Alternativen: Auf dem Portal „Pop-up-Camps“ finden Urlauber freie Campingplätze, die bisher in wohl keinem Reiseführer stehen. Um dem Wildcampen entgegenzuwirken, das durch den Platzmangel entstehe, schafft  Betreiber Jobst Paepke auf ungenutztem Gelände in Deutschland sogenannte Pop-up-Camps.