Tuifly will den Flugbetrieb am 17. Juni wieder aufnehmen, doch die Corona-Krise fordert auch beim deutschen Ferienflieger Opfer: Die Flotte soll halbiert werden.

Das ist die Konsequenz daraus, dass das Geschäft in den vergangenen Monaten praktisch weggebrochen ist. Ziel sei, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren, das berichtet das Branchenmagazin „Airliners“.

Tuifly schließt Standorte: „Für Urlauber ändert sich nichts“

Es sollen zudem Standorte geschlossen werden, konkret geht es um Köln, Bremen und Münster-Osnabrück. Aber: „Wir schließen Basen an Flughäfen, von denen wir nicht fliegen – für den Urlauber ändert sich daher nichts“, so Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt gegenüber dem reisereporter.

Fliegt Tuifly ab November Langstrecke?

Auch der Start des Langstreckenprogramms liege wegen der Corona-Krise auf Eis. Eigentlich wollte Tuifly von November an mit zwei Maschinen des Typs Boeing 787 „Dreamliner“ von Düsseldorf aus in die Karibik fliegen und Urlauber nach Mexiko und in die Dominikanische Republik bringen. Ob diese Pläne noch umgesetzt werden, solle Ende Juli entschieden werden, berichtet „Airliners“.