Muss-mit-Liste: Deine persönlichen Gegenstände

Ein Klassiker – und nicht speziell für den Camping-Urlaub im Wohnmobil. Aber auch dafür solltest du Pass, Personalausweis, Führerschein (eventuell auch den internationalen), Krankenversichertenkarte, Bargeld, Kreditkarte, Fahrzeugpapiere und eine Liste mit Notrufnummern dabeihaben.

Eine Mitgliedschaft beispielsweise beim ADAC empfiehlt sich – ebenso ein Ersatzschlüssel. Nichts ist unangenehmer, als am Ende der Welt zu stehen und weit ab von jeglicher potenzieller Hilfe nicht mehr in die eigene fahrbare Wohnung zu kommen. 

Wer gerne auf Nummer sicher geht oder auch ein paar Tage abseits der Zivilisation unterwegs sein will, sollte auch auf seine Reiseapotheke achten: Fieberthermometer, Kopfschmerztabletten, Schmerztabletten und ein Mittel gegen Durchfall gehören auf jeden Fall hinein. 

Diese Gadgets erleichtern den Camping-Alltag

Es gibt ein paar Utensilien, die sich als unerlässlich bei Reisen in die Natur oder abseits der üblichen Zivilisation herausgestellt haben. Feuerzeug oder Streichhölzer gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Auch Kerzen sind oft hilfreich, etwa wenn man abends noch ein wenig draußen zusammensitzt, genauso wie Pinzetten sehr viel können, etwa Holzsplitter aus deinem Daumen entfernen.  

Ein Taschenmesser ist ein Allrounder-Gadget, das generell bei keiner Reise fehlen sollte. Das Gleiche gilt für Schere, Kabelbinder und Klebeband, für den Fall, dass schnell etwas repariert werden muss. Eine Stirnlampe ist für die Nacht absolut empfehlenswert. 

Und dann ist da eben noch die Sache mit der Gemütlichkeit: Tisch und Stühle zum Draußensitzen hat fast jeder Camper auf dem Schirm, aber hättest du auch an Sonnenschutz à la Sonnensegel oder Sonnenschirm gedacht? Oder an eine Decke, wenn es abends frisch wird, du aber noch draußen sitzen willst? Und für jene, die gerne das ultimative Gefühl an Freiheit genießen wollen: Wie wäre es mit einer Hängematte? 

Nützliche Technik: Diese Apps brauchst du

Generell solltest du natürlich an deine Versorgung in Sachen Elektronik denken. Kabeltrommel, Wechselrichter und Glühbirnen können immer mal gebraucht werden. Eine Powerbank ist inzwischen ein Muss auf jeder Reise, auch die üblichen Dinge wie Handy, Kamera, Ladekabel, Kopfhörer, Akkus und Speicherkarten solltest du nicht vergessen. 

Doch inzwischen gibt es speziell für Wohnwagen-Urlauber auch eigene nützliche Apps, die den Camper-Alltag erleichtern. Besonders gelobt wird in Foren die App „Park4night“. Dort finden sich zahlreiche Stellplätze in Europa.

Wildcampen mit dem Wohnmobil ist vielerorts verboten, dennoch gibt es einige abgelegene Parkplätze oder Stellflächen, wo du über Nacht bleiben darfst. Wo das ist, erfährst du in der App „Wild Camping“. Auch die App zur Stellplatz-Suche vom ADAC ist beliebt – ebenso wie die Pannendienst-App des ADAC. Google Maps oder Maps Me gehört wohl zum Standard-Repertoire.

Erste Hilfe bei der Autopanne

Notfallnummern des ADAC haben wir ja bereits als Punkt deiner Packliste genannt, aber vielleicht kannst du ja auch selbst Hand anlegen und bei kleinen Pannen direkt eingreifen? Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten sind ja ohnehin ein Muss, ebenso ein Feuerlöscher. 

Ein paar Dinge sind aber extra hilfreich: ein Ersatzkanister für Benzin mit Einfüllstutzen und ein Werkzeugkoffer beispielsweise. Aber auch ein Wagenheber, ein Radkreuz, ein Starthilfekabel und ein Abschleppseil können deine Panne deutlich angenehmer und kurzweiliger machen. 

Für die Gourmets: Das gehört in die Camping-Küche

Es kommt natürlich auf deine Reiseart an, wie gut die Küche in deinem Wohnmobil ausgestattet sein muss. Und auf deine Vorlieben. Bevorzugst du aufgewärmte Ravioli in Tomatensoße aus der Dose, benötigst du weniger Zubehör – ebenso, wenn du ohnehin viel in Restaurants und Gaststätten essen willst. 

In anderen Fällen, wenn du dich gesund und selbst versorgen willst, solltest du allerdings einige Dinge einpacken. Dazu gehört ein Camping-Kocher, eine Gasflasche und eine Kühlbox. Ein Topf und eine Pfanne gehören ebenso zur Grundausstattung wie eine angemessene Zahl an Tellern, Tassen und Gläsern sowie Besteck. 

An Zubehör empfiehlt sich ein Dosenöffner, möglicherweise auch ein Korkenzieher. Müllbeutel solltest du ebenfalls einpacken. Wenn du grillen möchtest, brauchst du natürlich einen Grill und Grillbesteck, je nach Grillart auch Grillkohle. 

Um Ordnung in deinem Wohnmobil zu halten, muss auch Geschirr spülen sein. Du solltest also eine Schüssel dabeihaben (falls du kein Spülbecken hast), Spülmittel und ein Küchentuch. Auch ein Lappen, um den Tisch abzuwischen, empfiehlt sich. 

Eine Grundausstattung an Lebensmitteln macht das Camper-Leben ebenfalls einfacher. Dazu gehören Gewürze wie Pfeffer, Salz und Öl – und was du sonst so im Alltag verwendest. Tee, Kaffee, Reis und Nudeln sind haltbare Lebensmittel und daher besonders gut für deinen Trip geeignet, ebenso wie Cornflakes.

Haltbar ist auch Essen in Dosen, etwa genannte Ravioli oder Eintöpfe. Wenn du mal keine Lust zum Kochen hast, es schnell gehen muss oder dir die frischen Sachen ausgehen, können diese Lebensmittel helfen, die Zeit bis zum nächsten Supermarkt-Besuch zu überbrücken. 

Hygiene: Auch im Camper ein Thema

Wer gerne möglichst frei stehen will oder zügig loskommen möchte, muss hygienisch einige Voraussetzungen schaffen. Denn aktuell sind die sanitären Anlagen auf Campingplätzen noch weitestgehend geschlossen. Camper müssen sich also selbst um die Körperhygiene kümmern. 

Du solltest auf jeden Fall Wasser dabeihaben, um dich fix waschen zu können oder beispielsweise die Zähne zu putzen. Das geht mit einem Kanister oder einer großen Flasche mitunter einfacher als mit einem Gartenschlauch oder Wasserhahn. Wenn du einen Wasseranschluss hast, ist ein Wasserschlauch aber durchaus auch nützlich. 

Es gibt Campingduschen und Camping-Toiletten, die derzeit unverzichtbar sind – außer du möchtest dich ohne Seife und Shampoo in einem Fluss oder See waschen. Auch Toilettenpapier und Taschentücher gehören ins Gepäck. Naturnahe Seife und Shampoo, das die Umwelt nicht belastet, ist anzuraten. An Zahnbürste und Zahnpasta denkst du sowieso, oder? 

Wenn du länger unterwegs bist oder mit wenig Kleidung reist, solltest du Waschmittel oder Rei in der Tube dabeihaben, um deine Sachen auszuwaschen. Für die kurze Hygiene zwischendurch eignen sich Reinigungstücher und Desinfektionsmittel. 

Das muss in den Kleiderschrank

Vorab: In vielen Fällen kann deine Kleidung nass werden, ob nun durch Regen, das Bad im Meer oder See, beim Waschen oder weil du etwas verschüttest. Deshalb empfiehlt es sich, eine Schnur einzupacken, die du als Wäscheleine nutzen kannst, sowie Wäscheklammern – denn möglicherweise weht der Wind deine Kleidung sonst weg. 

Im Wohnmobil wird es nicht so kalt wie im Zelt, deshalb ist Funktionskleidung nicht ganz so wichtig. Für die kühlen Abendstunden schadet ein Tuch nicht – das kannst du sonst auch einfach am Strand nutzen. Und Wollsocken sorgen immer für das Gefühl von zu Hause.

Vor der Abfahrt: Hast du alles?

Nicht nur beim Packen solltest du dir vorher Gedanken machen – bevor du auf große Tour gehst, solltest du dein Fahrzeug checken lassen. Ist dein TÜV noch gültig? Ist dein motorisierter Wegbegleiter umfassend versichert? Außerdem solltest du dich vorab, insofern du ins Ausland reist, um eine Auslands-Krankenversicherung kümmern. 

Ölstand und Reifendruck müssen kontrolliert werden. Ebenso solltest du sichergehen, dass alle Lichter, Fensterknöpfe und das Radio funktionieren. Vor der Abfahrt solltest du zudem volltanken, um nicht frühzeitig zu einer Pause gezwungen zu werden. Wer gerne auf Nummer sicher geht, bucht den ersten Stellplatz vor.