Die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen von Fluggesellschaften sollen sicherstellen, dass Reisende in Corona-Zeiten sicher unterwegs sind. Dazu gehört bei den meisten Airlines auch eine Maskenpflicht. Die Mundschutzpflicht bei Ryanair hat allerdings kürzlich einen Passagier erzürnt. Der Mann durfte nicht mitfliegen, weil er ohne einen Mundschutz boarden wollte.

Was ihn besonders störte: Die Ryanair-Mitarbeiter hatten keine Masken vor Ort, um diese an Passagiere zu verteilen. Seiner Ansicht nach müsse die Airline Masken zur Verfügung stellen, wenn sie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes als Pflicht einführe, anstatt Passagiere sofort vom Flug zu verbannen. 

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Seine Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern am Terminal teilte der Mann in einem Twitter-Video:

Demzufolge sei mindestens eine weitere Passagierin ebenfalls betroffen gewesen. Nach der Auseinandersetzung mit zwei Mitarbeitern habe die Polizei ihn aus dem Flughafen gebracht, berichtet die britische „Sun“. In einem Interview auf Twitter erklärte Ryanair-Chef Micheal O’Leary, dass es zwar eine Maskenpflicht gebe, Ryanair den Mundschutz den Passagieren aber nicht zur Verfügung stelle.

Ryanair hat sich bezüglich des Vorfalls bislang nicht gegenüber der Zeitung geäußert. Auch der reisereporter hat um eine Stellungnahme gebeten.

Maskenpflicht gehört bei vielen Airlines zu den Corona-Maßnahmen

Ryanair ist nicht die einzige Airline, die angesichts der Corona-Krise eine Maskenpflicht eingeführt hat. Auch die Lufthansa verpflichtet ihre Kunden dazu, im Flugzeug einen Mundschutz zu tragen. Die Maskenpflicht ist seit heute auch Teil der Beförderungsbedingungen. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr.

Bei British Airways, Air France, KLM, Wizz Air und zahlreichen weiteren Fluggesellschaften gilt ebenfalls eine Maskenpflicht.