Um Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch öffnete Italien als eines der ersten Länder nach der Corona-Krise wieder seine Grenzen. Der ein oder andere Urlauber hat sich bereits auf den Weg gemacht. 

Allerdings müssen die Touristen, die derzeit einreisen, noch einige Abstriche in Kauf nehmen. So haben viele Hotels und vor allem Restaurants noch immer geschlossen und werden erst Richtung Wochenende wiedereröffnen. Betriebe, die schon geöffnet haben, messen vor dem Eintreten der Gäste häufig Fieber. In Hotels kommt der Reinigungsservice nicht mehr während des Aufenthaltes, die Zimmer werden nur bei einem Belegungswechsel gereinigt.

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Zudem gilt auf öffentlichen Plätzen – etwa beim Promenaden-Spaziergang oder am Strand – eine Maskenpflicht. 

Erste Urlauber in Italien: Der große Ansturm bleibt zunächst aus

Robbie Feldmann war einer der ersten Urlauber, die in der Nacht einreisten. Der Kitesurf-Lehrer hat eine Surfschule am Gardasee, wie er dem Magazin „Guten Morgen, Deutschland“ auf RTL erzählte. „Was wir auch von unserer Schule mitbekommen, ist, dass viele noch einige Tage warten mit der Anreise. Sie sind verunsichert, weil die internationale Reisewarnung gilt derzeit ja auch noch“, sagt er. 

Feldmann selbst sei über den Brenner mit dem Auto gekommen. „Wir mussten ein Durchfahrformular an der Grenze zu Österreich ausfüllen, das ging auch vor Ort. Die Grenze zu Italien war frei, es war eine angenehme Anreise, man konnte super durchfahren.“ 

RTL berichtet, mit Campingplatz-Besitzern an dem See, der auf dem Areal von Trentino-Südtirol, Lombardei und Venetien liegt, gesprochen zu haben. Im Laufe des Mittwochs würden rund 20 deutsche Touristen erwartet – ob diese tatsächlich kommen würden, sei aber nicht gewiss.