Weitläufige Sanddünen, breite Strände und tropische Wälder: Die Kanaren gehören neben den Balearen und Barcelona zu den beliebtesten Reisezielen Spaniens. Und auch im Corona-Sommer wird eine Reise dorthin wohl möglich sein – eine günstige Entwicklung der Pandemie vorausgesetzt. 

Denn nachdem zunächst die spanische Zentralregierung verkündet hat, die Grenzen im Juli für Touristen wieder öffnen zu wollen, zieht die Inselregierung nach. 

Kanaren gehören zu ersten Testern der Corona-Tracing-App

Laut einer Pressemitteilung sollen ab dem 1. Juli 2020 wieder erste internationale Flüge auf den Kanarischen Inseln landen dürfen. Dann soll der Tourismus auf den Kanaren schließlich wieder anlaufen.

Damit das für Urlauber und Einheimische während der Pandemie auch sicher ist, gehören die Insulaner zu den ersten Testern der Corona-Tracing-App. Die App verfolgt das Ziel, Kontaktpersonen im Falle einer Coronavirus-Infektion ermitteln zu können, um die unkontrollierte Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. 

Die Ministerin für Tourismus, Industrie und Handel der Kanarischen Inseln, Yaiza Castilla, betont: „Die Kanarischen Inseln sind von der spanischen Regierung als erstes spanisches Gebiet ausgewählt worden, die neue Covid-19-App zur Kontaktverfolgung zu testen. Dies bestätigt uns darin, dass der Archipel bestens darauf vorbereitet ist, sich wieder sicher für Touristen zu öffnen.“

Die Corona-Tracing-App soll es künftig auch europaweit ermöglichen, Reiseströme nachzuvollziehen und dadurch mögliche Gefahrenherde für ein erneutes Aufblühen der Pandemie frühzeitig zu identifizieren und zu kontrollieren.