Ein Roadtrip, um ein Land zu erkunden, kann ein echtes Abenteuer sein – vor allem mit einem Mietwagen. In Corona-Zeiten haben sich die Regeln dafür allerdings etwas verändert. Wir verraten dir, worauf du achten solltest. 

Schutzmasken beim Autofahren aufsetzen

In Deutschland dürfen mittlerweile wieder Familien und Freunde zusammen in einem Auto fahren, die nicht aus einem Haushalt stammen. Allerdings sollte weiterhin auf Fahrgemeinschaften verzichtet werden. Abhängig von der Autovermietung sind eventuell Schutzmasken bei der Autofahrt nötig.

Dabei sollte vor allem der Fahrer darauf achten, dass die wesentlichen Gesichtszüge weiterhin zu sehen sind. Ansonsten könnte ein Bußgeld von 60 Euro drohen.

In einigen Mietautos könnte es sein, dass du eine Mund-Nasen-Maske tragen musst. (Symbolbild)

Laut ADAC-Juristen sollten handelsübliche Masken kein Problem sein, da das Gesicht im Normalfall weiterhin zu erkennen ist. Selbst gemachte Masken könnten das Gesicht zu weit verdecken.

Wenn der Fahrer mit einem Mudschutz eine Ordnungswidrigkeit begeht, dann aber nicht ermittelt werden kann, droht dem Halter eine Fahrtenbuchauflage. 

Mietwagen: Für Versicherungsschutz alle Fahrer angeben

Wichtig für den Versicherungsschutz wiederum ist, dass alle Fahrer beim Vermieter angegeben werden. Soll also auch mal der Beifahrer als Fahrer einspringen, dann sollte der als Zusatzfahrer eingetragen sein und alle nötigen Unterlagen mitführen.

Ein Zusatzfahrer kostet oft rund 10 Euro zusätzlich pro Tag. In manchen Fällen ist der zweite Fahrer aber inklusive und damit das Angebot günstiger. Also vergleiche vor dem Mieten verschiedene Anbieter.

Portale für Mietwagen vergleichen

Nimm dir Zeit zum Vergleichen und lies die Bewertungen auf Portalen wie Check24.de, Billiger-mietwagen.de oder Mietwagen-check.de. So sparst du Geld und möglichen Ärger. Außerdem halten die Portale die Mietbedingungen ausländischer Vermieter auf Deutsch bereit.

Achte auf deine Vertragspartner bei Mietautos

Achte vor dem Mieten darauf, wer genau deine Vertragspartner sind. Oft schließt du einen Vertrag zwischen Vermittler und Vermieter 

Denn: In der Ergeb­nisliste der Portale stehen fast nur Angebote von Vermitt­lern, zum Beispiel von Auto­Europe, CarDelMar und Sunny Cars. Um dir ein möglichst günstiges Angebot machen zu können, schließen sie mit Auto­vermietern am Urlaubs­ort Verträge mit einer Voll­kasko­versicherung ab, bei der du im Schadens­fall eine Selbst­beteiligung leisten musst. Den Mietwagen zahlst du dann beim Vermittler im Voraus.

Vermittler und Vermieter – das ist der Unterschied

Mit dem Vermieter schließt du erst am Urlaubs­ort den Miet­vertrag für das Auto ab. Er legt die Höhe der Selbst­beteiligung fest – meist in Höhe der Kaution – und ob du etwa für einen Kinder­sitz oder ein Navi zusätzlich bezahlen musst. Eine Kaution von 800 bis 1.100 Euro ist in beliebten Urlaubsorten für einen Kleinwagen üblich. Aber keine Sorge: All diese Informationen listen die Vergleichs­portale auf.

So filterst du die Selbstbeteiligung bei Mietportalen heraus

Wenn du keine Selbstbeteiligung möchtest, kannst du dich vor den Kosten schützen, indem du in der Filterfunktion der Portale „ohne Selbst­beteiligung und keine Zahlung“ anklickst. Dann solltest du nur Verträge mit einer Voll­kasko­versicherung erhalten, bei der du bei einer Beule, einem Kratzer oder einem größeren Schaden kein Geld vorschießen musst, um es dir vom Vermittler im Nachhinein zurück­zuholen.

Bei einem Roadtrip kannst du die Vielfalt Deutschlands entdecken.

Die Variante ohne Zahlung einer Selbstbeteiligung kostet für kleine Autos – abhängig von Urlaubs­ort, Anbieter und Saison – zwischen 15 Euro und 60 Euro mehr pro Woche. Die Kaution ist dafür oft deutlich nied­riger. Wichtig: Prüf, ob bei der „echten“ Voll­kasko­versicherung auch Glas, Reifen und das Dach des Autos mitversichert sind. Falls nicht, klick dies auf alle Fälle an.