Nach wochenlangem Lockdown haben die Griechen am Wochenende bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius endlich wieder an allen Strandabschnitten im Meer schwimmen können. Denn: Die Regierung hat die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelockert, wodurch alle Strände wieder öffnen durften – an nicht organisierten Strandabschnitten war das Baden im Meer nie verboten.

Für das Badevergnügen gibt es allerdings strenge Auflagen: Pro 1.000 Qudratmeter sind nur 40 Menschen erlaubt, zwischen den Sonnenschirmen ist ein Abstand von vier Metern nötig, und nur zwei Liegen dürfen darunter stehen. Am Strand dürfen kein unverpacktes Essen und kein Alkohol verkauft werden – sonst drohen Schließungen und hohe Geldstrafen.

Drohnen erinnern an Abstandsregeln an Stränden in Griechenland

Trotz der strengen Regeln besuchten viele Menschen die Strände. Das führte Medienberichten zufolge zu langen Warteschlangen. An einigen Stränden flogen sogar Drohnen über die Köpfe der Strandbesucher und erinnerten an die Abstandsregeln. 

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist Griechenland nicht so stark von der Pandemie betroffen. Deshalb hofft der griechische Hotelierverband auf die Öffnung der Grenzen am 1. Juni. Wirtschaftlich gesehen ist das Land auf den Tourismus angewiesen. Durch die Pandemie könnte jedes dritte Hotel pleitegehen.