Die Reisewarnungen werden für 29 Länder ab Mitte Juni aufgehoben, die ersten Länder wie Italien und Österreich haben bereits in dieser Woche ihre Grenzen wieder für Touristen geöffnet. Mit den Zeichen der Erholung sehen auch die Flughafenbetreiber von Berlin-Tegel wieder etwas Licht – und kündigten nun an, eine Schließung zum 15. Juni doch nicht mehr in Betracht zu ziehen.

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Darum bleibt der Flughafen Berlin-Tegel doch geöffnet

Durch die Lockerungen und die Ankündigung von immer mehr Airlines, ihr Angebot wieder auszubauen, sei „absehbar, dass der Flugverkehr wieder anzieht und innerhalb von einigen Wochen deutlich mehr Flugzeuge und Passagiere zu erwarten sind“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Bis Mitte Juni soll die Anzahl der täglichen Flüge bei 40 liegen, einen Monat später schon bei mehr als 100. Die Passagieranzahl wird sich in sechs Wochen nach Schätzungen von aktuell 3.000 bis dann 20.000 erhöhen. 

„In dieser neuen Situation wird der Flughafen Tegel ab Juli/August wieder gebraucht“, heißt es weiter – deshalb ziehe man den Antrag auf die vorzeitige Schließung zurück. Nun soll Tegel wie ursprünglich geplant am 8. November 2020 vom Netz gehen, kurz nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER. 

Erst vor zwei Wochen hatten die Regierungen von Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg entschieden, dass Berlin-Tegel am 15. Juni vom Netz gehen kann. Die Pause war erst einmal für zwei Monate vorgesehen. Allerdings hatte sich nach Angaben des „Tagesspiegels“ Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup skeptisch geäußert, dass Tegel nach der Pause den Betrieb noch einmal aufnehmen würde.