Handtücher dicht an dicht und etliche Badende, die sich in den Wellen tummeln: Dieser Anblick ist zur Hauptsaison auf Mallorca kein seltener. Aktuell herrscht an den Stränden der beliebten Balearen-Insel aber noch gähnende Leere. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen darf man in Spanien erst frühestens ab dem 8. Juni wieder an den Strand. 

Doch auch nach diesem Datum könnte der Strandbesuch anders aussehen, als Mallorca-Urlauber es von vorherigen Jahren gewohnt sind. Denn um das Ansteckungsrisiko weiterhin gering zu halten, plant die Zentralregierung mehrere Beschränkungen. Das geht aus einem Papier hervor, das dem „Mallorca Magazin“​ vorliegt.

Strandurlaub in Corona-Zeiten: Mindestabstand und Besuchergrenze?

Demnach soll zwischen Handtüchern und Sonnenschirmen ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Bei Wind soll dieser sogar noch größer ausfallen. Außerdem sollen zunächst nur Gruppen mit maximal zehn Leuten nah beieinander liegen dürfen. Die Zentralregierung fasst darüber hinaus eine Höchstzahl an Besuchern, die gleichzeitig an den Strand dürfen, ins Auge. So könnte es auf dem Weg zum (Sonnen-)Baden zu Warteschlangen kommen. Plexiglasboxen, wie sie zunächst in Italien angedacht wurden, stehen offenbar nicht zur Debatte.

Allerdings könnten Spaziergänge an den Uferpromenaden zeitlich eingegrenzt werden. Die Regierung erwägt, diese nur morgens und am späten Nachmittag zu erlauben. Sport soll am Strand gänzlich verboten werden.

Ohnehin müssen wir uns noch etwas gedulden, bis wir wieder nach Mallorca reisen können. Zwar dürfen am Montag die Hotels und die Gastronomie unter strengen Auflagen wieder öffnen. Zunächst dürfen aber nur Mallorquiner auf ihrer Insel Urlaub machen. Die Hoteliers der Insel hoffen auf ein Anlaufen des Auslandstourismus im Juli.