Berge, Meer und Kultur: Deutschland hat viel zu bieten – auch deshalb machen jedes Jahr Millionen Menschen Urlaub im eigenen Land. Und in der Corona-Pandemie ist diese Art des Reisende beliebter denn je. Obwohl wir in Deutschland aus vielen Möglichkeiten und Orten wählen können, wird es in diesem Herbst an den beliebten Touristen-Spots aller Wahrscheinlichkeit nach vor allem eines sein: ausgebucht.

Der perfekte Zeitpunkt also, um sich mal abseits der bekannten Pfade zu bewegen. Wir haben uns auf die Suche nach sehenswerten Orten gemacht, die so in kaum einem Reiseführer zu finden sind. Im Überblick zeigen wir dir unsere Favoriten für den Herbsturlaub – einer für jedes Bundesland.

Besuch den Gnadenhof für Bären in Hart, Bayern

Wer an Bayern denkt, der hat oft direkt beeindruckende Berglandschaften und heimelige Dörfer im Kopf. Und wer genau das für seinen Sommerurlaub sucht, der findet zahlreiche Ausflugstipps dafür in vielen Reiseführern. Wir zeigen dir diesmal, dass es auch in Bayern deutlich mehr gibt als frisch gebrautes Bier und Weißwurst, als Dirndl und Après-Ski. 

Und zwar schicken wir dich zum Gnadenhof für Bären im kleinen Örtchen Hart im Landkreis Rottal-Inn. Auf dem Grundstück des Vereins Gewerkschaft für Tiere leben Bären, die vorher im Zirkus oder als Tanzbär in Osteuropa auftreten mussten. Und weil die Tiere in ihrer neuen Heimat viel Ruhe brauchen, liegt das Areal etwa zehn Kilometer entfernt vom Ortskern der Gemeinde Bad Füssing etwas versteckt im Wald. 

Auf dem bayerischen Gnadenhof bei Hart leben Bären, die vorher im Zirkus auftreten mussten. (Symbolbild)

Wer die braunen Riesen aber beobachten möchte, der kann das jederzeit tun: Auf dem 1,5 Kilometer langen Rundweg um das Gelände herum. Am besten reist du bereits mit dem Fahrrad an, um die teilweise sehr scheuen Tiere nicht zu verschrecken.

Dann siehst du vielleicht glückliche Braunbären beim Planschen, auf dem Streifzug oder kannst sie dabei beobachten, wie sie miteinander spielen.

Wandere durch die Weinberge in Baden-Württemberg

Der Schwarzwald in Baden-Württemberg ist quasi der Inbegriff der Naherholung im Bundesland. Aber Schwarzwald ist nicht gleich Schwarzwald, denn er teilt sich auf in viele kleine Ortschaften, Waldgebiete und Weinberge. Letzteres haben wir uns einmal genauer angeschaut und sind dabei auf einen zauberhaften Ort gestoßen, der nicht allzu bekannt ist. 

Sasbachwalden ist ein kleines Winzerdorf am Westrand des Nationalparks. Und trotz seiner Größe hat es einiges zu bieten: den denkmalgeschützten Ortskern, umgeben von Weinbergen, Kastanienwäldern und saftig grünen Wiesen. Der Ort ist also der perfekte Ausgangspunkt für eine ausgiebige Wandertour durch die Weinberge des Schwarzwaldes. 

Sasbachwalden liegt im Westschwarzwald in Baden-Württemberg.

Übrigens: Für den Durst unterwegs gibt es am Wegesrand immer mal wieder kleine Schnapsbrunnen. Gegen eine kleine Spende kannst du dich dort mit einem Obstler oder Likör für die nächste Etappe wappnen. 

Erkunde die Villenkolonie Grunewald in Berlin

Berlin ist vor allem bunt, laut und dreckig? Nicht überall. Zwar macht der urbane Charme die pulsierende Hauptstadt irgendwie auch aus, aber es gibt ebenso einige Ecken Berlins, die eine andere Sprache sprechen. Zum Glück zieht es die meisten Touristen eher an bekannte Orte wie den Alexanderplatz, den Kurfürstendamm oder in die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg. 

Deshalb kannst du die Villenkolonie im Grunewald in aller Ruhe erkunden. Und das lohnt sich, denn die prachtvollen Gebäude, die ab 1889 gebaut wurden, präsentieren sich so ganz anders als der Rest von Berlin: weitgehend sauber und gelegen am malerischen Koenigssee. Und beides erreichst du in nur zwanzig Gehminuten vom Kurfürstendamm aus.  

Die beeindruckende Villa Noelle in Grunewald steht seit Jahren leer.

Übrigens leben in der sogenannten „Millionärskolonie“ auch heute noch einige Prominente. Auf dem Weg vom Ku’damm zum Koenigssee kannst du also auch mal einem Star begegnen und läufst außerdem auch an der ein oder anderen Botschaft vorbei. 

Besteige den Blumenthaler Aussichtsturm in Brandenburg

Wälder, Felder und Wiesentäler: Brandenburg zeichnet sich besonders durch die grüne Natur im ganzen Bundesland aus. Wenn es um einen erholsamen Kurzurlaub im grünen Gürtel Berlins geht, dann ist oft die Rede vom Spreewald. Kein Wunder, denn der verzaubert mit seinen kleinen Dörfern und der mit Kanälen durchzogenen Waldfläche Jahr für Jahr Abertausende Touristen. 

Aber: Dahin wollen wir dich diesmal nicht schicken. Zwar ist unser Geheimtipp für waschechte Brandenburger keine wirkliche Neuheit, aber Touristenmassen wirst du dort trotzdem vergeblich suchen. Dafür bekommst du eine atemberaubende Aussicht und viel Natur. Die Rede ist vom Blumenthaler Aussichtsturm in der Prignitz. 

Vom Blumenthaler Aussichtsturm kannst du auf die Prignitzer Landschaft schauen. (Symbolbild)

Der Turm ist stolze 45 Meter hoch und bietet dir einen guten Ausblick auf die Wälder und Täler Brandenburgs. Den Blick musst du dir allerdings verdienen: Denn 187 Treppenstufen trennen dich vom Prignitz-Panorama. Barrierefrei ist das Ganze also nicht wirklich, es lohnt sich aber allemal. 

Verweile in der Stadtmühle in Bremen

Wer Bremen besucht, der schlendert oft durch die engen Gassen des Schnorrviertels, besucht den Hafen und den Bremer Dom. Kein Wunder also, dass sich an diesen Orten meistens viele Menschen tummeln. Aber wusstest du, dass es mitten in Bremen eine kleine, aber feine Stadtmühle gibt? Wenn nicht, dann geht es dir wohl wie sehr vielen Touristen.

Denn der beschauliche Ort wird oft übersehen. Grund genug für dich, bei deinem nächsten Bremen-Trip genau dorthin zu gehen und einmal genau hinzusehen. Denn die Mühle erzählt eine lange Geschichte, steht sie doch bereits seit dem Jahr 1699 dort. Na ja, fast, denn im Jahr 1832 brannte die Mühle ab und wurde ein Jahr später wieder aufgebaut. Seit dem Jahr 1997 wurde sie schließlich restauriert, und wo früher Mehl gemahlen wurde, ist heute Kaffee.

Die Kaffeemühle am Wall in Bremen bietet einen grünen Fleck inmitten der Stadt.

Die Kaffeemühle findest du in der Bremer Innenstadt am Wall inmitten einer idyllischen Grünfläche am Wasser, wo du gut und gern auch eine Picknickdecke aufschlagen kannst. Eigentlich gibt es in der Kaffeemühle auch Gegrilltes neben Kaffee und Kuchen, aufgrund der Corona-Krise gibt es das aber derzeit nur zum Mitnehmen.

Entspann dich im Jenischpark in Hamburg

Hamburg ist die Stadt der Musicals, die Stadt am Wasser, die Stadt der Fischbrötchen und die Stadt mit der berühmt-berüchtigten Reeperbahn. Die Hansestadt bei einem Kurzurlaub wirklich zu erfahren ist nahezu unmöglich. Umso wichtiger ist es, zu priorisieren: Was willst du wirklich sehen von deinem Reiseziel?

Wenn dein Fokus auf Entspannung und unentdeckter Schönheit liegt, dann sollte unser Geheimtipp deine Hamburg-Bucket-List unbedingt ergänzen. Denn der Jenischpark gehört zwar unter den Hamburgern selbst zu den beliebtesten Naherholungsgebieten, bei Touristen allerdings ist er noch eher unbekannt. 

Der Eingang zum Jenischpark in Hamburg.

Dabei gehört der Park zu den bedeutendsten Landschaftsgärten in Norddeutschland und bietet viele schöne Ecken zum Entspannen. Du findest ihn in Hamburg-Othmarschen am Geesthang über der Elbe bei Teufelsbrück. 

Mach eine Planetenwanderung in Kassel, Hessen

Im Zentrum einer Reise nach Hessen stehen oft Städte wie Frankfurt am Main oder Wiesbaden. Kein Wunder, denn sie bieten auch viele Anlaufpunkte für Urlauber. Das Bundesland allerdings besteht aus weitaus mehr als den typischen Metropolen. So bietet Hessen zwischen den großen Städten viele Wälder und Berge, viel Kultur in kleineren Städten wie Marburg, Gießen und Kassel. 

Bleiben wir einmal bei der Documenta-Stadt Kassel. Dort kannst du etwas in der Form weltweit Einzigartiges erleben: eine Planetenwanderung. Denn auf dem Planetenwanderweg im Stadtpark Karlsaue findest du die Planeten unseres Universums in Abstand und Größe etwa um eine Milliarde verkleinert wieder. 

Ausgangspunkt der Planetenwanderung ist das Barockschloss Orangerie im Stadtpark Karlsaue in Kassel.

Start der Landkarte des Universums ist das Planetarium in der Orangerie im Park. Von dort aus kannst du dann entlang der Planeten durch den idyllischen Park wandern. Der Wanderpfad ist übrigens ein Geheimtipp, der eigentlich keiner sein sollte: Du musst schon genau hinschauen, um einige der Planeten zu finden. 

Durchquere die Kanäle von Papenburg in Niedersachsen

Niedersachsen bietet mit der Lüneburger Heide, Küstenstädten wie Cuxhaven und Städten wie Hannover und Braunschweig jede Menge Stoff für einen abwechslunsgreichen Kurzurlaub. Das Bundesland ist geprägt von weitläufigem Flachland und lockt viele Besucher an die vielen Seen, die es zu entdecken gibt. 

Einen See gibt es zwar in Papenburg nicht, aber dafür ist die historisch geprägte Stadt von mehreren Kanälen durchzogen, in denen insgesamt sechs Segelschiffe ankern, die das Stadtbild in ein ganz besonderes verwandeln. Das bedeutet nämlich auch, dass immer mal wieder ein Schiff durch die Stadt fährt.

Das Schiff „Marghareta von Papenburg“, eine Kuff, liegt im Hauptkanal in Papenburg.

Bei Niedersachsen wird die Kleinstadt deshalb auch liebevoll das „Venedig des Nordens“ genannt. Touristen allerdings tummeln sich eher selten in der schönen Altstadt Papenburgs. Das sollte sich aber ändern: Du findest dieses schöne Fleckchen Erde im Landkreis Emsland. 

Trau dich ans Lemgoer Junkerhaus in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist vor allem Köln, Düsseldorf und das gesamte Ruhrgebiet. Das Bundesland hat aber auch im Kleinen vieles zu entdecken. Wir haben für euch einen kuriosen Ort gefunden, der aber skurril schön ist und Material zum Gruseln bietet: das Junkerhaus in Lemgo bei Bielefeld. 

Bereit für einen Adrenalinkick? Dann gehört das bei einigen Einheimischen als Gruselhaus bekannte Objekt auf jeden Fall auf deine Bucket List. Diese lernten das Künstlerhaus erst nach jahrelangem Stillstand so richtig zu schätzen und restaurierten es schließlich in den 90er Jahren. 

Das Junkerhaus in Lemgo ist heute auch ein Museum.

Um den Grund dafür zu verstehen, machen wir einen kurzen Exkurs in die Geschichte: Karl Junker lebte von 1850 bis 1912 als Künster mit kurzen Pausen in Lemgo. Er schuf das Fachwerkhaus, das übersät mit Holzschnitzereien ist, aus unerfüllter Liebe. Das jedenfalls erzählt man sich in Lemgo. Junker selbst wurde als ein Mann beschrieben, der gespenstisch aussah und verstört wirkte. Das Haus soll er laut Zeitzeugen nicht oft verlassen haben, er war eher ein Einzelgänger.

Bestaune die Ivenacker Eichen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland des Wassers: Die Mecklenburgische Seenplatte lockt mit ihren mehr als 1.000 Binnenseen und der schönen Natur Jahr für Jahr Hunderttausende Urlauber an, die Badeorte am Meer ergänzen das Angebot nur noch mehr. Ein Manko gibt es bei all den Orten allerdings: Sie könnten in diesem Sommer ordentlich voll werden. 

Wie wäre es deshalb also, alternativ die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns zu erkunden? Wir hätten da einen besonderen im Auge: die Ivenacker Eichen in der Nähe des gleichnamigen Ortes Ivenack. Die rund 1.000 Jahre alten Eichen ragen mit beeindruckender Erscheinung in die Höhe und gehören zu den ältesten Bäumen in Deutschland. 

Zwei Uralteichen im Nationalen Naturmonument Park Ivenacker Eichen bei Reuterstadt Stavenhagen mit teilweise abgebrochener Baumkrone.

Bei einer Wanderung durch den angrenzenden Tierpark und den grünen Nationalen Naturmonumentpark Ivenacker Eichen, in dem die Uraltbäume zu finden sind, kannst du die hohen Holzkonstrukte mit den kunstvollen Verästelungen bewundern.

Befahre die Moselschieferstraße in Monreal in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist bekannt für die schönen Weinberge, für historische Burgen und eine vielfältige Industrielandschaft. Und eine Wanderung durch die vielen Weinreben inklusive ausgiebiger Weinprobe gehört bei einem Kurzurlaub in dem Bundesland quasi einfach dazu. Wenn du die Moselschieferstraße in der Osteifel entlangfährst, dann findest du dazu mit Sicherheit das ein oder andere Angebot. 

Denn die 110 Kilometer lange Ferienstraße führt vorbei an vielen sehenswerten Orten in Rheinland-Pfalz. Wir möchten dir einen eher weniger bekannten Ort davon ans Herz legen: das kleine Örtchen Monreal in der Osteifel. Dort ist meistens nur am Wochenende etwas mehr los, wenn die Wochenendbesucher von der nahe gelegenen Stadt Koblenz den idyllischen Ort aufsuchen. 

 Ansonsten hast du die etwas skurril aber durchaus kunstvoll aufgearbeiteten und eng nebeneinander am Flussufer aufgereihten Fachwerkhäuschen und den beschaulichen Stadtkern fast für dich allein. Abgesehen von den gastfreundlichen Monrealern natürlich. 

Mach eine Tour durch den Urwald im Saarland

Das Weltkulturerbe Völkinger Hütte ist wohl eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Saarland. Aber auch die Saarschleife, die auf Social Media nicht selten mit den US-Canyons verglichen wird, und der Bostalsee, an dem sich jedes Jahr Tausende Wasserratten und Sonnenhungrige tummeln, sind Urlaubs-Aushängeschilder des Bundeslandes. 

Nach Saarbrücken hingegen verschlägt es meistens nur Leute, die mehr Lust auf Stadt als auf Natur haben. Dabei liegt direkt an der Stadtgrenze ein Ort, der sich so gar nicht nach Stadt anfühlt: der Saar-Urwald. Dort findest du bemooste Bäume, belebte Sümpfe und eine artenreiche Tierwelt und das alles direkt vor den Toren der Stadt Saarbrücken. 

Der Urwald vor den Toren der Stadt zwischen Saarbrücken und Riegelsberg ist naturbelassen und entwickelt sich von Jahr zu Jahr mehr zur Wildnis.

Am besten kommst du von den Ortsteilen Malstatt und Dufweiler zu dem Urwald, in dem auch der Friedwald Saarbrücken liegt, eine Art freier Friedhof im Wald. Der entsprechende Bereich ist aber gut ausgeschildert. 

Erklimm das Zittauer Gebirge in Sachsen

Wer in Sachsen nach einem Gebirge sucht, der landet am Ende meistens in der Sächsischen Schweiz. Un das ist auch absolut nicht verwunderlich, denn dort findest du eine wilde Berglandschaft, weite Täler und viele verwunschene Wälder. 

Sie ist aber nicht das einzige Gebirge in dem Bundesland, das du erklimmen kannst. Wir möchten dich nämlich ins deutlich weniger bekannte, aber nicht weniger schöne Zittauer Gebirge schicken. Die Barockstadt Zittau fügt sich harmonsich in den bergigen Naturpark ein.

Auf dem Zittauer Berg Oybin stehen die Reste einer mittelalterlichen Burg und eines Klosters.

Du kannst dort liebenswürdige Kultur entdecken, durch die süßen Gassen schlendern oder tatsächlich den Aufstieg wagen. Das kleine Mittelgebirge findest du in der Nähe von Görlitz in Ostsachsen. 

Schlendere durch Bernburg in Sachsen-Anhalt

Wittemberge, Magdeburg, Naumburg – Sachsen-Anhalt hat ein paar sehenswerte Städte für einen Kurztrip. Fragt man die Reiseführer, so schicken sie einen auch auf der Suche nach den schönsten Sehenswürdigkeiten des Bundeslandes in eher größere Städte. Dabei liegt der wahre Charme des Landes doch in den kleinen Städtchen. 

Bernburg etwa liegt im Herzen Sachsen-Anhalts und war seinerzeit das Zentrum des Herzogtums Anhalt-Bernburg. Und das beschauliche Residenzstädtchen hat auch heute noch etwas vom alten herrschaftlichen Charme inne. Bei einem Rundgang durch den historischen Stadtkern kannst du vorbeischlendern an beeindruckenden Herrenhäusern, entspannen im Kurpark oder die Aussicht auf die prachtvolle Schlossanlage am Saaleufer genießen. 

Die Schlossanlage von Bernburg kannst du auch vom Wasser aus sehen.

Die Stadt hat allerdings auch eine Schattenseite: Zur NS-Zeit stand auf dem Gelände des heutigen Fachklinikums Bernburg ein Vernichtungslager. Heute erinnert eine Gedenkstätte und eine Dauerausstellung an die dunklen Zeiten. 

Genieß die Brise der Hohwachter Bucht in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist das deutsche Bundesland am Meer. Die Region an der Ostsee und der Nordsee lockt Jahr für Jahr Hunderttausende Touristen an die Küste Deutschlands. Ein Image, das sich diesmal auch in unserem Geheimtipp wiederfindet, denn ein Kurzurlaub in Schleswig-Holstein ohne das Rauschen des Meeres wird dem Bundesland nicht gerecht. 

Aber: Auch an der deutschen Ostsee-Küste gibt es noch Orte, die noch nicht so überlaufen sind. Oder hast du schon einmal etwas von der Hohwachter Bucht gehört? Die liegt nämlich zwischen Heiligenhafen und Lütjenburg circa 45 Kilometer östlich von Kiel an der Küste.

Das Fischerdorf Hohwacht in Schleswig-Holstein.

Der dazugehörige Ort Hohwacht ist ein kleines Fischerdorf mit etwa 900 Einwohnern. Dort bekommst du nicht nur traditionelle Fischküche, sondern kannst auch die bewaldete Steinküste erkunden und dich auf den Sandstränden entspannen. 

Navigier dich durch den Irrgarten Eckartsberga in Thüringen

Kulturerlebnisse in Erfurt, Geschichte erfahren auf der Wartburg und Natur entdecken im Nationalpark Hainich: Thüringen hat für jede Art von Kurztrip einiges im Angebot. Allerdings verstecken sich auch im Kleineren einige Highlights in dem Bundesland. 

Wir haben uns deshalb mal auf einen Thüringen-Ausflug für Abenteurer jedes Alters konzentriert und einen Ort gefunden, der Jung und Alt verzaubern wird: den Irrgarten Eckartsberga. Ob der sich nicht doch in den ein oder anderen Reiseführer verirrt, sei mal dahingestellt. Ein typisches Touristenziel ist der Freizeitpark der besonderen Art trotzdem nicht. 

Irrgarten Eckartsberga bietet 1,5 Kilometer langes Wegenetz

Das grüne Labyrinth findest du in der Nähe von Bad Sulza an der Grenze zum Naturschutzgebiet Tote Täler in Sachsen-Anhalt. Dort angekommen stehst du vor der Herausforderung, dich durch ein 1,5 Kilometer langes Wegenetz zu navigieren. Sackgassen gibt es zwar nicht, aber es kann schon länger dauern.

Das Ganze ist allerdings etwas für deine Spätsommer-Bucket-List, denn wegen der Corona-Pandemie wird der Irrgarten wieder öffnen, sobald Freizeitparks in Thüringen wieder Besucher empfangen dürfen.