Es war der letzte von drei Flügen aus China, auf denen insgesamt rund 50 Tonnen medizinischer Hilfsgüter, darunter Masken und Schutzanzüge, für Islands Gesundheitspersonal eingeflogen wurden. Und den Flug FI 1725 beendeten die Piloten der Boeing 767 mit einer Botschaft.

Beim Überqueren der isländischen Hauptstadt Reiykjavík zeichneten sie am 19. April ein Herz in den Himmel, bevor sie am internationalen Flughafen Keflavík landeten. Bei Flightradar war das Herz deutlich zu sehen:

Flug FI 1725: Ein Herz am Himmel für das Krankenhaus-Personal

Die Piloten hatten mit der Extraschleife das Gesundheitspersonal des Landes ehren wollen, sagte Ásdís Ýr Pétursdóttir, ein Sprecher von Icelandair, gegenüber der isländischen Zeitung „Morgunblaðið“.

Das Pflegepersonal in den Krankenhäusern behandelt mit dem Coronavirus infizierte Patienten und kämpft bereits länger um eine Lohnerhöhung.

Island hat rund 364.000 Einwohner und nach den Daten der Johns Hopkins University 1.798 bestätigte Corona-Fälle, zehn Menschen starben.

Pilot fliegt „Stay home“ in den Himmel

Die beiden Piloten sind nicht die einzigen, die in der Corona-Krise Botschaften in den Himmel fliegen: Mitte März hatte ein österreichischer Pilot die Botschaft „Stay home(Deutsch: Bleib zu Hause) geflogen.

Und über die Osterfeiertage war der ein oder andere Hase plötzlich am Himmel (beziehungsweise auf dem Flugradar) erschienen ...