Erkunde Londons Highlights bei einer Stadtführung

Eine Fahrt im London Eye mit Blick über die Themse und die Stadt, der Big Ben, die Tower Bridge, ein Besuch des Tower of London oder der Saint Paul’s Cathedral: Eine Sightseeing-Tour durch London füllt mehr als nur einen Tag, und sie ist sogar komplett virtuell möglich.

Auf der Website „London Virtual Tour“ kannst du dir von der Spitze des London Eye aus einen Überblick über die Stadt gönnen und dich dann zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten klicken. Dort angekommen kannst du dich via 360-Grad-Bildern umschauen und dann weitergehen. Dabei kannst du dich einfach treiben lassen oder über eine Karte direkt zum gewünschten Ort navigieren.

Sightseeing-Tour abseits der klassischen Tour-Pfade

Wenn du nicht nur das klassische Touri-Programm in der Hauptstadt Großbritanniens absolvieren, sondern auch mal abseits der klassischen Sightseeing-Touren unterwegs sein willst, dann haben wir ein besonderes Schmankerl für dich: Unsere reisereporterin Leo Bartsch hat London gemeinsam mit zwei Locals erkundet und nimmt dich im Video mit:

360-Grad-Tour durch Buckingham Palace und Tower of London

Außerdem wollen wir dir noch zwei geführte 360-Grad-Touren ans Herz legen: Zum einen ist da der Buckingham Palace, die offizielle Residienz von Queen Elizabeth II. im Stadtbezirk Westminster. Er ist ein absolutes Muss bei jeder Stadtführung. Ein Foto mit der berühmten Queen’s Guard kannst du zwar virtuell nicht machen, doch der Palast selbst ist nur einen Mausklick entfernt: Auf Youtube kannst du dich darin umsehen und erhältst eine kostenlose Führung obendrauf: 

Auch den Tower of London kannst du in einer geführten 360-Grad-Tour erkunden. Wenn du es ganz genau nimmst, heißt der Gebäudekomplex Her Majesty’s Royal Palace and Fortress of the Tower of London und befindet sich entlang der Themse am südöstlichen Ende der City of London.

Seit 600 Jahren wird der Tower von Touristen besucht, die Ringburg mit zwei Festungsringen diente den englischen und britischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Werkstatt, Lager, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Gefängnis, Archiv und Hinrichtungsstätte.

Mach eine Helikoptertour über London

Ein Helikopter-Flug steht auf deiner Bucket List? In London kannst du den Punkt abhaken, setz dich doch einfach virtuell in den Flieger, mach eine Tour über London und schau dir die Sehenswüdigkeiten von oben an: 

Alternativ gibt es auf Youtube auch spektakuläre Drohnenaufnahmen, mit denen du die Sehenswürdigkeiten aus einer ganz neuen Perspektive erleben kannst, zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei jedem Wetter:

Deine Playlist für den London-Kurzurlaub

London und Musik, das gehört einfach zusammen! Es gibt Hunderte Songs über Englands Hauptstadt, die selbst weltberühmte Künstler wie Adele, Phil Collins und David Bowie hervorgebracht hat. Legendäre Bands wie Queen, die Rolling Stones und Coldplay wurden in der Stadt gegründet.

Wie sollte es da nur eine einzige Playlist für Fans der Stadt und der britischen Musikszene geben? Wir verraten dir in der persönlichen reisereporter-Playlist, welche Songs du auf einem Trip nach London wirklich hören solltest. Kopfhörer aufgesetzt oder Boxen aufdrehen und dann in die Metropole träumen: 

London kulinarisch: Teste diese Rezepte

Natürlich geht London auch durch den Magen. Von uns gibt es Ideen für einen kulinarischen Tag. Kleine Warnung vorweg: Auf die Kalorien solltest du besser nicht achten.

Frühstück very british

In deinen London-Tag startest du natürlich stilecht mit einem englischen Frühstück. Das besteht klassischerweise aus gebratenem Speck und Würstchen, Spiegel- oder Rührei, Tomaten, Bohnen und Champignons. Dazu gibt es Weiß- oder Graubrot und einen schwarzen Tee mit Milch. Danach wirst du erst mal gut gesättigt sein.

Mittags gibt es Fish and Chips

Fish and Chips sind ein Gericht, das viele Menschen mit Großbritannien verbinden. Und die kannst du, zumindest sagt das der britische Koch Gordon Ramsay, in zehn Minuten zubereiten. Wie, das verrät er in einem Youtube-Video: 

5 pm – Teatime mit Scones

Ein Tee um fünf Uhr beziehungsweise 17 Uhr ist eine Tradition der Briten, die bis ins 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Also brüh dir um 17 Uhr einen Schwarztee (typischerweise Earl Grey), dazu gibt es Scones. Dafür brauchst du:

  • 250 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • ½ TL Salz
  • 60 g Butter (kalt)
  • 150 ml Vollmilch
  • 1 Ei zum Bestreichen

Den Backofen heizt du auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor. Das Mehl wird mit Backpulver, Zucker und Salz vermischt, die kalte Butter wird dann unter die Mischung geknetet, bis die Konsistenz von krümeligem Sand entsteht. Dann in der Mitte eine Mulde formen, Milch hinzugeben und unterheben. Die Masse rollst du dann auf eine Dicke von drei Zentimetern aus und stichst runde Kekse heraus. Die Scones auf das Backblech setzen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene für 15 bis 20 Minuten backen. Tipp: Lauwarm und mit etwas Butter bestrichen schmecken sie am besten! 

Zum Abendessen: Roastbeef mit Yorkshire Pudding

Das ist noch ein Klassiker: Roastbeef mit Yorkshire Pudding. Die Beilage ist typisch britisch und besteht aus einem Teig aus Mehl, Milch, Eiern, Fett, Salz und eventuell Pfeffer, Petersilie und Muskatnuss. Wie es geht? Schau dir doch mal dieses very british Youtube-Video an: 

Lerne etwas Neues auf deiner Reise

Auf jeder Reise wollen wir auch etwas Neues lernen, oder? Die englische Sprache sprechen wohl die meisten recht gut. Aber wenn du im Osten der Stadt unterwegs bist, könntest du ab und an nur Bahnhof verstehen. Denn dort hat der sogenannte Cockney Rhyming Slang Tradition. Noch nie gehört? 

Erfunden wurde diese Art Geheimsprache Mitte des 19. Jahrhunderts im East End Londons, angeblich von Händlern, Fabrikarbeitern und sogar Dieben, damit die Polizei, die Kunden und die Vorgesetzten sie nicht verstehen konnten. Und so geht es: Ein geläufiges Wort wird durch einen reimenden Ausdruck mit zwei oder drei unterschiedlichen Wörtern ersetzt, in einigen Fällen wird dann beim Bilden eines Satzes das Reimwort einfach weggelassen. Du bist nun völlig verwirrt? Dann schau mal auf unseren Mini-Sprachkurs vom Blog Education First:


  1. Beispiel: I’m going up the apples. (Deutsch wortwörtlich: Ich gehe die Äpfel hoch.)

  2. Beispiel: Shhh, she’s on the dog and bone. (Deutsch wortwörtlich: Pssst, sie ist am Hund und Knochen.) 
    phone = Al Capone
    Beispiel: He’s always on his Al Capone. (Deutsch wortwörtlich: Er hängt immer an seinem Al Capone.)

  3. Beispiel: Hello, my old China. How are you? (Deutsch wortwörtlich: Hallo, mein altes Porzellan. Wie geht’s?)

Amüsant, oder? Einfach mal beim nächsten London-Trip die Ohren spitzen, ob dir ein solches Kauderwelsch zu Ohren kommt. Und dann raten, was damit gemeint ist.

Fünf Fun-Facts über London

Auf jeder Reise lernen wir zudem immer auch ein paar Fun-Facts, die wir nachher stolz zu Hause preisgeben können, nicht wahr? Hier kommen fünf zu London, die du so wohl nicht in jedem Reiseführer findest:

  1. Big Ben (deutsch: großer Benjamin) ist nicht der Name des ganzen Turms, sondern bezeichnet die mit 13,5 Tonnen schwerste der fünf Glocken des berühmten Uhrturms am Palace of Westminster.
  2. Die Underground in London ist das älteste und, bezogen auf die Länge, das größte U-Bahn-Netzwerk der Welt.
  3. London wurde etwa im Jahr 50 nach Christus von den Römern gegründet, damals hieß die Stadt Londinium. Was dieser Name bedeutet hat, ist nicht eindeutig geklärt.
  4. Die berühmten Busse waren nicht immer rot. Im Jahr 1898 setzte die London General Omnibus Company den ersten Doppeldecker ein, und im Jahr 1907 entschied die Firma, ihre Fahrzeuge rot anzumalen.
  5. Die meisten Milliardäre der Welt leben in der britischen Hauptstadt London, und zwar 71 (Stand: 2014). Das zeigte die „Super-Rich List“ der „Sunday Times“.

Wie gut kennst du London? Mach das Quiz!

Einige Fun-Facts zu London kennst du nun schon, jetzt wollen wir wissen, wie gut es um dein Wissen rund um Großbritanniens Hauptstadt bestellt ist. Los geht’s mit unserem London-Quiz:

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In diesen Filmen spielt London eine große Rolle

It’s Doku-Time! Unter den berühmten Streets of London ist die Stadt mindestens genau so beeindruckend wie obenauf. In dieser Doku begibst du dich in den Untergrund: 

Und wenn du lieber etwas fürs Herz willst statt einer Doku, dann schnapp dir Popcorn und schau dir einen der folgenden Filme an:

Paddington

Die Paddington Station, an der täglich Abertausende Reisende ankommen, war Namensgeber des peruanischen Bären, den Kinderbuchautor Michael Bond im Jahr 1958 erfand und dessen Geschichte 2014 mit dem Titel „Paddington“ in die Kinos kam. Auf Gleis 1 gibt es sogar eine kleine Bank samt Bronzestatue mit einem Schild: „Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären. Danke!“

Harry Potter

In den berühmten Harry-Potter-Filmen spielt London eine sehr große Rolle. Denn die Helden leben nicht nur in der fiktiven Geschichte in der Metropole, sondern auch auf der Leinwand

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück

Der erste Film der Bridget-Jones-Reihe ist nach wie vor der bekannteste. Darin geht es um die in London lebende Single-Frau Bridget Jones, die am Neujahrstag beschließt, ihr Leben endlich in den Griff zu kriegen und darüber Tagebuch zu führen. Sie will ihre überschüssigen Pfunde loswerden, mit dem Rauchen aufhören, aber vor allem einen Mann finden. Im Film siehst du zum Beispiel den Pub The Globe, 8 Bedale Street, am Borough Market, wo Bridget Jones wohnt. Und im Institute of Contemporary Arts liefert sie bei einer Buchpräsentation einen peinlichen Auftritt.

James Bond

James Bond und London, das gehört einfach zusammen. In den Filmen findest du Drehorte quer durch die Stadt wieder. Besonders markant ist das MI6-Hauptquartier. Das Gebäude, tatsächlich das Hauptquartier des Secret Intelligence Service, war schon in vielen 007-Streifen zu sehen und bekam im Showdown des letzten James-Bond-Films „Spectre“ sogar eine Hauptrolle.

Notting Hill

Der Film „Notting Hill“ erzählt die Liebesgeschichte zwischen Buchladeninhaber William Thacker (Hugh Grant) und Filmstar Anna Scott (Julia Roberts). Im Londoner Westen in Notting Hill findest du auch heute noch an der 280 Westbourne Park Road die berühmte blaue Tür. Und auch der Buchladen, welcher als Vorlage für den Travel Bookshop diente, ist dort um die Ecke, in der 13 Blenheim Crescent.