In Zeiten der Pandemie gibt es viele lustige Aktionen in den sozialen Medien. Beispielsweise faken Menschen auf skurrile Weise ihren Urlaub oder bieten ihre Haustiere für Video-Konferenzen an. Für etwas Unterhaltung wollen, trotz geschlossener Räume, nun auch die Museen sorgen.

Deshalb startete das Yorkshire Museum in England einen Kampf um das gruseligste Museums-Objekt auf Twitter. Dafür forderte es Kuratoren aus der ganzen Welt auf, einen echten Haarknoten aus der hauseigenen Sammlung zu toppen. Dieser stammt von einer römischen Frau aus dem dritten oder vierten Jahrhundert und enthält intakte Haarspangen.

National Museums of Scotland twittern eine gruselige Meerjungfrau

Die naturwissenschaftliche Abteilung der National Museums of Scotland reagierte auf den Wettbewerb mit einer gruseligen „Meerjungfrau“. Mit verrottenden Zähnen und starrenden Augen steht sie dort in einem Aquarium.

 Dazu twittert der Kurator: „Unser gruseligstes Objekt muss diese Meerjungfrau sein.“

Prince Edward Island Museum in Kanada twittert verfluchtes Spielzeug

Das Prince Edward Island Museum (PEI) in Kanada konterte mit einem verfluchten Kinderspielzeug, das in den Wänden eines 155 Jahre alten Herrenhauses gefunden wurde.

Laut dem Kurator bewegt sich das Spielzeug namens „Wheelie“ ganz von allein: „Das Team legt es an einem Ort ab und findet es plötzlich an einem anderen Ort wieder.“

Deutsches Historisches Museum in Berlin zeigt Seuchenmaske

Das Deutsche Historische Museum in Berlin erwidert den Wettbewerb mit einer Seuchenmaske mit Schnabel aus dem 17. oder 18. Jahrhundert.

Dem Museum zufolge ist es eines von vielen gruseligen Objekten in der Sammlung. Dennoch hätten die Kuratoren Albträume von all den anderen in diesem Contest veröffentlichten Museumsstücken.

Pitt Rivers Museum in Oxford zeigt Schafherz gegen böse Geister

Das Pitt Rivers Museum in Oxford präsentiert ein Schafsherz, das mit Stiften und Nägeln präpariert wurde, um „böse Geister zu brechen“. 

Hergestellt wurde es in South Devon etwa im Jahr 1911, heißt es in dem Tweet des Museums.