„Ist das da etwa ein Lama im Zoom-Videocall?!“ – wer diesen Gedanken hat, muss nicht zwangsläufig unter einer Homeoffice-Halluzination leiden. Denn eine Farm in den USA vermietet tatsächlich Tiere, die dann dem gewünschten Meeting auf Zoom, Hangout oder Microsoft Teams einen Besuch abstatten.

Lama, Ziege, Schwein, Kuh oder Truthahn sollen zum einen für Abwechslung in den zum Alltag gewordenen Business-Calls sorgen. Sie sind aber auch für private virtuelle Treffen verfügbar und schauen dabei zu, wie du mit deinen Freunden bei Bier, Wein oder Cocktail über die letzte große Reise nach Peru philosophierst. Vielleicht geben sie auch den ein oder anderen blökenden Kommentar zu euren Geschichten ab?! 

So geht’s: Lama oder Ziege im Zoom-Videocall

Hinter der Idee stecken Anna Sweet und Nate Salpeter von der Sweet Farm aus Kalifornien. Sie haben die Initiative „Goat 2 Meeting“ ins Leben gerufen und vermieten gegen eine Spende von 65 bis 250 Dollar Tiere für die Videochats. Das sind die drei Optionen:

  • Für 65 US-Dollar begleiten die Tiere für 20 Minuten ein Meeting mit bis zu sechs Personen.
  • Für 100 US-Dollar kommen sie zehn Minuten lang in ein größeres Meeting.
  • Für 250 US-Dollar erhält eine unbegrenze Anzahl an Teilnehmern eine 25-minütige virtuelle Tour über das Farm-Gelände.

Damit sollen die Einnahmen wieder reingeholt werden, die derzeit aufgrund von Corona ausbleiben. Und das funktioniert mehr als gut: „Wir haben gerade zu viele Anfragen“, teilt die Sweet Farm auf ihrer Buchungsseite „Goat 2 Meeting“ mit. Deshalb sei nicht mehr jedes Zeitfenster verfügbar.