Sand, wohin du schaust, hohe Temperaturen und menschenleer – so stellen sich viele eine Wüste vor. Dabei sind die Wüsten dieser Welt alles andere als langweilig. Sie beherbergen beeindruckende Dörfer, eine spannende Tierwelt und wunderschöne Oasen, die du entdecken kannst. Der reisereporter zeigt dir die spektakulärsten Wüsten der Welt.

Burgen und Festungen in der Sahara (Marokko)

Sobald du wieder die Möglichkeit zum Reisen hast, lohnt ein Trip in die Sahara in Marokko. Besonders die Berglandschaften des Atlasgebirges im Süden gehören auf jede Urlaubs-Bucket-List. Dort kannst du die berühmte Festung von Aït-Ben-Haddou besuchen, Berberschlösser und Burgen besichtigen oder es dir in den Oasengärten der Region gut gehen lassen. Los geht die Reise von Marrakesch aus. 

Die Festungsstadt von Aït-Ben-Haddou entführt dich in eine Welt wie aus „Tausendundeiner Nacht“.

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Besonders sehenswert ist außerdem das Dorf Skoura, das am Rande der Sahara liegt. Von Palmen umgeben scheint das Dorf wie eine Fata Morgana aus dem Wüstensand zu sprießen.

Geisterstadt in der Namibwüste (Namibia)

Entdecke die roten Dünen der Kalahari, beobachte wilde Pferde in den Ausa-Bergen und bestaune das Sossusvlei, eine von Sanddünen umschlossene Salz-Ton-Pfanne. Nur in guten Regenjahren ist dort Wasser zu finden, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf den Wüstensand treffen, kannst du dich über ein beeindruckendes Lichtspiel freuen.

Die Geisterstadt Kolmannskuppe in Namibia.

Die Geisterstadt Kolmannskuppe ist ein beliebter Ort für Lost-Places-Fans. Die ehemalige Bergbaustadt lockte einst Hunderte Diamantensucher an. Die letzten Bewohner lebten dort in den 1960er-Jahren. Seither werden die Steinhäuser immer mehr von der Wüste verschlungen. 

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Rub Al-Chali, die größte Sandwüste der Welt (Oman)

Im Oman kannst du gleich vier Wüsten besuchen: Die Wüste Khalufs liegt direkt am Arabischen Meer. Umm as-Samim ist für ihren Treibsand bekannt. Rimal Al Wahiba erstreckt sich über 180 Kilometer von Norden nach Süden in der Region Daschanub. Und dann ist da noch Rub al-Chali.

Sanddünen, so weit das Auge reicht, findest du in der Wüste Rub al-Chali.

Die fast menschenleere Wüste bedeckt das südliche Drittel der arabischen Halbinsel und ist damit die größte Sandwüste der Welt. Die kilometerlangen Sandstrände kannst du mit einem Geländewagen erkunden. Aber sei gewarnt: Oasen und Wasser suchst du hier vergeblich. Es ist ein schwer zugängliches Gebiet.

Dampfende Quellen in der Atacama-Wüste (Chile)

Die Atacama-Wüste in Chile bietet dir eine Vielfalt an unterschiedlichen Eindrücken. So kannst du zum Beispiel den schneebedeckten Vulkan Licancabur von einer Düne aus betrachten, außergewöhnlich geformte Wüstensteine bewundern oder dampfende Thermalquellen und Lagunen besuchen.

Mehr als Sand und Hitze: In der Atacama-Wüste in Chile findest du sogar Thermalquellen.

Besonders kurios: Die Atacama-Wüste ist eines der trockensten Gebiete weltweit. Hättest du vermutet, dass es dort Wasser in so vielen Aggregatzuständen gibt?

Minus 40 Grad in der Wüste Gobi (Mongolei)

Die Mongolei besteht aus riesigen Steppen und wenigen Straßen. Große Landstriche sind nur zu Fuß, mit einem Jeep oder mit dem Pferd erreichbar – eben so, wie man sich ein Nomadenland vorstellt. 

Während die Steppen noch etwas Vegetation bieten, gibt es in der Gobi-Wüste auf etwa 1,6 Millionen Quadradkilometern nur noch Felsen, Geröll und Kies. Nur in wenigen Teilen ist Sand zu finden. Im Sommer heizt sich die Landschaft auf – es können bis zu 40 Grad werden. Im Winter kühlt alles extrem ab, wodurch bis zu minus 40 Grad möglich sind. 

Die Gobi-Wüste in der Mongolei ist von karger Landschaft geprägt.