Während der Coronavirus-Pandemie zu fliegen ist für viele Menschen undenkbar. Zu hoch erscheinen die Risiken einer Ansteckung, auch wenn Airlines zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen einhalten und für genügend Abstand Mittelsitze blockieren.

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Passagierin bekommt Privatjet-Behandlung bei leerem Flug

Die 59-jährige Amerikanerin Sheryl Pardo musste dennoch einen Flug wagen, um rechtzeitig an der Seite ihrer sterbenden Mutter zu sein. Mit American Airlines wollte sie von Washington nach Boston fliegen. Doch im Flugzeug erwartete sie eine große Überraschung: Sie war die einzige Passagierin.

Schon als die 59-Jährige in den Flieger stieg, lotsten sie die Crew-Mitglieder in die First Class. Dort ließen sie ihr eine Privatjet-Behandlung zukommen und feierten sie mit Jubelrufen wie einen Rockstar. Neben einer unbeschwerten Stimmung hatten die Flugbegleiter auch ein offenes Ohr für ihren Kummer.

59-Jährige bedankt sich bei Flugbegleitern

„Die Flugbegleiter waren großartig. Ich war besorgt, meine Mutter zum letzten Mal zu sehen, deshalb war es schön, nur zu lachen“, sagte Pardo gegenüber dem Nachrichtensender „CNN“. „Ich denke, in solchen Momenten wird der Schmerz, die Mutter zu verlieren, durch diese beängstigende Zeit noch verstärkt. Die Freundlichkeit anderer Leute hilft. Ich möchte, dass sie wissen, wie viel es mir bedeutet hat.“

Noch in derselben Nacht kehrte die Amerikanerin wieder nach Washington zurück. Auch bei diesem Flug war sie die einzige Passagierin. Ihre Mutter verstarb laut „CNN“ am Morgen nach ihrem Besuch.

Leeres Flugzeug ist selten, kommt aber öfter vor

Über eine Privatjet-Behandlung können sich immer mal wieder einige Passagiere freuen, die ganz alleine im Flieger sitzen. Auch reisereoprterin Lena Obschinsky hatte auf einem Flug nach Mallorca das Glück. Sie konnte ihren Platz aus 189 Sitzen wählen, und am Ende des Flugs stand die Crew am Ausgang nur für sie Spalier.